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"Bildungssystem in Deutschland"

  • Fachrichtung:Ausbildung
  • Studienfach:Bildung und Migration
  • Thema:
    Bildungssystem in Deutschland
  • Art der Arbeit:Essay
  • Seitenzahl:4
  • Einzigartigkeit:96.3%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Gliederung

  1. Einleitung
  2. Der Zustand des Bildungssystems in Deutschland

3.1.      Allgemeinbildende Schule

3.2.      Berufliche Ausbildung

3.3.      Warum nimmt Deutschland an der Studie teil?

  1. Bildung und Migration
    • Situation von Kindern aus zugewanderten Familien
    • Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund
    • Unterschiede in den Schulleistungen zwischen den Schüler/-innen aus den Familien der Migranten und Deutsch geborenen
  2. Studien zur Messung von Schüler/-innenleistungen
    • PISA ist gefordert und eine der wichtigsten Studie
    • Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung
    • Internationale Mathematic-Studie
    • Aussagekraft der Ergebnisse auf die tatsächliche Leistung der Schüler/-innen
    • Wie wird die Stichprobe in Deutschland erweitert?
  3. Wirkungen und Erträge von Bildung
    • Ergebnisse des nationalen Vergleichs
      • Lesekompetenz
      • Mathematische Grundbildung
      • Naturwissenschaftliche Grundbildung
    • Die Ergebnisse der neuen Studie
      • Vergleich der Schüler/-innen – sinnvoll oder nicht?
      • Man muss vieles verbessern
      • Nur Strebsamkeit reicht nicht für Spitzenleistungen
  1. Fazit
  2. Literaturverzeichnis

 

  1. Einleitung

Bildung ist eine wichtige Ressource in einer modernen Informationsgesellschaft. Es gibt drei Dimensionen, in denen sich die Ziele von Bildung deutlich widerspiegeln:

 

  1. Individuelle Regulationsfähigkeit: Hierunter wird die Fähigkeit eines Individuum verstanden, das Verhalten und Verhältnis zur Umwelt, die eigene Biographie und das Leben in der Gesellschaft selbständig zu planen.
  2. Bildung von Humanressourcen: Es geht um die Sicherstellung und Weiterentwicklung der Qualität des Arbeitskräftevolumens und um die Vermittlung von Kompetenzen, die den Menschen eine Erwerbsarbeit ermöglicht, welche ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht.
  3. Bildungseinrichtungen sollen die Chancengleichheit fördern und dadurch die soziale Integration und Aneignung von Kultur für alle ermöglichen. Bildung leistet dadurch einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur demokratischen Teilhabe.

 

Bildung ist ein entscheidender Faktor für individuelle Teilhabechancen, für die wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft sowie für den sozialen Zusammenhalt. Es ist klar, dass Personen mit geringer oder keiner Bildung in vielen gesellschaftlichen Bereichen eingeschränkte Teilhabechancen haben.

Die Leistungsfähigkeit deutscher Schüler/-innen ist seit einigen Jahren Gegenstand der öffentlichen bildungspolitischen Debatte.  Der Grund für die Debatte ist, dass es einen Vergleich und Wettbewerb zwischen den Ländern auf nationaler Ebene gibt, einen Vergleich von Forschungsergebnissen, mit denen die Länder oft nicht zufrieden sind.

Einige sind der Meinung, dass eine anzustrebende Konsequenz dieses Benchmarkings von Stärken und Schwächen der Bildungssysteme im nationalen und internationalen Rahmen eine Qualitätsverbesserung des Bildungswesens wäre. Die anderen glauben, dass es nicht möglich ist, Ungleiches miteinander zu vergleichen.

Die Ergebnisse der ersten internationalen Studie wurden im Dezember 2001 veröffentlicht. In drei untersuchten Kompetenzbereichen – Lesekompetenz, mathematische Kompetenz, naturwissenschaftliche Kompetenz – erreichten nur zwei Bundesländer das Durchschnittsniveau.

Als Reaktion auf das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der Studie einigte sich die Konferenz auf sieben Handlungsschwerpunkte, die in den Bundesländern durch gezielte Maßnahmen zu Verbesserungen im Bildungssystem im Allgemeinen führen sollten:[1]

 

  1. Verbesserung der Sprachkompetenz im vorschulischen Bereich.
  2. Verbesserung der Beziehungen zwischen der Vorschule und Grundschule mit dem Ziel einer frühzeitigen Einschulung.
  3. Durchgängige Verbesserung der Grundschulbildung, der Lesekompetenz und des grundlegenden Verständnisses mathematischer und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge.
  4. Verbesserung der Förderung bildungsbenachteiligter Jugendliche, insbesondere der mit Migrationshintergrund.
  5. Die Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Unterricht auf der Grundlage von verbindlichen Standards und ergebnisorientierter Evaluation.
  6. Verbesserung der Professionalität der Lehrtätigkeit, der methodischen Kompetenz der Lehrer/-innen.
  7. Ausbau von schulischen Ganztagsangeboten mit dem Ziel der Bildungs- und Fördermöglichkeiten.

 

Nach der Untersuchung der Ergebnisse und der Rezeption durch Medien, Politik und Lehrer/-innen an allgemeinbildenden Schulen soll im weiteren Verlaufe der Arbeit beschrieben werden, inwieweit der von der Kultusministerkonferenz für alle Bundesländer formulierte Maßnahmenkatalog in einigen Bundesländern bereits umgesetzt worden ist und zu praktischen Konsequenzen im Bildungssystem geführt hat.[2]

Die internationalen Schulleistungsstudien – die einen Einblick in die Ursachen des schlechteren Abschneidens der Migrant/-innen im deutschen Schulsystem ermöglichen – zeigen: In Deutschland gestaltet sich die Integration der jungen Menschen mit Migrationshintergrund ins Schulsystem problematisch. Bereits in der Grundschule gibt es Unterschiede im Kompetenzniveau zwischen Schüler/-innen mit und ohne Migrationshintergrund, welche sich im Laufe des Sekundarstudiums deutlicher widerspiegeln. Eine besondere Rolle bei der Erklärung der Unterschiede spielen der soziale Hintergrund der Schüler/-innen und das Ausmaß des Gebrauchs der deutschen Sprache in den Familien.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich Personen mit Migrationshintergrund hinsichtlich ihrer Bildungsabschlüsse von den Personen ohne Migrationshintergrund unterscheiden.[3] Es ist zu untersuchen, inwieweit die Personen mit Migrationshintergrund über die gleichen, durch Bildung beeinflussten Teilhabechancen wie die Personen ohne Migrationshintergrund verfügen.

Um zu versuchen, diese Frage zu beantworten, wird im Rahmen dieser Diplomarbeit analysiert, wie sich die ausländischen Schüler/-innen auf die einzelnen allgemeinbildenden Schularten verteilen. Es wird dargestellt, welche Schulabschlüsse die deutschen und ausländischen Schüler/-innen erzielen und über welche Schulabschlüsse die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund verfügt.

Ziel dieser Arbeit ist es, die aktuelle Bildungssituation der Jugendlichen und Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland darzustellen und zu vergleichen. Auf die Ursachen möglicher Disparitäten sowie auf die Folgen wird im Rahmen der Darstellung der Ergebnisse der PISA- und IGLU-Studien gar nicht eingegangen.

Hinsichtlich der Folgen wird vielmehr davon ausgegangen, dass Unterschiede im Bildungsniveau verschiedene Teilhabechancen in vielen gesellschaftlichen Bereichen nach sich ziehen. Somit wird eine detaillierte Analyse der Ursachen und Folgen der Disparitäten im Bildungsbereich benötigt.

In jedem Wettbewerb gibt es Gewinner/-innen und Verlierer/-innen. Jedes Land wählt sich selbst ihre Teilnahme an internationalen Studien, aber der Wert der Forschung ist unzweifelhaft, weil das Land eine Antwort auf die Hauptfrage erhält, wie der Schwachpunkt im Bildungssystem ist?

 

DIEFENBACH, Heike: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem

DAMMER, Karl-Heinz: Vermessene Bildungsforschung: wissenschaftsgeschichtliche Hintergründe zu einem neoliberalen Herrschaftsinstrument (Pädagogik und Politik) Taschenbuch – 2015

AUERNHEIMER, Georg (Hrsg.): Schieflagen im Bildungssystem: die Benachteiligung der Migrantenkinder

HATTIE, John: Lernen sichtbar machen

FÜRSTENAU, Sara; GOMOLLA, Mechtild (2009); Migration und schulischer Wandel: Leistungsbeurteilung

  1. PISA Ergebnisse aktuell
  2. IGLU Ergebnisse aktuell
  3. TIMSS Ergebnisse aktuell

 

[1] Hattie, John: Lernen sichtbar machen, S. 37–38.

[2] Auernheimer, Georg (Hrsg.): Schieflagen im Bildungssystem: Die Benachteiligung der Migrantenkinder, S. 23–33.

[3] Diefenbach, Heike: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem, S. 83-85.

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