"„Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen“ von Maren Zeller"

  • Fachrichtung:Ausbildung
  • Studienfach:Sozialpädagogik
  • Thema:
    „Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen“ von Maren Zeller
  • Art der Arbeit:Essay
  • Seitenzahl:9
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„Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen“ von Maren Zeller

Gliederung

1.    Theorie, die von den Belastungen befreit

2.    Eckdaten zur Studie

3.    Motivation zur Auswahl der Studie

4.    Fragestellung der Studie

4.1. Bildungsprozesse von jungen Menschen

4.2. Bedeutsame Hilfe

5.    Forschungsdesign

5.1.  Theorie von  Glaser und Strauss

5.2.  Methodologie der Forschung

5.3.  Methode

5.4.  Auswertung nach der Analyse der Biographie

5.5.  Die Ergebnisse durch einen kontrastiven Vergleich

6.    Bemerkenswertes

7.    Literatur

 

1.      Theorie, die von den Belastungen befreit
Die Kritische Theorie der Gesellschaft – die Themen der Frankfurter Schule kam wieder auf die ideologische Welle, die ein moderner Trend geworden ist, deren Wirkung zum Aussetzen der heutigen gesellschaftlichen Realität gerichtet ist. Kritische Theorie – eine Handlungstheorie, die Befreiung von der Last der Vergangenheit.

Das Ziel ist es, Wissen zu erhalten, die in der Welt zu einer Veränderung führen wird. Die Kritische Theorie in den Sozialwissenschaften ist in verschiedenen Studien erforderlich. Das ist die Theorie, welche in allen Bestimmungen die Schaffung von normalen Lebensbedingungen pflegt und eine Veränderung in der Gesellschaft erfordert.

Aus der Sicht der Sozialtheorie bietet sie einfache Antworten, aber ihr Wesen ist verfügbar, um die Phänomene zu rechtfertigen, die in der Gesellschaft auftreten. Die Aufgaben der kritischen Theorie:

·    Erklärungen und Argumente der traditionellen Marketing-Theorien zu suchen, um die Wirklichkeit zu entdecken.

·    Die analytische Rechtfertigung anzufordern, um die Struktur der Phänomene zu identifizieren, welche der sozialen Praxis zugrunde liegen und die mögliche Verformung des sozialen Lebens offenbaren.

·    Die Bildung und Struktur des Bewusstseins durch die wissenschaftlichen Forschungen zu verstehen.

Die Theorie wird oft für die Charakteristik einer Reihe von theoretischen und angewandten Forschungsprogramme verwendet.

 

2.                 Eckdaten zur Studie
Die Diskussion zum Thema „Bildung“ findet in den deutschen Medien statt und nur faule Leute nehmen nicht daran teil. Jeder, der die Debatte darüber in den letzten Jahren verfolgt hat, erkennt, dass die Bildung wünschenswert ist und nur selten in Deutschland gekauft werden sollte.

Eine solche Meinung geschieht aufgrund der nicht besonders guten Leistungen der deutschen Schüler in internationalen Vergleichsstudien von Kindern und Jugendlichen.

Werbung, vor allem ganze Familienschichten oder die Umwelt, sowie Bildungs-Branded werden in Gewahrsam genommen.

Es ist möglich, dass die Verwendung solcher Begriffe weniger darstellt als andere Mittel und Kennzeichen. Als sozial benachteiligt, aber implizite Definition der Bildung einzutreten droht, mutiert zu einem Thema, das einige gesammelte Wissen leicht zu erlernen ist, während andere scheinen all inklusive – mit Ausnahme der Bildung.

Der Ausgangspunkt für die hier vorgestellte Studie von Maren Zeller ist eine grundlegende Skepsis gegenüber der nominierten These:

1.    Die Erziehungshilfen müssen als ein Ort sein, wo Selbstbildungsprozesse von Kindern unterstützt werden. Erziehungshilfen sind ein Bildungsort eigener Qualität.

2.    Die Erfahrungen haben einen erheblichen Stellenwert bei der Gestaltung der jeweiligen Erziehungshilfe. Studien zeigen, dass die Schwierigkeiten mit den Leistungsanforderungen des Bildungssystems im sozialen Kontext Schule als Belastung gelten.

3.    Die belastenden Situationen bedürfen daher einer Bearbeitung, welche die Erziehungshilfen und ihre professionellen Fachkräfte herausfordert.

Die Rolle der Forschung besteht darin, die Identifizierung der Widersprüche zu analysieren und den Pfad zur Befreiung von den negativen Erfahrungen der Vergangenheit zu finden. Die Studie von Maren Zeller in der Abteilung für Bildung, Universität Hildesheim, gibt eine spezifische Antwort auf die Fragen, wie die Hilfe zur Erziehung und die Schule für die jungen Frauen bedeutsam wurden.

 

3.                 Motivation zur Auswahl der Studie

Innerhalb der letzten Jahre ist die Bedeutung von Bildungsprozessen in der sozialpädagogischen Fachdiskussion zunehmend und kontrovers diskutiert worden. Der hauptsächliche Fokus lag dabei auf dem Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Im Folgenden wird in einem ersten, in die Thematik einleitenden Schritt, die entsprechende Debatte, die stark von fachpolitischen Positionierungen geprägt ist, deskriptiv nachgezeichnet. Dies hat zum Ziel, offene Fragen, Herausforderungen und Lücken in Bezug auf mögliche Forschungsperspektiven aufzudecken.

In einem zweiten Schritt wird das Handlungsfeld der Erziehungshilfen fokussiert. Hier erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Position, dass es sich bei den Erziehungshilfen um ein sogenanntes bildungsfernes Handlungsfeld handle. Entsprechend der in dieser Arbeit vertretenen konträren Auffassung dazu werden anschließend die Relevanz der Erziehungshilfen für Bildungsprozesse herausgearbeitet sowie der aktuelle Forschungsstand und die bestehenden Forschungslücken präsentiert.

Es stellt sich die Frage, warum sich Bildung in den letzten Jahren zu einem aktuellen Thema innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt hat. Eigentlich alle Überlegungen in den bereits zitierten Sammelbänden berufen sich hauptsächlich auf zwei zentrale Ausgangspunkte: Erstens wird formuliert, dass Analysen des gesellschaftlichen Wandels auf die Notwendigkeit eines „neuen“, „umfassenden“ „erweiterten“.

Zweitens werden die Ergebnisse der internationalen Schülervergleichsstudien wie PISA und IGLU herangezogen, die zeigen, dass in Deutschland die soziale Herkunft eines Kindes für dessen Zugangschancen und Partizipationsmöglichkeiten im formalen Bildungssystem entscheidend ist.

Bezogen auf die pädagogischen Institutionen wird die Schule, die bisher als Ort des Wissenserwerbs galt, reformiert werden müssen.

Zum anderen muss auch die Relevanz der Institution informeller Lernprozesse betont werden, damit die Schulbehörde nicht fallen wird.

 

4.                 Fragestellung der Studie
4.1.            Bildungsprozesse von jungen Menschen

Die Schule entscheidet auf jeden Fall eine wichtige Aufgabe: Man gibt hier Kenntnisse weiter, die bei den jungen Leuten in der Zukunft benötigt werden können. Die Skepsis des Autors in Bezug auf das Bildungssystem im Allgemeinen ist offensichtlich: Die Empfänger erhalten nach Ansicht des Autors keine Hilfe. Junge Menschen benötigen allerdings eine Hilfestellung, welche auf einzelne Person gerichtet ist und nicht auf die Menge der Jugendlichen zur gleichen Zeit.

Die Schule sieht den sozialen Kontext, leider, wie die Belastung auf die Bildung. Wenn die Jugendlichen irgendwelche Belastung im sozialen Kontext  erfahren, kann die Schule für Jugendliche keine wirksame Hilfe bieten. Die Hilfe für die Lösung solcher Probleme müssen die jungen Leute außen suchen.

4.2.            Bedeutsame Hilfe
Nach der kritischen Theorie der Fallstudie können die Menschen den Raum sehen, wo sie ein gewisses Maß an Freiheit genießen können, und lokalisieren den Punkt der Anwendung des verantwortlichen Handelns. In dieser Arbeit werden die Verfahren und Techniken sehr im Detail behandelt, Schritt für Schritt, da dies das Nützlichste für die qualitative Analyse ist.

Die Studie basiert auf den lebendigen Erfahrungen derer, die eine qualitative Analyse und Untersuchung des Einflusses von Familienbeziehungen auf die Bildung des Kindes, seiner Persönlichkeit und seinem Schicksal durchführen. Zusammengefasst schlägt der Autor einen Ansatz zur qualitativen Analyse und seinen Zweck ganz klar vor: um herauszufinden, wie Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen wirken.

Der Autor beschreibt eine Methode der Forschung auf der Grundlage der Praxis qualitativer Forschung: Es muss ein Schritt zurückgegangen und die Situation kritisch analysiert werden. Mit der Anwendung der Kritischen Theorie ist zu erkennen, wie unfair die Welt funktioniert, wie die Menschen in die Mechanismen der Ungleichheit und Ausbeutung beteiligt werden.

Der schlechte Ruf der Adressaten färbt sich als gesamtes Handlungsfeld ab, darum gilt  dies in der aktuellen sozialpädagogischen Fachdebatte als bildungsfernstes Handlungsfeld innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Es ist schwer zu glauben und kann nur verwundern, aber die Vertreter des Bildungssystems können nicht davon ausgehen, dass ihre Funktion jemand anderes erfolgreich ausführt.

 

5.                 Forschungsdesign
5.1.            Theorie von  Glaser und Strauss

Es ist nicht langweilig, Maren Zeller’s Arbeit zu lesen, weil sie die Theorie nicht auf den Leser drückt. Die Datensammlung, Analyse und Theorie sind eng miteinander verbunden. Die Logische Theorie wird mit der Studienrichtung verflochten. So hat der Autor die Grounded Theorie von Glaser und Strauss erfolgreich angewandt.

Die Theorie von Glaser und Strauss ist die wichtigste Strategie, die sie verwenden, und ist eine allgemeine Methode der vergleichenden Analyse. Sie argumentieren, dass ein Großteil der aktuellen Forschung in erster Linie aus der Überprüfung der Theorie oder der Entwicklung der Theorie durch logische Deduktion statt aus den experimentellen Daten besteht.

Konkret heißt dies, dass der Forschende nach Analyse der ersten Textkorpora weitergeht, um mehr Daten zu erheben. Diese sollen im Idealfall möglichst stark von den bisherigen Daten abweichen und einen maximalen Kontrast zeigen. Die Prozesse setzen sich solange fort, bis die theoretische Sättigung erreicht ist. Als Datenquellen können verschiedene Formate dienen.

Auf der Grundlage der gesammelten theoretischen Daten beginnt die Studie am Menschen oder es kann parallel durchgeführt werden. Die forschende Person dokumentiert während der Analyse ihre Gedanken, die sie bezüglich der Daten hat. Durch das Niederschreiben wird das Reflektieren über Hypothesen gefördert. Dies unterstützt auch die Analyse der Daten.

 

5.2.            Methodologie der Forschung

Die Bildung hat sich in den letzten Jahren innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe zu einem aktuellen Thema entwickelt.  Die pädagogische Wissenschaft entdeckte die Bedeutung der Biographieanalyse. Die Erziehungswissenschaft weist dabei eine besondere Wahlverwandtschaft zur Biographieforschung auf. Für diese Verwandtschaft gibt es Gründe:

1.    Die Biographieforschung, indem sie Lern- und Bildungsprozesse sichtbar macht, bietet einen Zugang zum primären Gegenstandsbereich der Erziehungswissenschaft.

2.     Es besteht eine hohe Affinität zwischen der Erziehungswissenschaft und der Biographieforschung. Pädagogisches Handeln prägt die Biographie der Adressaten.

3.    Die „Fallförmigkeit“ und die „Orientierung am Fremdverstehen“. Sie gelten in der Sozialpädagogik als konkrete Überlegungen, wie die Beschreibung von Diagnoseverfahren oder zur Biographie eingesetzt werden kann.

Somit schafft die Biographieforschung Freiräume für Forscher und macht Bildungsprozesse sichtbar. Aus der Perspektive der kritischen Theorie wird solch eine Methodologie der Forschung zum gewünschten Ergebnis führen, nämlich die Frage zu beantworten, warum das gesellschaftliche Lebens verformt war.

5.3.            Methode

Den Grund der Studie bilden autobiographisch-narrative Interviews von jungen Frauen, die als Jugendliche eine Erziehungshilfe erhalten haben. Der Zugang der Erziehungshilfen erfolgt anhand der Datenschutzbestimmungen in diesem Handlungsfeld.

Die Untersuchung basiert auf einige wichtige Komponenten:

• Daten, die aus unterschiedlichen Quellen stammen: Interviews und Beobachtungen.

• Verschiedene analytische Verfahren werden verwendet, um die Daten zu erhalten. Diese Verfahren umfassen Techniken zur Konzeptualisierung der Daten. Der Vorgang wird Codierung genannt, es hängt von der akademischen Ausbildung, Erfahrung und Ziele der Forscher ab.

• Auswahl der wichtigsten Informationen, die man durch Interviews und Beobachtungen erhält.

• Vorbereitung der schriftlichen Analyseberichte. Sie können in wissenschaftlichen Zeitschriften vorgestellt werden und verschiedene Formen annehmen.

In diesem Fall stellt der Autor den Lesern eine detaillierte Überprüfung der Ergebnisse der Studie vor.

Maren Zeller konzentriert sich auf Grund der kritischen Theorie auf die genaue Beschreibung bei der Analyse und präsentiert ihre Ergebnisse. Der Autor liefert eine Beschreibung, die seine Erläuterungen begleitet.  Anschauungsmaterialien in Form von Tabellen sollten dem Leser einen Eindruck davon geben, was das Schicksal der Mädchen in Wirklichkeit ist.

Ebenfalls werden im Rahmen der formalen Textanalyse traditionelle Methoden verwendet: Erzählung, Beschreibung, Argumentation, Evaluation. Es konnte gezeigt werden, dass in narrativen Interviews auch rein beschreibenden und argumentativen Passagen ein Stellenwert für die Erfahrungsaufschichtung zukommt.

 

5.4.            Auswertung nach der Analyse der Biographie

Maren verwendet die kritische Theorie und macht diese unwiderlegbar. Sie reduziert die opportunistische Nutzung der verfügbaren Theorien oder die Kraft der beliebten Theorien auf die Daten. Sie vermeidet die leichte Aufgabe, Beispiele für die Theorie zu finden. Die Aufzeichnung der Daten, die Transkription, die strukturelle inhaltliche Beschreibung sowie die Analyse der Texte führen zu der gewünschten Lösung der Probleme.

Drei Fallanalysen bilden den Kern der vorliegenden Studie. Um die ganze Bandbreite unterschiedlicher Bildungsprozesse zeigen zu können, wurden die dargestellten Fälle mittels des Verfahrens des kontrastiven Vergleichs aus dem Gesamtsample ausgewählt.

Jede Fallanalyse beginnt mit einer biographischen Kurzbeschreibung. Diese bietet anhand der jeweiligen biographischen Eckdaten zur Familie, zur Schule und zur Erziehungshilfe einen ersten Einstieg in die Biographie. Danach folgt die Vorstellung der formalen Erzähl- und Interviewstruktur, die verdeutlicht, welche Themen für die jungen Frauen bei ihrer autobiographischen Selbstpräsentation relevant sind und wie sie diese Selbstpräsentation vornehmen.

Die nächsten Teile der Fallanalysen – die Bedeutung der Schule und die Bedeutung der Erziehungshilfen – korrespondieren mit dem zweiten Teil der Fragestellung der Studie. Hier wird nachvollzogen, welche Möglichkeitsräume sich für die Bildungsprozesse der jungen Frauen in den institutionellen Angeboten eröffnet haben und wie sie damit umgegangen sind. Im letzten Abschnitt der Analyse werden die Ergebnisse gebündelt und die jeweilige Bildungsfigur herausgearbeitet.

Die drei ausführlich dargestellten Fallanalysen werden miteinander verglichen und gemeinsame Strukturmerkmale herausgearbeitet. Die Strukturierung des Vergleichs orientiert sich an der Analyse der Prozessstrukturen.

Maren Zeller drückte ihre Einstellung zum Training aus und äußerte die humanistische Sicht der menschlichen Natur trotz der Tatsache, dass das Leben für Mädchen unangenehme Ereignisse präsentierte.

Tests in der vorliegenden Studie sind die Rekonstruktion von Bildungsprozessen. Sie zeigen empirisch, dass die Erziehungshilfen eine bedeutsame Rolle im Rahmen dieser Bildungsprozesse haben, indem sie die jungen Frauen in ihrer biographischen Arbeit unterstützen.

 

5.5.            Die Ergebnisse durch einen kontrastiven Vergleich

Das methodische Design der Studie orientiert sich an die Theorie von Glaser und Strauss im Rahmen der Prinzipien des Theoretical Samplings. Das bezeichnet ein „Auswahlverfahren für Fälle und Daten“ zugunsten der schrittweisen Entwicklung des Samples und orientiert sich an der Darstellung der Ergebnisse durch einen kontrastiven Vergleich der Objekte.

Das betont den Sachverhalt, dass ich im Verlauf einer qualitativen Forschung neue Fragen gestellt werden und es sich somit anbietet, in ein Wechselspiel von Auswertung zu treten, um eine größtmögliche Vielfalt an Daten zu erhalten.

Die vorliegende Fallstudie muss qualitativer Natur sein, denn es gibt gute Gründe, sich in der qualitativen Forschung zu engagieren: Die Überzeugung der Forscher basiert auf die Erfahrung, dass diese Arbeit erforderlich ist. Es werden traditionell qualitative Methoden der Datenerhebung und Analyse verwendet, deren Verwendung zufriedenstellende Ergebnisse gegeben hat.

Ein weiterer Grund ist die Art des Forschungsproblems. Sie werden für den Erwerb neuer Ideen über wenig bekannte Dinge verwendet. Darüber hinaus geben qualitative Methoden eine klare Vorstellung über die komplexen Details des Phänomens.

Die Daten für die vorliegende Studie wurden in vier verschiedenen Erhebungsphasen innerhalb von 14 Monaten gewonnen.  16 junge Frauen aus sechs Jugendhilfeeinrichtungen wurden interviewt und es wurde mit drei jungen Frauen ein Gruppeninterview geführt.

Im Sinne der Forschung wurde zwischen den Erhebungsphasen die Möglichkeit genutzt, den bisherigen Datenerhebungsprozess in Hinblick auf die Gestaltung der Interviewführung zu reflektieren.  Im Laufe dieses Prozesses erfolgte eine erneute Auseinandersetzung, wie der Prozess des Samplings angelegt werden kann, um möglichst kontrastierende Fälle zu bekommen.

Die Auswertung der autobiographisch-narrativen Interviews orientierte sich an den Prämissen der Biographieanalyse auf Basis des Quervergleiches der Fälle, auf die Daten der schulischen und beruflichen Laufbahn. Es handelt sich um das gleiche Auswertungsverfahren, das auf bestimmten analytischen theoretischen Annahmen beruht, die inzwischen auch als empirisch fundiert werden.

 

6.                 Bemerkenswertes

Die sozialpädagogische Bildung verbindet klassische Theorien, wie sich die Bildungsprozesse im Kontext der Sozialen Arbeit fördern lassen. Das gute und das wahre Leben – der Zweck der kritischen Theorie. Sie steht im Einklang mit dem Konzept der Wahrheit, und es ist möglich, dies in jeder Phase des Lernens vorherzusagen. Die Zustimmung entsteht in kommunikativen Aktivitäten, wenn die Personen dieses Wissen erkennen und annehmen.

Auf diese Weise wird das Problem der Studie – soziale Barrieren zu überwinden – gelöst. Sozialpädagogische Arrangements sind dazu herausgefordert, ihre Angebote im Hinblick auf die Selbstbildung der Subjekte in anderen Institutionen zu zeigen.

In der Sozialforschung von Maren Zellers “Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen” werden die Gruppenexperimente als Pilotstudie beschrieben, die für eine Reihe der nachfolgenden Untersuchungen wichtig wird – die Hilfe den Kindern und Jugendlichen, welche verschiedene soziale Belastungen haben.

Sie folgt der Herausforderung, die Bildungsprozesse zu berücksichtigen, auf welche Weise die jungen Menschen sozialpädagogisch unterstützt werden können.

Die Bildung kann nach M. Zeller von zwei Seiten betrachtet werden:

1.     Aus den Perspektiven der Bildungsanforderungen der Gesellschaft und des Subjekts, welches sich mithilfe von Bildung in eine Beziehung zur Gesellschaft setzt.

2.    Aus dem Verständnis, dass sich das Subjekt die Welt aneignet und sie mitgestaltet.

Wird der hier vorgeschlagene Blick der Geselligkeitsdimension auf Bildungsprozesse in der Jugendhilfe gerichtet, so lässt sich ein wichtiger Punkt für die weiteren Überlegungen ausmachen: Peergroups haben eine große Bedeutung, sie erhalten den Status der Bildungsressource.

Somit sind zum Ende dieser Studie Ergebnisse zu erwarten, die darüber Aufschluss geben, wie Bildungsprozesse gestaltet werden müssen, wenn sich jemand in einer belasteten Lebenslage befindet.

Ausgangspunkt für die hier beschreibende Studie ist eine Skepsis gegenüber der verbreiteten Einstellung, dass die Erziehungshilfen keinen Bildungsauftrag haben oder Adressaten der Erziehungshilfen bildungsfern sind.

Hier wird davon ausgegangen, dass in den Erziehungshilfen Bildungsprozesse eine besondere Rolle spielen und dass somit die aktuellen pädagogischen Fachdebatten um die Erweiterung des Bildungsbegriffs zu Unrecht bestehen.

 

7.      Literatur
·                ZELLER, Maren: Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2012.

·                BÜTOW, Birgit: Rezension vom 08.11.2013 zu: Maren Zeller: Bildungsprozesse von Mädchen in den Erziehungshilfen. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2012. Verfügbar unter: //www.socialnet.de/rezensionen/13946.php, Zugriff am 03.04.2019.

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