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"Die Burn-Cooloutstudien"

  • Fachrichtung:Soziologie
  • Studienfach:Sozialdiensten
  • Thema:
    Die Burn-Cooloutstudien
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:12
  • Einzigartigkeit:96.1%
Seminararbeit
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Zum Forschungsfeld I: Die Burn-Cooloutstudien

 

1.1. Definitionsversuche Burnout

Traditionell liegt der Schwerpunkt – sowohl im öffentlichen Bewusstsein als auch in der wissenschaftlichen Literatur – in erster Linie auf den positiven Aspekten der Arbeit mit Menschen (Ärzten, Lehrern, Sozialarbeitern usw.). Obwohl es klar ist, dass die Arbeit mit Menschen aufgrund ihrer hohen Anforderungen, ihrer besonderen Verantwortung und ihres emotionalen Stresses die Gefahr von harten Erfahrungen in Bezug auf Arbeitssituationen und die Wahrscheinlichkeit von beruflichem Stress mit sich bringt.

 

Erstmals haben sich amerikanische Spezialisten mit diesem Problem im Zusammenhang mit der Schaffung und Verbreitung von Sozialdiensten befasst. Fachärzte mit Berufsausbildung oder einer speziellen Ausbildung auf dem Gebiet der Psychologie oder Soziologie standen in ständigem Kontakt mit Besuchern, die mit ihren eigenen eher schwierigen Problemen zu ihnen kamen. Zu den Hauptaufgaben gehörte die psychologische Unterstützung ‒ zuhören, unterstützen, wenn möglich beruhigen, etwas raten. Trotz spezieller Schulungen und Rekrutierungen sah sich die Geschäftsleitung nach einiger Zeit ihrer Arbeit häufig mit den Tatsachen einer unbefriedigenden Arbeit der Mitarbeiter konfrontiert, vor allem mit Kundenbeschwerden über Unaufmerksamkeit, Unempfindlichkeit und sogar Unhöflichkeit. Studien haben zur Entdeckung einer Art von beruflichem Stress geführt – “Kommunikationsstress”, der zusammen mit anderen beruflichen Stressfaktoren zur Entstehung des sogenannten “professionellen Burnout”-Phänomens führt.

 

Thomas Bergner zitierte 2004 in einem Artikel „Burn-out bei Ärzten“ einen Betroffenen:

„I’ve done too much  for too many  for too long with too little regard for myself.“[1]

 

(Übersetzt: Zu viele Tätigkeiten, für zu viele Mitmenschen, für zu lange Zeit, ohne auf die eigenen Bedürfnisse und Grenzen Rücksicht zu nehmen). Dieses Zitat beschreibt die Entwicklung eines Burnouts treffend. Jedoch sind sich die Forscher über eine exakte und einheitliche Definition nach wie vor uneinig, obwohl bereits schon vor der Einführung des Begriffs „Burnout“ durch Herbert Freudenberger im Jahre 1974 das sogenannte „psychische Ausbrennen“ untersucht wurde.[2] Dieser Begriff wurde verwendet, um den psychischen Zustand gesunder Menschen zu charakterisieren, die bei der Erbringung professioneller Hilfe in einer emotional aufgeladenen Atmosphäre in ständiger und enger Kommunikation mit Kunden und Patienten stehen. Anfangs bedeutete dieser Begriff Erschöpfung, verbunden mit einem Gefühl der eigenen Wertlosigkeit.

 

Das Interesse an dem Forschungsgegenstand Burnout wuchs seit seiner Entdeckung fortlaufend. Eine Vielzahl von Autoren definierten, beschrieben und deuteten seit der Entdeckung an das Phänomen Burnout.[3] Da eine allgemeingültige Definition bis heute fehlt, ist es schwierig, eine Quintessenz aus der unüberschaubaren Vielzahl an Definitionen zu ziehen. Im Folgenden möchte ich daher eine Auswahl von Kernaussagen vorstellen, die meiner Meinung nach am Besten beschreiben, was unter Burnout zu verstehen ist.

 

Der erste Artikel von Сhristina K. Maslach[4]  zu diesem Thema, der in der Zeitschrift “Human Behavior” im Jahr 1976 veröffentlicht wurde, verursachte ihren eigenen Angaben nach eine unerwartete Reaktion, insbesondere bei Laien. Sie erhielt eine Vielzahl von Briefen von Menschen aus verschiedenen „helfenden“ Berufen. In diesem Artikel entwickelte Maslach ein Messinstrument mit dem Namen „Maslach Burnout Inventory“ und definierte Burnout in diesem Zuge als „ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und persönlicher Leistungseinbußen“.[5] Das ist die wohl bekannteste und am häufigsten zur Diagnose angewandte Definition.

 

Nach nur einem Dutzend Jahren wurden über tausend Artikel zu den Problemen des Burnout-Syndroms veröffentlicht und spezielle Methoden zur Diagnose des Burnout-Syndroms entwickelt. Wenn es anfangs darum ging, die Probleme der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu beschreiben, dann ermöglichten weitere Forschungen in diesem Bereich, die identifizierte Phänomenologie auf einen größeren Kreis von Fachleuten auszudehnen: Lehrer, Erzieher, Polizei usw.

 

Anfänglich herrschte die Meinung vor, das Burnout sich nur auf Menschen bezieht, die mit Klienten arbeiten. Maslach und Jackson haben 1984 folgende Definition aufgestellt: Burnout gilt als

„Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisierung und reduzierter persönlicher Leistungsfähigkeit, das bei Individuen, die in irgendeiner Weise mit Menschen arbeiten, auftreten kann. […] Emotionale Erschöpfung bezieht sich auf Gefühle, durch seinen Kontakt mit anderen Menschen emotional überanstrengt und ausgelaugt zu sein. Depersonalisierung bezieht sich auf eine gefühllose und abgestumpfte Reaktion auf diese Leute, die gewöhnlich die Empfänger seiner Dienste oder Fürsorge sind. Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit bezieht sich auf eine Abnahme seines Gefühls an Kompetenz und erfolgreicher Ausführung in seiner Arbeit mit Menschen.“[6]

 

Nach dieser Auffassung gilt Burnout als etwas rein Helferspezifisches. Heute wird Burnout jedoch bei rund 60 Berufen und Personengruppen beschrieben.[7] In einer aktuellen Definition wird klar, das Maslach ihre ursprüngliche Meinung revidiert hat und Burnout heute als ein universelles Phänomen anerkennt. Burnout ist ein

,,Maßstab für die Diskrepanz zwischen dem Wesen eines Menschen und dem was er in seiner Arbeit tun muß. Es stellt einen Verschleiß von Werten, Würde, Geist und Willen dar – einen Verschleiß der Seele. Es ist eine Krankheit, die sich schrittweise und gleichmäßig über einen längeren Zeitraum hin ausbreitet und die Menschen in einen Teufelskreis bringt, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt.“[8]

 

Cary Cherniss definierte 1980 Burnout als „ein Prozess, in dem sich ein ursprünglich engagierter Mitarbeiter von seiner Arbeit zurückzieht, als Reaktion auf Beanspruchung und Belastung im Beruf“.[9]  Einen weiteren Versuch wagten Ayala Pines und Elliot Aronson 1988. Für sie war Burnout

„ein Zustand physischer, emotionaler und mentaler Erschöpfung aufgrund langanhaltender Einbindung in  emotional belastende Situationen.“[10]

 

  1. Kendo[11] definiert das professionelle Burnout-Syndrom aufgrund übermäßiger Arbeitsbelastung und unzureichender zwischenmenschlicher Beziehungen als Fehlanpassung an den Arbeitsplatz. Diese Definition entspricht auch der ihnen gegebenen Interpretation des Begriffs „Verbrennung“, der vor allem diejenigen unterliegen, die intensiv mit Menschen arbeiten. Eine derart emotional intensive Arbeit geht mit übermäßiger Energieverschwendung einher und führt zu psychosomatischer Müdigkeit (Erschöpfung) und emotionaler Erschöpfung, was zu Angstzuständen, Reizungen, Wut, Atemnot, Magen-Darm-Störungen, Kopfschmerzen, niedrigem Blutdruck und Schlafstörungen führt. In der Regel treten auch familiäre Probleme auf. Die Auswirkung von Stressfaktoren, die das Phänomen des professionellen “Burnout” auslösen, deckt einen erheblichen Bereich von Berufen ab, wodurch die Anzahl der für diese Krankheit anfälligen Personen zunimmt.

 

Nach Burisch haben Schaufeli & Enzmann eine der ,,elaboriertesten und geschliffensten“ Definitionen erarbeitet:

„Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand „normaler“ Individuen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe und Anspannung (Distress), einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation und der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer Fehlanpassung von Intentionen und Berufsrealität. Burnout erhält sich wegen ungünstiger Bewältigungsstrategien, die mit dem Syndrom zusammenhängen, oft selbst aufrecht.“[12]

 

Diese oben genannten vorgestellten Definitionen beschränken sich jedoch nur auf Burnout im Beruf. Die private Ebene wird vollständig außer Acht gelassen. Verschiedene Autoren haben Burnout jedoch auch bei Ehepartnern, Eltern und Arbeitslosen[13] beschrieben. Freudenberger und North (2005) haben eine Definition entwickelt, bei der Burnout über die Arbeitssituation hinaus reicht.

„Burnout ist ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen ‒ durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft ‒ kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Streß, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.“[14]

 

Auch Fengler (2001) bezieht neben arbeitsrelevanten Aspekten Faktoren aus dem privaten Bereich in seine Betrachtungen ein. Er bezeichnet Burnout als einen

,,schleichend beginnenden oder abrupt einsetzenden Erschöpfungszustand körperlicher, geistiger oder gefühlsmäßiger Art in Beruf, Freizeit, Freundeskreis, Partnerschaft und Familie beschrieben, oft verbunden mit Aversion, Ekel und Fluchtgedanken.“[15]

 

Neben der mangelnden Konkretisierung ist Burnout bis heute keine anerkannte psychische Erkrankung bzw. kein eigenständiges klinisches Krankheitsbild. Das Syndrom weist lediglich eine zusätzliche Kodierung im ICD10 auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt in diesem Zuge Burnout als

„Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“.[16]

Möglicherweise erschwert die Tatsache, dass Burnout nicht als Krankheit anerkannt ist, die exakte Definitionsfindung.

 

Weitere Gründe sind einerseits die auftretenden Symptome, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich stark und in differenzierter Zusammensetzung ausprägen können.[17] Andererseits ist jeder Ausbruch von Burnout auf unterschiedliche Hintergründe zurückzuführen.[18] Dadurch wird deutlich, dass es keine Generaltherapie geben kann: Jede Behandlung muss den individuellen Auslöser beim Patienten feststellen, um dann eine zielgerichtete und auf die Ursachen basierende Therapie durchführen zu können.

 

Doch ab welchem Zeitpunkt kann denn eigentlich von Burnout gesprochen werden? Savicki & Cooley (1983) klassifizieren Burnout erst dann als Krankheit, sobald die drei Symptome „emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und Leistungsunzufriedenheit“[19] deutlich erkennbar sind.[20]

 

Emotionale Erschöpfung manifestiert sich in Gefühlen emotionaler Überforderung und in einem Gefühl der Leere, Erschöpfung ihrer emotionalen Ressourcen. Die Person hat das Gefühl, dass sie nicht mehr wie bisher arbeiten kann.

 

Depersonalisierung ist mit der Entstehung einer gleichgültigen negativen und sogar zynischen Haltung gegenüber Menschen verbunden. Kontakte mit ihnen werden unpersönlich und förmlich; Entstehende negative Einstellungen können zunächst in der Natur verborgen sein und sich in innerlich zurückhaltender Irritation äußern, die schließlich ausbricht und zu Konflikten führt. Depersonalisierung ist eine Veränderung des Selbstbewusstseins, die durch das Gefühl gekennzeichnet ist, sich selbst zu verlieren, und durch die schmerzhafte Erfahrung einer mangelnden emotionalen Beteiligung an Beziehungen, an der Arbeit, an geliebten Menschen.

 

Die Entwicklung von Gefühlen der Leistungsunzufriedenheit, Unzufriedenheit mit sich selbst oder Frustration. Der Pfleger, der die Entfremdung oder den Ausbruch innerer Irritation gegenüber den Kunden bemerkt, erlebt dies als seine eigene Inkonsistenz, Inkompetenz oder menschliches Versagen und macht sich oft selbst dafür verantwortlich, was passiert. Im Alltag schleicht sich „Burnout“ unbemerkt ein, als ob sich an der Umgebungssituation nichts geändert hätte. Es ist schwierig, situative Ursachen zu identifizieren, und daher beginnt eine Person, nach Ursachen für das zu suchen, was in sich selbst geschieht. Darüber hinaus werden diese Probleme in der Regel nicht im Team erörtert, es scheint, dass die Menschen in der Umgebung nichts dergleichen erleben, und dies trägt auch dazu bei, die Gründe für ihren veränderten Zustand sich selbst zuzuschreiben.

 

Zusammenfassend ist Burnout aufgrund hoher Belastungen und Beanspruchungen, die im Laufe der Zeit zu „psychischen, emotionalen und mentalen“[21]  Erschöpfungszuständen und Leistungseinbußen führen, ein komplexes psychophysiologisches Phänomen.

 

1.2. Definitionsversuche Coolout

Der Neologismus „Coolout“ wurde von Karin Kersting im Rahmen ihrer einschlägigen Dissertation „Berufsbildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Eine Theorie der moralischen Desensibilisierung“ (Huber 2002; unter dem Titel: „Coolout in der Pflege“ bei Mabuse 2011, 2013) in die Pflegewissenschaft übertragen. Sie erklärt dieses Phänomen auf solche Weise:

„Coolout beschreibt und erklärt den Prozess einer moralischen Desensibilisierung in der Pflege. Zentrales Thema der Coolout-Studien ist der unauflösbare Widerspruch zwischen Pflege, wie sie gemäß Krankenpflegesetz und Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sein soll und der an ökonomischen Zwängen ausgerichteten Wirklichkeit in der Praxis: Die Pflege soll nach dem pflegefachlichen Anspruch patientenorientiert sein: Pflegende sollen sich laut Krankenpflegegesetz im Sinne einer ʻgutenʼ und ʻrichtigenʼ Pflege am je individuellen Patienten und seinen Bedürfnissen orientieren. Zugleich findet Pflege statt unter Bedingungen, die dies nicht zulassen. In dem Spannungsfeld zwischen normativem pflegefachlichem Anspruch (Stichwort Patientenorientierung) und ökonomischen Zwängen des Pflegealltags kommt es zu einem Prozess der moralischen Desensibilisierung. Pflegende, SchülerInnen, PflegelehrerInnen, PraxisanleiterInnen lernen es, sich unempfindlich, sich kalt zu machen gegenüber dem Widerspruch in den Anforderungen“.[22]

 

„Coolout“ präsentiert sich als Gegenbegriff zu dem ebenfalls im Feld der Pflege entwickelten Begriff des „Burnouts“, von dem es sich durch den Erhalt der Handlungsfähigkeit der Pflegeakteure unterscheidet. Der Begriff Coolout soll  als  diametrale Begrifflichkeit  zum Burnout Begriff verstanden werden und im  Gegensatz zum Burnout, welcher ein Zustand  des Ausgebrannt  sein beschreibt, den Zustand des Auskühlens  charakterisieren.[23] Grundlegend  beschreibt dies einen Alltag, in welchen Pflegende Situationen ausgesetzt sind, die ihren ideellen Wertvorstellungen einer guten Pflege widersprechen.

 

Die Metapher der Kälte (Cool) beschreibt  ein Gefühl, das einem im Angesicht von menschlichen Reaktionen überkommt, für die das Zusammenleben oder das Miteinanderumgehen, wie es im pflegerischen Alltag üblich ist, von einer Distanz gegenüber der Pflegebedürftigen oder Kollegen geprägt ist.  Sie beschreibt ein Distanzierungsmuster, welches sich gegen gesellschaftlich etablierte Normen abgrenzt. So steht der Begriff „Coolout“ für eine Reaktion der Distanzierung gegenüber idealer Vorstellung, wie sie in verschiedenen Berufsfeldern postuliert wird. Die „Ahnung von Kälte“ bezeichnet gewissermaßen den „point of no return“, welcher der individuellen Pflegeakteurin einen naiven Zugang zur pflegepraktischen Berufsrealität nicht mehr ermöglicht.

 

Coolout ist ein kollektives Phänomen und basiert auf die gesellschaftlichen Verhältnisse.

„Es ist schon völlig normal, dass wir die Norm verletzen. Ohne Norm wäre keine Forderung nach Funktionalität möglich, ohne Funktionalität wäre keine Forderung der Norm erforderlich.“[24]

 

Vor allem Pflegekräfte befinden sich in ihrem Arbeitsalltag in einem Spannungsfeld zwischen normativem Anspruch an eine am Einzelnen orientierte Medizin bzw. Pflege (Patientenorientierung) und den ökonomischen Zwängen im klinischen Alltag. Der normative Anspruch mache die Pflegeinrichtungen erst zu humanen Institutionen, die wirtschaftlichen Zwänge aber nötigen zugleich zu funktionalem Handeln, beschreibt Dr. Karin Kersting, Professorin für Pflegewissenschaften an der Hochschule Ludwigshafen, das Dilemma, dem sich Pflegende immer häufiger gegenüber sehen:

„Aber die wirtschaftlichen Zwänge nötigen zugleich zu funktionalem Handeln: Alles muss erledigt werden. Die Strukturen fordern etwas, das nicht einzulösen ist. Sie sind Kälte verursachend.“[25]

 

Kersting erklärt ihre Schlussfolgerung wie folgt:

„Nimmt man Anspruch auf individuelle Betreuung ernst, müsste man verzweifeln, ausbrennen oder aussteigen. Die meisten von uns tun das aber nicht, sie halten durch, machen weiter, Tag für Tag.“[26]

 

Das sei aber nur möglich,

„indem wir uns kalt machen. Mit der Kälte können wir mehr oder weniger widerstandslos hinnehmen, dass die Welt nicht so ist, wie sie zu sein beansprucht bzw. wie sie sein sollte.“[27]

 

Dieser Begriff der Kälte hat eine Doppelsinnigkeit. Kälte müsse in diesem Sinne als eine Reaktionsform des Einzelnen auf die strukturellen Bedingungen verstanden werden, als eine Strategie, um alltägliche Normverletzungen hinnehmen zu können. Gerade die Alltäglichkeit und fehlende Besonderheit der Normverletzung birgt dabei eine Normalitätstendenz, die zum Maßstab für Normalität selbst gesetzt wird.

„Indem sie sich selbst kalt machen – also eine Tendenz der Gleichgültigkeit gegenüber dem Widerspruch entwickeln  –  entwickeln müssen, um nicht zu verzweifeln  –  reproduzieren sie jedoch die Kälte des Systems und tragen zu einem Fortbestand der Kälte bei.“[28]

Die Pflegenden lernen laut Gruschka,

„sich selbst kalt zu machen, die vorgegebenen Zwänge mit mehr oder weniger Widerstand hinzunehmen. Damit stabilisieren sie allerdings letztendlich genau das, wovor sie sich zu schützen suchen: Kälte.[29]

 

Der unauflösliche Widerspruch zwischen Norm und Rahmen ist das zentrale Thema sogenannter Coolout-Studien, an denen auch Kersting arbeitet. Der Begriff Coolout beschreibt und erklärt

„den Prozess einer moralischen Desensibilisierung aufgrund dieses Spannungsfeldes, der sich im Laufe der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitsbereich entwickelt.“[30]

 

Manchmal wird der Begriff „Compassion fatigue“ (Mitgefühlserschöpfungssymptom) als Synonym für den Begriff „Coolout“ verwendet. Dieser Begriff wurde in der psychotraumatologischen Forschung eingeführt, um die Wechselwirkung zwischen traumatisierten Menschen und deren professionellen Helfern zu bezeichnen.

 

Aus unserer Sicht ist dieser Begriff jedoch eher ein Synonym für das Konzept von Burnout. Dabei werden wir von der Definition abweichen, die Charles Figley und Paul Henry Kurzweg diesem Phänomen gegeben hat:

“Compassion Fatigue is a state experienced by those helping people or animals in distress; it is an extreme state of tension and preoccupation with the suffering of those being helped to the degree that it can create a secondary traumatic stress for the helper.”[31]

(„Mitgefühlserschöpfungssymptom ist ein Zustand, der von Menschen oder Tieren in Not erfahren wird. Es ist ein extremer Spannungszustand und eine Sorge um das Leiden derjenigen, denen geholfen wird, insofern, als es sekundären traumatischen Stress für den Helfer erzeugen kann.“)

Wie beim Burnout-Phänomen ist Compassion fatigue durch Symptome wie Apathie, Isolation, verborgene Emotionen und Drogenmissbrauch gekennzeichnet. Im Gegensatz zu Burnout, das sich in Vertretern vieler Berufe und sozialer Gruppen manifestiert, ist Compassion fatigue jedoch hauptsächlich für die Person typisch, die sich um die Kranken kümmert. Compassion fatigue hängt von der Art der Arbeit ab. Ein Jobwechsel behebt dies häufig nicht. Es kann auch ziemlich plötzlich auftreten und ist nicht vollständig vorhersehbar, was ziemlich störend sein kann. Beim Burnout hingegen geht es darum, wo Sie arbeiten, nicht darum, was Sie tun. Das bedeutet, dass ein Jobwechsel oft ein guter Anfang ist, um die damit verbundenen Symptome zu beseitigen. Es neigt auch dazu, einen vorhersehbaren Beginn und eine allmähliche Entwicklung zu haben. Das einzige, was diese beiden Phänomene verbindet, ist ein Zustand chronischen Stresses.

1.3. Burnout, Coolout oder Depression?

Zu Beginn ist es unerlässlich, diese drei Begriffe deutlich abzugrenzen.

 

Coolout entsteht als Resultat auf eine Diskrepanz zwischen dem Normativen, dem Soll und dem Funktionalen, dem Sein, dass uns, um diese Diskrepanz ertragen zu können, zu einem Kältegefühl führt, wie es Bremer und Gruschka (1987) in ihrem Essay formulieren.[32] Einen Blick auf den Alltag offenbart uns die Zerrissenheit zwischen Idealen und Wirklichkeit, doch „[d]ie Ideale …  betrügen über  die Wirklichkeit …  . [Sie] idealisieren bloß die Wirklichkeit“.[33] Auf solche Weise kann man sagen, dass Coolout uns hilft, im Leben endgültig nicht zu enttäuschen. Dieses Gefühl „gehört zum Vermögen der vergesellschafteten Individuen“,[34] wie Gruschka  es beschreibt.

 

Coolout ist also eine normale Reaktion auf Diskrepanz zwischen dem Soll und dem Sein. Wir erfahren früh, wie sich das normative Soll von dem funktionalen Sein unterscheidet. Die Menschen, wenn sie erleben, dass normative Ansprüche regelmäßig verletzt werden, werden innerlich kalt, um sich so selbst zu schützen.[35] Ein solch kaltes Verhalten in der Gesellschaft drückt sich darin aus, dass die Mitglieder dieser Gesellschaft für sich beschlossen haben, Normen zu folgen, die den Regeln widersprechen.[36]

 

Was Burnout und Depression gehört, so in einigen literarischen Werken die Depression als eine Vorstufe oder als ein Begleitsymptom des Burnouts beschrieben wird. Außerdem seien einige Symptome überschneidend und nicht deutlich einer Erkrankung zuzuordnen.[37]

 

Depressive Menschen werden im ICD10-GM-2013 F32 als negativ eingestellte, traurige, desinteressierte und antriebslose Menschen mit Hang zur Selbstbewusstseins- und Selbstwertgefühlunterdrückung beschrieben.[38] Eine Depression kann sich über Monate, bisweilen auch über Jahre hinziehen. Dieser Verlauf sowie die negativ emotional geprägten Wahrnehmungen gleichen dem Burnout-Syndrom.[39]  Sowohl die Depression als auch das Burnout weisen also ähnliche oder gar gleiche Symptome auf. Sie überschneiden sich in einigen Aspekten. Dennoch ist die Depression eine psychische Störung, die den Menschen von innen heraus erdrückt. Das Burnout-Syndrom hingegen ist ein Zustand einer langen und intensiven Belastung.

 

Betrachtet man diesen Unterschied genauer, lässt es sich einfacher verstehen: Bei Burnout kämpft der Betroffene gegen sich selbst an. Zu hohe Arbeitsanforderungen werden schlicht nicht wahrgenommen, sondern ausgeblendet. Der Betroffene versucht sich mit aller Kraft gegen das Defizit zu wehren. Er wird sich erst dann eingestehen, überfordert zu sein, wenn es bereits zu spät ist und er den „Kampf“ verloren hat. Ein depressiver Mensch hingegen wird sich vermutlich nicht in einen Kampf verwickeln lassen. Er wird sich von Beginn an antriebs- und lustlos fühlen und die fehlende Leistung nicht aufarbeiten wollen. Diese Gefühle werden sich im Verlaufe der Depression verstärken.[40]

 

Chronische Depressionen und die depressive Symptomatik innerhalb des Burnout-Geschehens manifestieren sich in ähnlichen Gefühlslagen, doch die Ursachen sind vollkommen andere. Burnout wird von übermäßigem Stress hervorgerufen, Depressionen hingegen sind Ergebnisse mehrerer Ereignisse, die mit Verlust zu tun haben. Sie sind gekennzeichnet durch Niedergeschlagenheit, Schwäche und Trauer. Wenn man von ,,depressiver Symptomatik“ spricht, ist diese von der ,,Depression“ im klinischen Sinne zu trennen. Die dritte Phase des Burnout-Prozesses ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbrennende unter depressiven Verstimmungen leidet. Menschen, die man für depressiv erklärt, sind gedrückter Stimmung, es fällt ihnen ersichtlich schwer, sich aufzuraffen, ihr Selbstwertgefühl ist stark angegriffen und sie schämen sich um ihrer Selbstwillen. Dieses Symptombündel findet man zwar auch bei Menschen mit der Diagnose ,,(Major) Depression“, doch bei ihnen treten weitere wesentlich ausgeprägtere Symptome (zum Beispiel Verlust von Freude und Interesse an Aktivitäten, Gewichtsveränderungen, Schlafprobleme) auf, die mindestens zwei Wochen lang ununterbrochen bestanden haben.[41]  Eine depressive Verstimmung macht also noch lange keine Depression aus.

 

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen Depression und Burnout besteht darin, dass Menschen, die sich in einem Burnout-Prozess befinden, versuchen, ihren anfänglichen Idealismus und ihre ursprüngliche Motivation wiederzuerlangen. Sie versuchen, gegen ihren Energieverlust anzukämpfen. Dies scheint bei depressiven Menschen nicht der Fall zu sein. Sie suchen anstatt nach neuem Idealismus nach Erleichterung und Ruhe und neigen mehr zum Aufgeben als zum Kämpfen.[42] Zwischen Burnout und Depression lassen sich einige nicht unbeträchtliche Unterschiede feststellen und doch fällt die Abgrenzung häufig schwer, da sich diese beiden Phänomene auf den ersten Blick in ihrem Erscheinungsbild stark ähneln. So ist es nicht verwunderlich, das Burnout häufig nicht rechtzeitig erkannt wird und viele Betroffene wegen Depressionen anstatt Burnout behandelt werden.

 

Demnach ähneln sich die Depression und das Burnout  in gewissen Zügen, dennoch sind sie als zwei völlig unterschiedliche Krankheiten zu betrachten. Die Depression stellt keine Vorstufe des Burnouts dar.

,,Eine oft zitierte Faustregel besagt, dass Burnout ,,kontext-bezogen“ (meist arbeitsbezogen) ist, während Depression ,,kontext-frei und allumfassend ist, also ale Bereiche des Lebens durchdringt.“[43]

 

 

[1] Deutsches Ärzteblatt (2004): Bergner, Thomas. Burnout bei Ärzten, Lebensaufgabe statt Lebens-Aufgabe., 101, 33, A-2232 / B-1866 / C-1797: //www.aerzteblatt.de/archiv/43363/Burn-out-bei-Aerzten-Lebensaufgabe-statt-Lebens-Aufgabe (Stand: Juli 2013).

[2] vgl. Richter, P. /Hacker W. (1998): Belastung und Beanspruchung. Streß, Ermüdung und Burnout im Arbeitsleben. Heidelberg., S. 144.

[3] vgl. Hölzer, R.: Burnout in der Altenpflege. Vorbeugen – Erkennen – Überwinden. Urban & Fischer: München, Jena 2003, S. 3.

[4] vgl. Maslach, C. (1976, September). Ausgebrannt. Menschliches Verhalten, 9 (5), pp. 16-22.

[5] Richter, P. /Hacker W. (1998): Belastung und Beanspruchung. Streß, Ermüdung und Burnout im Arbeitsleben. Heidelberg., S. 144.

[6] Maslach & Jackson 1984, S. 134; zit. nach Enzmann, D.: Kleiber, D.: Helfer-Leiden. Streß und Burnout in psychosozialen Berufen. Asanger Verlag: Heidelberg 1989, S. 32.

[7] vgl. Burisch, M.: Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage. Springer: Heidelberg 2006, S. 21.

[8] Maslach, C.; Leiter; M. P.: Die Wahrheit über Burnout. Stress am Arbeitsplatz und was Sie dagegen tun können. Springer: Wien, New York 2001, S. 19.

[9] Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 19, zitiert nach Cary Cherniss, 1980.

[10] Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 18, zitiert nach Ayala Pines und Elliot Aronson, 1988.

[11] vgl. Kendo K. Burnout-Syndrom // Asian Medical J. 1991. N 34 (11)

[12] Schaufeli & Enzmann 1998, S. 36; zit. nach Burisch, M.: Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage. Springer: Heidelberg 2006, S. 19

[13] vgl. Burisch, M.: Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage. Springer: Heidelberg 2006, S. 23

[14] Freudenberger, H.; North, G.: Burn-out bei Frauen. Über das Gefühl des Ausgebranntseins. 11. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 2005, S. 27

[15] Fengler, J.: Helfen macht müde. Zur Analyse und Bewältigung von Burnout und beruflicher Deformation. 6. Auflage. Pfeiffer bei Klett-Cotta: Stuttgart 2001, S. 92

[16] ICD-Code (2013): ICD-10-GM-2013.  F32. //www.icd-code.de/icd/code/F32.-.html (Stand: Juni 2013). Z73. //www.icd-code.de/icd/code/Z73.html (Stand: Mai 2013

[17] vgl. Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 27.

[18] vgl. Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 147.

[19] Richter, P. /Hacker W. (1998): Belastung und Beanspruchung. Streß, Ermüdung und Burnout im Arbeitsleben. Heidelberg., S.144.

[20] vgl. Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 16, zitiert nach Savicki und Cooley, 1983.

[21] Burisch, Matthias (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg., S. 18, zitiert nach Ayala Pines und Elliot Aronson, 1988.

[22] vgl. Kersting, K. Moralische Desensibilisierung und Professionalisierung in der Pflege. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsökonomischen Gespräche, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, 17. Oktober 2014, S. 1. – //www.hwg-lu.de/fileadmin/user_upload/Moralische_Desensibilisierung_und_Professionalisierung_23.10.14.pdf

[23] vgl. Kersting, K. (1999): Coolout im Pflegealltag. In: Pflege und Gesellschaft. 4/3. 53 – 60., S. 53.

[24] vgl. Kersting, K. Moralische Desensibilisierung und Professionalisierung in der Pflege. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsökonomischen Gespräche, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, 17. Oktober 2014, S. 5. – //www.hwg-lu.de/fileadmin/user_upload/Moralische_Desensibilisierung_und_Professionalisierung_23.10.14.pdf

[25] Kersting, K. Was bedeutet Coolout in der Pflege für PraxisanleiterInnen? Forum Praxisanleitung Ulm, 21.03.2019, S. 9.

[26] vgl. Kersting, K. (2017): Fachlicher Anspruch vs. Praxisrealität, in: Dr. med Mabuse 227, Mai/Juni 2017, S. 26-28

[27] vgl.  Gruschka, A. Bürgerliche Kälte und Pädagogik. Moral in Gesellschaft und Erziehung. Wetzlar 1994., S. 76f.

[28] Kersting, K. (2005): Zur Situation von PflegeschülerInnen: Anspruch und Wirklichkeit. In. Pflegepädagogik. 1. 31 – 37, S. 32.

[29] vgl.  Gruschka, A. Bürgerliche Kälte und Pädagogik. Moral in Gesellschaft und Erziehung. Wetzlar 1994., S. 76ff.

[30] Kersting K. Coolout der Prozess der moralischen Desensibilisierung im Laufe der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitsbereich. 34. Wiener IntensivmedizinischeTage(WIT), 11.02.2016, S. 11.

[31] Compassion Fatigue Awareness Projekt – //www.compassionfatigue.org/

[32] vgl. Bremer, R.; Gruschka, A. (1987): Bürgerliche Kälte und Pädagogik. In: Pädagogische Korrespondenz. 1. 19 – 33.

[33] Bremer, R.; Gruschka, A. (1987): Bürgerliche Kälte und Pädagogik. In: Pädagogische Korrespondenz. 1. 19 – 33, S. 22.

[34] Gruschka, A. (1997): Wie lernt man, kalt zu werden? Von den Konflikten auf dem Weg zum guten und schlechten Menschen (Teil 2). In: Pädagogische Korrespondenz. 19. 34 – 59, S. 57.

[35] vgl. Heinrich, M. (1999): Zum Stand einer Theorie der Ontogenese Bürgerlicher Kälte. Oder: Wie man kalt wird. In: Pädagogische Korrespondenz. 24. 5 – 31.

[36] Bremer, R.; Gruschka, A. (1987): Bürgerliche Kälte und Pädagogik. In: Pädagogische Korrespondenz. 1. 19 – 33, S. 23f.

[37] vgl. Bergner, T., 2006, S. 40;  Schmiedel, V., 2010, S. 19; Hillert, A./Marwitz, M. (2006): Die Burnout-Epidemie oder brennt die Leistungsgesellschaft aus?. München., S. 98.

[38] vgl. ICD-Code (2013): ICD-10-GM-2013.  F32. //www.icd-code.de/icd/code/F32.-.html (Stand: Juni 2013). Z73. //www.icd-code.de/icd/code/Z73.html (Stand: Mai 2013).

[39] vgl. Hillert, A./Marwitz, M. (2006): Die Burnout-Epidemie oder brennt die Leistungsgesellschaft aus?. München., S. 98.

[40] vgl. Hilfe bei Burnout: Burnout in Abgrenzung zu Depression: //www.hilfe-bei-burnout.de/depressionen/ (Stand: Juni 2013.

[41] vgl. Depression und Burnout // www. swissburnout.ch/Depression-und- Burnout?lang=de, Stand 23.10.2007

[42] vgl. Freudenberger, H.; North, G.: Burn-out bei Frauen. Über das Gefühl des Ausgebranntseins. 11. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 2005, S. 40.

[43] Depression und Burnout // www. swissburnout.ch/Depression-und-Burnout?lang=de, Stand 23.10.2007

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