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"Die Vorbereitung auf einen längeren Aufenthalt in einem neuen und weitgehend unbekannten Umfeld"

  • Fachrichtung:Sozialwissenschaft
  • Studienfach:Interkulturelle Kompetenz
  • Thema:
    Die Vorbereitung auf einen längeren Aufenthalt in einem neuen und weitgehend unbekannten Umfeld
  • Art der Arbeit:Bericht
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Die Vorbereitung auf einen längeren Aufenthalt in einem neuen und weitgehend unbekannten Umfeld

 

Die Anpassung an die Bedingungen eines neuen und unbekannten Umfelds kann aufregend und spannend, aber auch stressig und verwirrend sein, denn das Individuum erlebt einen Konflikt zwischen eigenen im Heimatland akzeptierten Werten und ganz neuen kulturellen Normen und Orientierungen. Auf jeden Fall stößt man auf Kommunikationsprobleme, die Angst und feindliche Einstellung zur neuen kulturellen Umgebung hervorrufen können, was seinerseits zu Heimweh und Entfremdung führt. Infolgedessen verlangen die Herausforderungen, die mit dem Aufenthalt in einem unbekannten kulturellen Umfeld verbunden sind, eine gründliche Vorbereitung.

Passable Sprachkenntnisse sind erforderlich, spielen aber keine entscheidende Rolle, wenn es um eine effektive Anpassung an die neuen sozialen und kulturellen Bedingungen im Ausland geht. Um eine erfolgreiche  Beziehung mit dem Vertreter einer anderen Kultur aufzubauen, braucht man die sogenannte interkulturelle Kompetenz, die darin besteht, kulturell bedingte kommunikative Strategien korrekt gebrauchen und Verständigungsschwierigkeiten überwinden zu können. Dafür sollte das Individuum die Kultur eines anderen Landes nicht nur auf dem rationalen, sondern auch auf dem affektiven Niveau verstehen. D.h., man braucht zu wissen, welche emotionalen Aussagen und Reaktionen angemessen sind, denn jede Gesellschaft hat eigene Kriterien der Emotionalität und Sentimentalität. Wenn sich der Mensch an eine andere affektive Orientierung anpasst, kann er die Gründe von Freude, Überraschung, Enttäuschung, Schmerz, Wut usw. wie die Ortsansässigen verstehen. Auf diese Weise erlernt man spezielle Verhaltensmuster, die den bestimmten sozialen und kulturellen Voraussetzungen des fremden Landes entsprechen und die Zusammenwirkung mit dessen Bewohnern ermöglichen. Anderenfalls kann so ein Phänomen wie „Fremdkulturschock“ entstehen. Dieser Begriff bezeichnet ein hohes Maß an Frustration und die Empfindung, am Platz völlig unangebracht zu sein. Einige Kulturwissenschaftler halten dieses Phänomen für normal und teilweise auch positiv, weil das Individuum dabei solche Eigenschaften wie Toleranz, globale Beschlagenheit und Mitgefühl erwirbt. Trotzdem charakterisiert sich Fremdkulturschock durch Unruhe, Gereiztheit,  Misstrauen, Verringerung der Aktivitäten und Depression. Um diese Probleme vermeiden zu können, sollte man sich auf die kulturellen und sozialen Besonderheiten des neuen Umfelds einstellen.

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