"Arbeitsgenehmigung für Drittstaatler – Besonderheiten der Blaue Karte EU"

  • Fachrichtung:Jura
  • Studienfach:
  • Thema:
    Arbeitsgenehmigung für Drittstaatler – Besonderheiten der Blaue Karte EU
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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  1. Einleitung

In der heutigen globalisierten Welt intensivieren sich die grenzüberschreitenden Bewegungen von Kapital, Waren, Dienstleistungen, aber auch von Menschen. Die internationale Migration, die als längerfristige Verlagerung des Wohnortes durch eine Person bzw. von Personengruppen über die Grenzen des eigenen Heimatlandes hinweg definiert werden kann (vgl. Dalberg, 2015, S. 26), nimmt stetig zu. Das Jahr 2015 hat plastisch vor Augen geführt, wie wichtig eine lückenlose europaweit gültige und vor allem eindeutige Rechtslage für die Gewährleistung von gerechter, zügiger und gesetzestreuer Migration ist.

Ein Versuch seitens der Europäischen Union, diese Eindeutigkeit der Gesetzeslage zumindest im Bereich von Arbeitsmigration zu gewähren, stellt die sogenannte Hochqualifizierten-Richtlinie der EU (Richtlinie 2009/50/EG) dar, die den Weg für die Einführung der Blauen Karte EU geebnet hat. Laut den Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) machen den größten Anteil in den Migrationsströmungen gerade die Arbeitsmigranten aus (vgl. IOM, Global migration trends factsheet, 2015). Die EU-Länder, in erster Linie Wirtschaftsriesen wie Deutschland, haben Fachkräfteengpässe in verschiedenen Branchen, die mit Fachkräften ausschließlich aus anderen EU-Mitgliedsstaaten nicht zu decken wären. Deswegen greifen diese Länder aktiv auf die Spezialisten von Drittländern zurück. Die Blaue Karte-EU erleichtert die Vermittlung und reibungslose Eingliederung der ausländischen Arbeitnehmer in den europäischen Arbeitsmarkt und gilt seit ihrer Einführung im Jahr 2012 als wesentlicher Bestandteil des Zuwanderungsrechts europaweit.

Obwohl die Blaue Karte ein wichtiges Instrument für die Bewältigung von Fachkräftemangel ist, gibt es bis dato nur einzelne Studien bezüglich dieses Themas, d.h. die Forschung in diese Richtung erweist sich als höchst aktuell. Am Anfang dieser Arbeit wird sich der Autor eingehender mit der europarechtlichen Grundlage der Blauen Karte auseinandersetzen. Da in Deutschland über 77.000 Menschen (vgl. BAMF, 2018) Inhaber dieses Aufenthaltstitels sind, wird im Anschluss die Rechtslage in Deutschland ausführlich behandelt. Im abschließenden Teil wird auf die verschiedenen Kritikpunkte sowohl auf EU- als auch auf Deutschlandebene eingegangen.

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