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"Burnout – Ursachen und Pravention"

  • Fachrichtung:Psychologie
  • Studienfach:Psychologische Diagnostik
  • Thema:
    Burnout – Ursachen und Pravention
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:97.9%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem in der letzten Zeit immer mehr an der Bedeutung und Bekanntheit gewonnenen Thema „Burnout – Ursachen und Prävention“. Eine höhere Medien- und Öffentlichkeitspräsenz sowie viel Forschung und der häufige Gebrauch in der Alltagssprache macht es notwendig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Burnout, oder wie man auch zu sagen pflegt „Burnout-Syndrom“, scheint der Preis für die moderne Flexibilität, den Leistungsdruck und generell für die höhere Geschwindigkeit des westlichen Lebensmodells zu sein.

Ursprünglich stellt Burnout einen technischen Terminus dar (engl.: to burn out), z.B. bezogen auf das Aus- bzw. Abbrennen von Brennstoffelementen bei Überhitzung oder auf das Ausgehen eines Feuers. Auf Menschen bezogen bedeutet es (engl.: feel burned out), sich erschöpft fühlen bzw. (engl.: burn oneself out) sich kaputt machen, sich völlig verausgaben. Metaphorisch bezeichnet der Begriff Burnout „ausgebrannte“ Menschen, deren inneres Feuer im Laufe der Zeit aufgrund von zu wenig „Brennstoffzufuhr“ erloschen ist. Laut den Herausgebern der Merriam-Webster`s Dictionaries war Burnout schon in den 30er-Jahren ein Thema in den Bereichen des Profisports und der darstellenden Künste. Die erste Erwähnung des Burnouts im Sinne eines psychologischen Phänomens, das vorrangig bei Helfern anzutreffen ist, findet sich bei Bradley. [1]

Die Geschichte der Burnout-Diskussion beginnt vorwiegend mit dem Aufsatz des deutschstämmigen Psychoanalytikers Herbert J. Freudenberger für das „Journal of Social Issues“ (1974). In diesem Artikel beschreibt er einen physiologischen und psychologischen Endzustand bei sich selbst und bei ehrenamtlichen Mitarbeitern alternativer Selbsthilfe- und Kriseninterventionseinrichtungen. Freudenberger beobachtete damals, wie aus aufopferungsvollen, pflichtbewussten und engagierten Helfern häufig leicht reizbare und ihrem Klienten gegenüber zynische Mitarbeiter wurden, welche Symptome einer physischen und psychischen Erschöpfung aufwiesen.[2] Eine sehr hohe Ähnlichkeit mit dem Begriff hat der Terminus “Neurasthenie”, der erstmals 1880 durch den Amerikaner Beard in Zusammenhang mit Angsterkrankungen beschrieben wurde. Diese werden heute in der ICD-10-Klassifikation gesondert aufgeführt.[3]

[1] vgl. Bradley 1969, S. 366[1]

[2]  vgl. www.hilfe-bei-burnout.de, Zugriff am TT.MM.JJJJ.

[3]  vgl. www.aok.de, Zugriff am TT.MM.JJJJ.

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