"Die Auftragsabwicklung von der Kundenanfrage uber die Fertigung bis hin zum Versand"

  • Fachrichtung:Technische Betriebswirtschaft
  • Studienfach:Der Prozess der Auftragsbearbeitung
  • Thema:
    Die Auftragsabwicklung von der Kundenanfrage uber die Fertigung bis hin zum Versand
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:2
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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 Auftragsabwicklung von der Kundenanfrage über die Fertigung bis zum Versand

 

Jede Auftragsabwicklung beginnt mit einer Kundenanfrage. Nachdem alle technischen Details geklärt und alle notwendigen Informationen wie z. B. eine Projektdokumentation, technische Beschreibung, Zeichnungen, eventuell nötige Zertifikate usw. von dem Kunden eingegangen sind, wird der Kostenaufwand berechnet und dem Kunden das Angebot erstellt. Im Angebot werden alle Konditionen festgelegt bezüglich der Preise, Fristen in Fertigung und Lieferung, Lieferbedingungen (Incoterms) usw. Anschließend prüft der Kunde das Angebot und bestätigt den Auftrag. In dieser Phase werden alle Bedingungen des Geschäfts verbindlich vereinbart, das bezieht sich auf mögliche Zusatzrabatte, Skonto, Änderung der Liefer- oder Zahlungsbedingungen u.a. Wenn nötig, wird ein Liefervertrag abgeschlossen. In den meisten Fällen gilt ein vom Kunden bestätigtes Angebot als Vertrag, sodass keine weiteren Abschlüsse nötig sind. Ist dies der Fall, sendet der Lieferant dem Kunden seine allgemeinen Lieferbedingungen zusammen mit dem Angebot. Erfolgt die Bestellung gegen Vorauskasse oder auch bei teilweiser Vorauszahlung, erhält der Kunde eine Anzahlungsrechnung. Nach Geldeingang gelangt der Auftrag in die Produktion. Dann wird dem Kunden die Auftragsbestätigung mit allen relevanten Angaben sowie der tatsächlichen Produktionszeit übermittelt. Erfolgt eine Bestellung unter der Option des Zahlungsaufschubs, erhält der Kunde keine Proforma-Rechnung, sondern eine sofortige Auftragsbestätigung. Die Lieferzeit kann nachträglich angegeben werden, wenn die Produktion detailliert geklärt ist. Nimmt die Fertigung eine längere Zeit in Anspruch, z. B. ein paar Monate, kann der Kunde den Produktionsplan anfordern und zeitweise nachprüfen, ob die tatsächlichen Fristen dem angedachten Plan entsprechen. Im Falle von Planabweichungen sollte der Kunde aus Gründen der Transparenz hierüber informiert werden. Am Ende der Herstellung bekommt der Kunde die Benachrichtigung über die Verfügbarkeit, ist der Auftrag unter Zahlungsstundung erfolgt, soll der Kunde die nächstfällige oder endgültige Zahlung vor der Lieferung leisten. Der Lieferant bereitet die Ware vor, führt Gütekontrollen durch, verpackt die Waren und fertigt die Versandpapiere an, also die Verpackungsliste, den Lieferschein, die Schlussrechnung, notwendige Zertifikate, Zeugnisse, Erklärungen für den Fall eines weiteren Exports der Waren etc. Sind die Versandkosten im Preis bereits enthalten, versendet der Frachtabsender die Ware selbst. Ist die Lieferbedingung ex works, informiert der Hersteller den Kunden über die Lieferbereitschaft, teilt ihm die Angaben über Gewicht und die genauen Abmessungen der Ware sowie außerdem die Adresse des Lagers mit, sodass der Kunde Gelegenheit erhält, den Abtransport zu organisieren. Bei der Entgegennahme der Güter ist es für den Kunden empfehlenswert, die Bestellung auf ihre Vollständigkeit und Unversehrtheit zu prüfen. Werden Mängel festgestellt, kann der Kunde die Waren binnen der üblichen gesetzlichen Fristen zurückgeben. Die Ausräumung von Streitigkeiten wird in der Regel im Vertrag festgelegt oder durch die allgemeinen Lieferbedingungen geregelt.

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