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"Die Bedeutung der Phantasie für die kindliche Entwicklung"

  • Fachrichtung:Literatur 
  • Studienfach:Buchanalyse
  • Thema:
    Die Bedeutung der Phantasie für die kindliche Entwicklung
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit wird die 1817 erschienene romantische Erzählung „Das fremde Kind“ von E. T. A. Hoffmann unter dem Aspekt der Bedeutung der kindlichen Fantasie für die kindliche Entwicklung untersucht.

Zunächst steht E. T. A. Hoffmann als Kunstmärchendichter zur Zeit der Romantik im Fokus. Hoffmanns biografische Daten und sein umfangreiches kreatives Schaffen – nicht nur als Literat, sondern auch als Komponist, Maler und Zeichner – sind als Ursache für den glücklichen Ausgang zu verstehen beziehungsweise auch kennzeichnend für die parabelhafte Erzählung, in der Fantasie und Kreativität für ein „besseres“ Leben sorgen. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Tradition der Märchenerzählung in der Literatur in Deutschland im Allgemeinen.

Der Hauptteil dieser Arbeit widmet sich der vorliegenden Erzählung als Konstrukt mehrerer Dichotomien: Zum Einen stehen sich die Prota- und Antagonisten, die Kinder Felix und Christlieb von Brakel und das Personal der agierenden Erwachsenen aus dieser Erzählung in ihrer Werteauffassung diametral gegenüber. In der weiterführenden Interpretation werden weitere Gegensatzpaare deutlich: Eine klare Unterscheidung erfolgt zwischen Ratio versus Emotion, Wissenschaft versus Fantasie sowie Materie versus Spiritualität.

Kurz umrissen wird der Aspekt der Tradition von Märchenerzählungen für die kindliche Entwicklung in der Psychologie. Anhand der kindlichen Protagonisten in einer (Kunst-)Märchenerzählung legt E. T. A. Hoffmann quasi einen verbindenden Grundstein zu den weit über ein Jahrhundert später folgenden Betrachtungen zur Sinnhaftigkeit von (Haus-)Märchen für die kindliche Entwicklung, gerade in der Abgrenzung zur Thematik Gut versus Böse – eine weitere Dichotomie, die sich auch in „Das fremde Kind“ wiederfindet.

Im Schlussteil soll aufgezeigt werden, warum in Hoffmanns Erzählung die kindliche Fantasie mithilfe des spät zur Einsicht gelangten Vaters von Brakel „siegt“ und wie dieser Umstand in die Erzähltradition der Romantik eingebettet werden kann.

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