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"Die Evangelisierung von Amerika (2. Variante)"

  • Fachrichtung:Geschichte
  • Studienfach:Religion
  • Thema:
    Die Evangelisierung von Amerika (2. Variante)
  • Art der Arbeit:Essay
  • Seitenzahl:3
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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“Die Evangelisierung Amerikas”

Gliederung

 

  1. Einleitung

1.1 Kurze Vorstellung des Themas

1.2 Aufgaben und Ziel der Arbeit

1.3 Forschungsmethode

1.4 Verwendete Quellen

1.5 Aus welcher Perspektive wird das Thema betrachtet

 

  1. Hauptteil. Analyse

2.1 Die Evangelisierung Amerikas in den Erzählungen des Alvar Nunjes Kabesa de Baka (Alvar Núñez Cabeza de Vaca), Franzisko Lopes de Gomara (Francisco López de Gómara), Alonso de Sorita (Alonso de Zorita) und in anderen Quellen der Epoche der spanischen Kolonisierung Amerikas

2.2 Vergleich der Standpunkte dieser Autoren

2.3 Gründe für die Meinungsverschiedenheit zum Problem der Evangelisierung Amerikas

2.4 Verurteilung der Handlungen Spaniens zur Evangelisierung Amerikas in den europäischen Texten und Illustrationen der Epoche der spanischen Kolonisierung Amerikas (zum Beispiel Werke von Bartolome de las Kasas (Bartolomé de las Casas), Stiche von Theodor de Bri (Theodor de Bry) u.a.

2.5 Schwierigkeiten des Prozesses der Evangelisierung

 

  1. Fazit

 

  1. Einleitung

Die Forschung der Ureinwohner jener Länder Amerikas, die in der Kolonialzeit im Besitz Spaniens waren, ist für die Wissenschaft unter vielen Aspekten interessant. Das spanische Amerika war damals der große Kolonialbesitz in der Neuen Welt, dessen Bevölkerung in verschiedenen Naturbedingungen lebte und unterschiedliche Niveaus der sozial-ökonomischen Entwicklung hatten: Das waren die Jäger und die Sammler der weiträumigen Steppen und Savannen; die Fischer und die Jäger der Meeresküsten; die Ackerbauern der tropischen Wälder (in mehreren Regionen wurden die städtischen Kulturen geschaffen); die Ackerbauern der Hochebenen und der Hochgebirge mit der entwickelten sozialen Stratifikation. Die spanische Ergreifung Amerikas führte die Träger dieser verschiedenen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklungsmodelle zum Zusammenstoß mit den Eroberern. Die Analyse dieser “Interaktion” kann die Prozesse des Verschwindens der Ureinwohner bei der Erhaltung ihres bemerkenswerten Beitrags zur Bildung der lokalen, aber, schon nicht indischen Kulturen zu verstehen helfen sowie ein Schlaglicht auf die spätere ethnische Geschichte und auf aktuelles Rassen- und Sozialbild in verschiedenen Ländern und Gegenden Lateinamerikas werfen, wo die Ureinwohnerbevölkerung erhalten geblieben ist. Die Erforschungsmöglichkeiten der vielfältigen Phänomene des indischen Lebens jener Zeit hängen vom Vorhandensein der entsprechenden Quellen ab. Die Forscher können folgende Arten der Quellen der indischen Herkunft verwenden: archäologische, sprachliche, folkloristische Quellen sowie die Aufzeichnungen, die von den Nachkommen des lokalen Adels in spanischer Sprache oder mit der lateinischen Schrift in indischer Sprachen aufgezeichnet wurden u.a. Aber die größte (wahrlich grenzenlose) Zahl der Angaben über jene Zeit wurde von den Spaniern abgegeben. Die Ureinwohner des heutigen Lateinamerikas zogen die Aufmerksamkeit der Eroberer, der Beamten, der Missionare, der Historiker und der Reisenden schon gegen Ende des XV. Jh. auf sich. Außerdem trug die Entlegenheit der Kolonien von der Metropole und die Zentralisierung der Macht, wenn eine beliebige Handlung der lokalen Verwaltung (weltlichen und geistlichen) zur Metropole herangetragen wurde, zur Entstehung und Akkumulation einer bedeutenden Masse der vielfältigen Dokumente, die für die Erforschung brauchbar sind, bei. Auch Privatpersonen schrieben an die entfernten Behörden. Als Autoren konnten sowohl spanische Soldaten als auch hochrangige Beamten der Kolonialverwaltung, Priester, Händler, halbgebildete Indianer und professionelle Literaten auftreten. Gerade in der frühen Kolonialperiode, während des XVI. Jahrhunderts, wurden die monumentalen Werke über die Ureinwohner Amerikas geschaffen, die ihre Kultur – besonders der vor-europäischen Zeiten und der Anfangsperiode der Kontinent-Kolonisierung – sowie die Besonderheiten der Interaktion mit den Spaniern widerspiegeln.

 

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, einige Quellen der amerikanischen Kolonisierungsperiode zu betrachten, welche die Besonderheiten des Evangelisierungsprozesses widerspiegeln.

 

Die Aufgaben:

 

  • Die Betrachtung der Kolonialperiode und der Evangelisierung Amerikas von Wissenschaftlern zu analysieren
  • Entsprechende Standpunkte zu vergleichen
  • Die Gründe und die Faktoren, die den Pluralismus der Standpunkte beeinflussen, festzustellen
  • Die Hauptschwierigkeiten des Evangelisierungsprozesses zu bestimmen

 

Als Quellen für die vorliegende Arbeit wurden die Werke der folgenden Autoren herangezogen: Alvar Nunjes Kabesa de Baka (Alvar Núñez Cabeza de Vaca), Franzisko Lopes de Gomara (Francisco López de Gómara) und Alonso de Sorita (Alonso de Zorita). Die Auswahl dieser Autoren ist davon bedingt, da sie die unterschiedlichen Standpunkte zum Prozess der Evangelisierung Amerikas darlegen.

 

Die Evangelisierung Amerikas in den Erzählungen von Alvar Nunjes Kabesa de Baka (Alvar Núñez Cabeza de Vaca), Franzisko Lopes de Gomara (Francisco López de Gómara) und Alonso de Sorita (Alonso de Zorita)

 

Alvar Nunjes Kabesa de Baka (span. Alvar Núñez Cabeza de Vaca; 1490–1559) ist spanischer Konquistador, Forscher der Neuen Welt, paraguayischer Gouverneur.

 

Alvar Nunjes Kabesa de Baka (der Stammname bedeutet wörtlich “der Kuhkopf“) wurde in der Provinz Estremadura in eine adelige Familie geboren, erhielt eine Gymnasialbildung und wurde im staatlichen Dienst angestellt. Im Alter von zweiundzwanzig Jahren nahm er an der Rabenschlacht teil und diente danach einige Zeit als Militärkommandant der Stadt Gaieta, nicht weit von Neapel. Die Militärerfahrung und Kenntnisse im Bereich des Verwaltungsrechtes ermöglichten es ihm, sich als Alguasil und Schatzmeister der bevorstehenden Expedition nach Florida zu melden.

1555 veröffentlichte Kabesa de Baka das Buch über seine Reise unter dem Titel “Schiffbrüche des Álvar Núñez Cabeza de Vaca“ (span.: Naufragios de Alvar Nuñez Cabeza de Vaca).

Der Großteil des Buches besteht aus Erinnerungen an diese Reise mit einer Reihe von Schwierigkeiten auf dieser Reiseroute und mit den Angaben bezüglich jener Länder, wo die Spanier vorbeikamen, und ihre Bewohner.

Am 6. November 1528 erleideten Kabesa de Baka und sechzig von ihm geführte Konquistadoren einen Schiffbruch auf der Insel der Indianer Dakota. Die Indianer behandelten die Neuankömmlinge gut und halfen ihnen, zu überleben, aber später machten sie jedermann zum Sklaven. Nach sechs Jahren der Sklaverei gelang es den Spaniern, zu fliehen. Kabesa de Baka hatte zu jener Zeit sechs indische Sprachen erlernt.

Kabesa de Baka beschreibt die Ureinwohner als kriegerische Menschen und geschickte Kämpfer, die den spanischen Waffen und Pferden, die üblicherweise die Indianer geängstigt hatten, dank ihrer Körperkraft und Kraft ihrer Bogen entgegensetzen konnten. Andererseits stellt Kabesa de Baka die Indianer als fleißige, hilfsbereite, verständnisvolle und dankbare Menschen dar. Wenn er über die Bekanntschaft der Indianer mit der christlichen Religion erzählt, führt er die Geschichte an, wie er nach dem Willen der Umstände anfing, die Ortsbewohner zu behandeln – er bekreuzte sie mit den Gebeten “Vater unser” und “Ave Maria”. War der Patient gesund, wurde “der Doktor” lobgepreist. So bekam er bald den Ruf des großen Heilers. Auch erschien die Menge der Verehrer, die den Konquistador für den “Sohn der Sonne“ hielten. Im 35. und 36. Kapitel der “Schiffbrüche” beschreibt der Autor eine Episode, wie er und andere Spanier das Christentum unter den Indianern predigten. Erstens erzählten sie von Gott – Herrn von allem, was in der Welt existiert, dass er für das Gute belohnt und auf die ewige Strafe vom Feuer für das Übel tadelt; und dass, wenn die guten Menschen sterben, er sie auf den Himmel nimmt, wo niemand stirbt, wo es keinen Hunger, keine Kälte, keinen Durst, kein anderes Bedürfnis gibt, es sei nur die höchste Glückseligkeit. Und dann haben sie den Indianern gesagt, dass, wenn sie Christenmenschen werden und dem Gott entsprechend den Anweisungen der Spanier dienen wollen, die Christen sie dann für ihre Brüder halten und sie gut behandeln würden, außerdem würden sie den Indianern kein Übel zufügen. Aber wenn die Indianer es nicht wünschen, werden die Christen sie sehr schlecht behandeln und sie als Sklaven in andere Erden wegführen. Die Indianer antworteten darauf, dass sie zu guten Christen werden und dem Gott dienen werden. Danach fingen alle Indianer jener Provinz an, die Kirchen zu bauen und sich taufen zu lassen. Ihrerseits schworen die Spanier in Gottes Namen, keine Angriffe auf die Indianer zuzulassen.

Kabesa de Baka erlebte in der Gesellschaft der Indianer eine bedeutende innere Transformation: Aus dem kalten Beobachter wandelte er sich zu einem Freund und später zum eifrigen Verteidiger der Indianer.

 

Alvar Nunjes Kabesa de Baka beruft sich im Text von den “Schiffbrüchen“ auf Gott (den Gotteswillen, die Gottesgnade u.a.). Einerseits waren es die üblichen Redensarten, die in dem für Kabesa de Baka modernen Spanischen weit verbreitet wurden. Andererseits ist zu betonen, dass die “Schiffbrüche” damals geschrieben und veröffentlicht wurden, als die Inquisition (ab 1526) die strengste Zensur für die Bücher schon eingeführt hatte. Unter diesen Bedingungen konnten die häufigen Berufungen auf Gott keinesfalls zufällig sein und es scheint, dass die Behauptung des Autors über die “Neigung” der Indianer zur christlichen Religion nicht zufällig war: Es ist vollkommen möglich, dass Kabesa de Baka auf diese Weise die humanistischen Tendenzen schützen wollte, die in den letzten Kapiteln des Buches deutlich zum Vorschein kommen.

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