"Der Ehevertrag. Europa"

  • Fachrichtung:Jura
  • Studienfach:
  • Thema:
    Der Ehevertrag. Europa
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:88%
Seminararbeit
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Der Ehevertrag. Europa

  1. Einleitung

Jeder Mensch träumt wenigstens im Inneren seiner Seele davon, eine glückliche Ehe zu schließen und sein Leben mit einem liebenden und zuverlässigen Partner zu verbringen. Aber um glücklich zu sein, sollte man sich in erster Linie sicher und beschützt  fühlen. Für diese Möglichkeit hat der Ehevertrag zu sorgen.

Die vorliegende Arbeit versucht zu klären, dass der Abschluss eines Ehevertrags sehr sinnvoll ist. Das Ziel der vorliegenden Forschung ist, abzuwägen, in welchen Fällen die Schließung eines Ehevertrags notwendig ist, welche Vorteile letzterer den Partnern gibt, wogegen der kompetent gestaltete Vertrag vorbeugen kann. Bei der Erforschung des Themas beziehe ich mich auf die europäische Erfahrung in den beiden vergangenen Jahrzehnten.

Um dies zu erreichen, werden gesetzliche Vorschriften zunächst in Bezug auf das Thema im Einzelnen analysiert. Dabei wird nicht nur das Gesetz allein betrachtet, sondern auch die Rechtsprechungspraxis erforscht, wodurch die vorliegende Arbeit mit realen Beispielen unterstützt wird. Anschließend soll versucht werden, eine möglichst umfassende Aufzählung der Fälle darzustellen, bei denen die Schließung eines Ehevertrags außerordentlich sinnvoll ist. Ihren Abschluss findet die vorliegende Arbeit in den Schlussbemerkungen, welche die Ergebnisse der vorangegangenen Abwägung der Pro- und Contra-Argumente zusammenfasst und gewichtet.

  1. Die Definition des Begriffs

Der Ehevertrag ist ein notarieller Vertrag, durch den die Ehegatten oder Verlobten ihre güterrechtlichen Verhältnisse während der Ehe regeln oder ändern, den Versorgungsausgleich oder den Ausgleich des Zugewinns ausschließen.[1]

Laut Gesetz[2] können die Ehegatten ihre güterrechtlichen Verhältnisse durch Vertrag (Ehevertrag) regeln, insbesondere auch nach der Eingehung der Ehe den Güterstand aufheben oder ändern. Schließen die Ehegatten, so der 2. Punkt des obengenannten Paragraphen 1408 des Bürgerlichen Gesetzbuches, in einem Ehevertrag Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich, so sind insoweit die §§ 6 und 8 des Versorgungsausgleichsgesetzes anzuwenden, die solche Fragen wie  Regelungsbefugnisse der Ehegatten, besondere formelle Wirksamkeits-voraussetzungen und besondere materielle Wirksamkeitsvoraussetzungen erläutern.[3]

 

[1]  Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (//wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ehevertrag-34901).

[2]  Vgl. § 1408 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

[3]  Vgl. § 6-8 des Versorgungsausgleichsgesetzes.

 

 

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