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"Gesunde/ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz"

  • Fachrichtung:Personalmanagement
  • Studienfach:Mitarbeitergesundheit
  • Thema:
    Gesunde/ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz
  • Art der Arbeit:Die Auswertung und Analyse einer Umfrage
  • Seitenzahl:5
  • Einzigartigkeit:93.6%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Gesunde/Ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz

Die Arbeit ist für all diejenigen, die einen gesunden Lebensstil pflegen wollen, eine echte Herausforderung. Das liegt zum einen daran, dass Erwerbstätige einen Großteil ihrer Zeit nun einmal mit Arbeit verbringen. Zum anderen bringt der Job eine Menge Belastung mit sich. Für die Mehrheit der Berufstätigen ist die Arbeit Stressfaktor Nummer eins. Ungesund ist außerdem, dass der Großteil der Erwerbstätigen eine sitzende Bildschirmarbeit verrichtet und dadurch zu wenig in Bewegung ist. Und dann kommt die Ernährung noch dazu. Schnell gegessen, fehlende Ruhe beim Essen, viel Hektik und weitere Faktoren führen zu schlechter Verdauung und Magenerkrankungen.

Was gehört zur ausgewogenen Ernährung? Gemüse, Salat und Obst sind einige „Muss“ auf dem Mittagstisch. Dann kommen die Nudelgerichte, Fisch und Getreide. Am Ende stehen Fleisch, Chips und Süßigkeiten.

Wie wird gegessen? In Ruhe sorgfältig kauen, ausreichend trinken. Das sind die wichtigsten Prinzipien von gesundem Lebensstil.

Fast drei von zehn Berufstätigen berichten, dass sie es bei der Arbeit nicht schaffen, sich gesund zu ernähren. Ein Grund dafür ist für mehr als ein Drittel der Befragten das mangelnde Angebot. So räumen 36 Prozent ein, dass die Essensauswahl in der Kantine oder in der Nähe des Arbeitsplatzes eine gesunde Ernährung schwierig macht. Ein weiterer Grund ist die fehlende Ruhe. Hier geben aber immerhin 61 Prozent der Berufstätigen an, dass sie sich in ihren Arbeitspausen immer ausreichend Zeit nehmen, um in Ruhe zu essen. Ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung (21 Prozent) hat regelmäßig während der Arbeit keine Zeit für eine richtige Pause und isst dann nebenbei. Essenspause? – Für die Mehrheit der jungen Leute nicht ohne Smartphone. Aber mehr als ein Fünftel gibt auch an, dass sie zwar Pause machen, aber parallel mit dem Smartphone beschäftigt sind. Sie tauschen nur einen Bildschirm gegen den anderen. In der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen gehört das bereits für mehr als jeden Zweiten (56 Prozent) dazu. Schließlich ist nicht nur das Essen Teil der Ernährung, auch das Trinken gehört dazu. Viele Berufstätige, besonders Frauen, vergessen, genügend zu trinken (circa 30 Prozent).  >Iss was, Deutschland> TK-Studie zur Ernährung 2017

 

Tab. 1:

– Wie sich Berufstätige in der Mittagspause ernähren

“Ein leerer Magen ist schlechter Begleiter für die Arbeit” – dieser Spruch ist die gemeinsame Wahrnehmung der deutschen Arbeitgeber. In Deutschland nimmt man das Essen während der Mittagspause ernst, in großen und mittelständischen Unternehmen wird für das Frühstück und Mittagessen für Mitarbeiter kein Geld erspart. Wenn es sich um kein privates Esszimmer handelt, dann steht immer eine separate Küche, ausgestattet mit Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine und anderen notwendigen Werkzeuge, für ein gutes Mittagessen am Arbeitsplatz zu Verfügung. Damit werden Zeit und Geld gespart: offizielle Mittagsessenzeit in Deutschland dauert nur eine halbe Stunde. Meistens haben kleine oder mittlere Unternehmen gar keine Möglichkeit, seinen Mitarbeitern einen Raum oder eine Kantine anzubieten. Hier kommen einige Erfindungen ins Spiel. Deutschlands Arbeitnehmer sind mehrheitlich Selbstversorger: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) nimmt sich täglich bzw. sehr häufig lieber das Essen von zu Hause mit. Im vergangenen Jahr waren es sogar noch etwas mehr Befragte (65 Prozent). Dann kommen die Sandwiches aus umliegenden Geschäften und Schnellimbiss (circa 22,8 bis 29 Prozent). Um die 20 Prozent der Arbeitnehmer sagen hingegen, sie besuchen in der Mittagspause eine Firmenkantine und noch weniger (knapp 14,4 Prozent) benutzen die Mittags-Angebote der umliegenden Restaurants. Am Ende der Statistik steht ein kleiner Teil (11,1 Prozent) der Berufstätigen, der während der Mittagspause zu Hause isst. (In der Umfrage waren Mehrfachantworten möglich.) >STATISTA (Das Statistik-Portal. Statistiken und Studien aus über 18.000 Quellen. Jahr 2014), Iss was, Deutschland> TK-Studie zur Ernährung 2017

Rund ein Fünftel der Befragten lässt die Mittagspause sogar ganz ausfallen bzw. isst gar nichts. Dennoch gibt es keinen Grund zum Klagen: Vier von fünf Deutschen sind mit ihrer Verpflegungssituation zufrieden oder sehr zufrieden (84 Prozent). >TK-Studie zur Ernährung – Hier isst Deutschland

Tab. 2:

– Fokusgruppe: Berufstätige, die auswärts essen

Auch auswärts essen kann gesund sein. Doch was bedeutet es für die Berufstätige, wenn sie sich großenteils unterwegs befinden? So ganz lässt sich dann nicht mehr überblicken, was an Kalorien über die Ladentheke wandert. Und das Croissant beim Bäcker hat nun einmal deutlich mehr Fett als die Scheibe Brot zu Hause.

Immerhin 41 Prozent der Befragten sagen, dass sie auch unterwegs darauf achten, sich gesund zu ernähren. In der jüngeren Generation ist es knapp jeder Zweite, der auswärts zu Salat, Gemüsesuppe oder Ofenkartoffel greift. 13 Prozent sind es aber auch, die mindestens dreimal in der Woche nebenbei etwas Schnelles wie belegte Brötchen, Gebäck, Pommes, Burger, Döner oder Bratwurst essen. Eine Tendenz dazu haben besonders die Männer. Von ihnen ist ein Fünftel häufig beim schnellen Snack dabei. Bei den Frauen sind es weniger als halb so viele. Außerdem liegen zwar auch hier die Jüngeren vorn, doch mit 22 Prozent ist es auch von den 18- bis 39-Jährigen nur gut ein Fünftel, das sich derart häufig für Döner oder Pommes entscheidet >TK-Studie zur Ernährung – Hier isst Deutschland

 

Tab. 3:

Wer außer Haus Geld für den Mittagstisch ausgibt, zahlt im Durchschnitt 6,20 Euro. Männer geben etwas mehr aus (6,80 Euro) als Frauen (5,40 Euro). >Deutschland, wie es isst >Der BMEL-Ernährungsreport 2017

 

Trend der gesunden Ernährung

Gesund essen wird wichtiger

Die Polemik um die gesunde Ernährung ist besonders für die Berufstätige wichtig. Aber was bedeuten die Worte “die richtige und gesunde Ernährung” am Arbeitsplatz? Was gehört eigentlich zum gesunden Mittagsessen? Ein erwachsener Mensch benötigt je nach Alter zwischen 1.700 und 2.500 Kilokalorien am Tag. Und die Rechnung ist ganz einfach: Sein Gewicht hält, wer in etwa so viel Energie zu sich nimmt, wie er oder sie auch verbrennt. Wer mehr Kalorien aufnimmt, wird schwerer, wer weniger zu sich nimmt, wird zu wenig Energie haben und an Gewicht verlieren. Am Ende muss die Energiebilanz stimmen. Viele Zivilisationskrankheiten ließen sich durch einen gesünderen Lebenswandel, zu dem auch eine ausgewogene Ernährung gehört, verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Ungesunde Ernährung gilt als Risikofaktor für Krebs, Übergewicht erhöht das Risiko für Muskel-Skeletterkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen.

Essen und Ernährung spielen in unserem Leben eine Hauptrolle. Kein Wunder, denn Nahrungsmittel sind der Kraftstoff, der uns durch den Alltag bringt und die Voraussetzungen dafür schafft, möglichst lange gesund und aktiv zu leben. Insofern trifft auch der Vorwurf an all die Abendessen-Fotografen auf Instagram, Facebook oder Twitter nicht zu, sie würden sich mit oberflächlichen Dingen befassen. Auch das Thema Ernährung hat sich durch Internet und mobile Kommunikation deutlich verändert. Koch- und Back-Blogs gehören ebenso dazu wie ein reger Austausch über angesagte Ernährungsweisen. Doch wie groß ist dieser Trend tatsächlich? Oder wird lediglich gerne über ihn geschrieben und gesprochen? Drei von vier Menschen in Deutschland besitzen ein Smartphone. Das ist eines der Ergebnisse der TK-Studie zum Thema Smart Health 2016. Ihre Kamera hat die große Mehrheit also ständig dabei (19 Prozent). Etwas mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) ist außerdem in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Online-Foren aktiv. Wie zu erwarten, ist der Anteil vor allem bei den jüngeren Erwachsenen sehr hoch. Unter den 18- bis 25-Jährigen nutzen 80 Prozent soziale Netzwerke, ab Mitte 40 gilt dies nur noch für gut ein Viertel der Befragten und in den Altersgruppen jenseits der 66 Jahre für neun Prozent.

#lecker – Fast jeder Fünfte teilt sein Essen im Social Web. Von denen, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, kennen fast alle den Trend, selbstgekochte oder gebackene Speisen ebenso wie das bestellte Essen im Restaurant für Freunde und Follower zu fotografieren. Über 70 Prozent haben bereits auf den diversen Plattformen oder in Foren solche privaten Essensfotos gesehen, wenn auch noch nicht selbst gepostet. Jeder Fünfte macht mit und postet Fotos von Mahlzeiten und Lebensmitteln. Nur zehn Prozent haben von diesem Trend noch nichts gehört.

Auffällig ist, dass vor allem jene eifrig ihr Essen fotografieren, die sich bewusst für eine besondere Ernährungsweise entschieden haben. Von den Veganern, Vegetariern und Flexitariern in sozialen Netzwerken haben schon 36 Prozent ihr Essen im Netz geteilt. Bei den Fleischessern sind dies mit 15 Prozent weniger als halb so viele. Nachvollziehbar ist auch, dass zu den Essensfotografen besonders jene gehören, die sehr gut kochen können. In dieser Gruppe liegt der Anteil derer, die ihre Mahlzeiten zeigen, bei 28 Prozent. Fragt sich nun, ob der Trend zum Essen-Posten möglicherweise dazu führt, dass sich die Fotografen gesünder ernähren. Immerhin lassen sie sich von einer mehr oder weniger großen Öffentlichkeit freiwillig auf den Teller schauen. Die Mehrheit der Fotografen sieht keinen direkten Effekt: 86 Prozent von ihnen ernähren sich nicht gesünder, nur weil sie ihr Essen online stellen. Aber immerhin 14 Prozent merken doch, dass dieser Trend bei ihnen dazu führt, noch häufiger zu gesunden Lebensmitteln zu greifen. Und ein noch größerer Anteil, 19 Prozent, also fast ein Fünftel, gibt an, dass sie die Posts anderer zu gesünderer Ernährung motiviert. „Du bist, was du isst“ – dieser Satz bekommt in Zeiten der Profilierung in sozialen Netzwerken eine zusätzliche Dimension. > Iss was, Deutschland> TK-Studie zur Ernährung 2017

 

Tab. 4:

Ernährung ist existenziell.

Der Trend hin zu einer gesundheitsbewussteren Ernährung ist noch zart, aber er zeigt sich an verschiedenen Stellen. Bio-Lebensmittel spielen eine immer größere Rolle und neue Ernährungstrends werden ausprobiert. Die Anzahl der Vegetarier und Veganer ist derzeit noch geringer, als es das Angebot an Fleischersatzprodukten im Supermarkt suggeriert, aber der Fleischkonsum ist leicht rückläufig. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass bewusster gegessen wird. Doch der Trend zur gesünderen Ernährung erreicht längst nicht alle. Ungesunde Ernährung ist nach wie vor ein massives Problem, das sich sowohl in einem hohen Anteil Übergewichtiger als auch in ernährungsbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2 niederschlägt. Dass wir gesunde Lebensmittel auswählen können, das setzt aber auch voraus, dass die Nahrungsmittelindustrie ihren Beitrag leistet, indem Inhaltsstoffe klar deklariert werden. Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt wie Müsli, Joghurt oder Limonade sollten als das vermarktet werden, was sie sind – Süßigkeiten, die wir gern, aber in kleineren Dosen genießen. Und wir brauchen eine saubere, gesunde und umweltschonende Lebensmittelproduktion, der die Menschen vertrauen können.

Gute Ernährung braucht verantwortungsbewusste Lebensmittelunternehmen, aber auch Verbraucher, die bereit sind, für gutes Essen einen angemessenen Preis zu zahlen, um gute Qualität zu bekommen. So is(s)t das.

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