"Auseinandersetzung mit Migration in afrikanischer Literatur"

  • Fachrichtung:Literatur 
  • Studienfach:Postkoloniale Literatur
  • Thema:
    Auseinandersetzung mit Migration in afrikanischer Literatur
  • Art der Arbeit:Seminararbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:73%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Einleitung

 

Die Relevanz der Forschung liegt in der Tatsache, dass die afrikanische und europäische Literatur vielfältig und komplex ist – es gibt Unterschiede in Gesellschaft, Sprache, Kultur und Nation. Migration und Integration haben die europäische Geschichte von Anfang an geprägt. Heute stehen sie aufgrund aktueller Entwicklungen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Die moderne Welt zeichnet sich durch eine großangelegte Migration der Bevölkerung und das Zusammenspiel von Kulturen aus, welche zunächst in ganz anderen historischen und gesellschaftlichen Verhältnissen entstanden sind – mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen und Vorstellungen. Die Voraussetzungen und Konsequenzen solcher Prozesse spiegeln sich am deutlichsten in den Kunstwerken wider. Der künstlerische Diskurs im extrasprachlichen Bereich bezieht sich auf einen konkreten Kulturkontext, wobei der Schwerpunkt auf der Organisation von Inhalten und dem System der Werte liegt.

Afrikanische Migrationsliteratur ist im Vereinigten Königreich, in Italien und Spanien verteilt. Natürlich gibt es hier unterschiedliche Migrationserfahrungen unter Berücksichtigung der Entstehung neuer Konzepte, der Heimat im Exil, einer anderen Wahrnehmung ihrer jeweiligen Gastländer, der Prozesse der Anpassung. Die Kultur dieser Länder wird diskutiert, abgesehen davon, dass afrikanische Literatur die transnationalen und transkulturellen Aspekte der Alphabetisierung der afrikanischen Migration betrachtet.

Die zentralen Motive und Themen der afrikanischen Literaturtexte sind die unterschiedlichen Ansichten, das besondere Augenmerk ist auf die Hautfarbe gerichtet, im Vordergrund stehen die Formen der Zusammenarbeit zwischen der deutschen Mehrheit der weißen Gesellschaft, die festlegt, wie soziale und kulturelle Normen zu sehen sind und die der Meinung ist, schwarze Migranten seien oft ungebildet.

Überall in Afrika sind höchst unterschiedliche postkoloniale Kulturen und Literaturen entstanden, welche die «afrikanische Identität» permanent überdenken und auf neue Weise zum Ausdruck bringen. Die Konturen dieser afrikanischen Vielfalt werden vor dem Hintergrund der Einbindung und Vernetzung der afrikanischen Literatur in der globalisierten Welt besonders deutlich.

 

 

Literatur

  1. FICHTE, Hubert: Psyche, Frankfurt/M. 1990.
  2. HILLIGES, Ilona Maria: Die weiße Hexe, Berlin 2000.
  3. HOFFMAN, Corinne: Die weiße Massai, München 1999.
  4. ROSS, Thomas: Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan, Hamburg 1979.
  5. TIMM, Uwe: Heißer Sommer, München 1998 (Erstveröffentlichung: München u.a. 1974).
  6. WEISS, Peter: Gesang vom Lusitanischen Popanz und andere Stücke, Frankfurt/M. 1967.
  7. BUCH, Hans Christoph: Tropische Früchte: Afro-amerikanische Impressionen, Frankfurt/M. 1993.
  8. FANON, Frantz: Schwarze Haut, weiße Masken, Paris 1980 [Aus dem Französischen “Peau noire, masques blancs”, Paris 1952 von Eva Moldenhauer].
  9. HERMAND, Jost: “Afrika den Afrikanern! Timms Morenga”, in: Manfred Durzak/Hartmut Steinecke (Hg.): Die Archäologie der Wünsche: Studien zum Werk von Uwe Timm, Köln 1995, S. 47–64.
  10. JAHN, Janheinz: Durch afrikanische Türen, Frankfurt/M.; Hamburg 1967 [zuerst Düsseldorf 1960].
  11. KHAMIS, Yousri: “Der Popanz zwischen Kairo / Bagdad / Damaskus”, in: Peter Weiss: Gesang vom Lusitanischen Popanz: Mit Materialien, Frankfurt/M. 1974, S. 101–108.
  12. LÜTZELER, Paul Michael (Hg.): Der postkoloniale Blick: Deutsche Schriftsteller berichten aus der Dritten Welt, Frankfurt/M. 1997.
  13. (Hg.): Schriftsteller und die “Dritte Welt”: Studien zum postkolonialen Blick, Tübingen 1998.
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