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"Grippevirus"

  • Fachrichtung:Medizin
  • Studienfach:
  • Thema:
    Grippevirus
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:8
  • Einzigartigkeit:96.5%
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Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung

  1. Was ist Grippe?
  2. Wie wird das Grippevirus übertragen?
  3. Typischer Verlauf und spezifische Grippe-Symptome
  4. Grippe (Influenza): Diagnose
  5. Schutzmaßnahmen gegen Grippe

Fazit

Quellenangabe

 

Einleitung

 

Die Grippe ist eine akute Virusinfektion. Die erste Erwähnung der Grippe ist vor vielen Jahrhunderten dokumentiert – aus dem Jahr 412 v. Chr. ist die Beschreibung einer grippeähnlichen Krankheit durch Hippokrates überliefert. Grippeähnliche Ausbrüche sind außerdem im Jahr 1173 festgestellt worden. Die erste dokumentierte Grippepandemie, die viele Menschenleben fordert, ereignet sich im Jahr 1580.

Die „Spanische Grippe“ von 1918-1920 gilt als die stärkste der bisher bekannten Pandemien, die mehr als 20 Millionen Menschenleben gefordert hat.

Der Erreger der Krankheit, das Grippevirus, wird im Jahr 1931 von Richard Shope entdeckt. Das Influenza-Virus A wird erstmals im Jahre 1933 von den englischen Virologen Smith, Andrews und Laidlaw vom „National Institute for Medical Research“ in London identifiziert. Drei Jahre später hebt Francis das Influenza-Virus B hervor.[1]

 

Das Grippevirus wird sehr leicht übertragen. Der häufigste Weg der Übertragung einer Infektion sind die Aerosole in der Luft. Weiterhin gilt der Haushaltsübertragungsweg als wahrscheinlich für eine Infektion mit Influenza z. B. über die Oberflächen von Haushaltsgegenständen.

Ziel der vorgelegten Arbeit ist es, das Grippevirus und die Maßnahmen gegen Grippe zu ergründen. Um diese Frage umfassend zu behandeln, werden in der Arbeit folgende Aufgaben gestellt:

 

  • Grippe detailliert beschreiben
  • Übertragungswege des Grippevirus erforschen
  • typischen Grippe-Verlauf und spezifische Symptome untersuchen
  • Schutzmaßnahme gegen Grippe eruieren

 

Um diese Ziele zu erreichen, enthält die Arbeit eine ausführliche Beschreibung des Grippevirus und seiner Übertragungswege sowie eine Analyse der typischen Symptome und Schutzmaßnahmen.

 

Der Abschluss dieser Arbeit enthält die wichtigsten Schlussfolgerungen.

 

  1. Was ist Grippe?

 

Die Grippe ist eine schwere Virusinfektion, die Männer, Frauen und Kinder aller Altersgruppen und Nationalitäten betrifft. Die Grippekrankheit ist insbesondere bei kleinen Kindern und älteren Erwachsenen durch eine hohe Sterblichkeitsrate gekennzeichnet. Grippe-Epidemien treten in der Regel jedes Jahr in der kalten Jahreszeit auf und betreffen bis zu 15 % der Weltbevölkerung.

Doktor der medizinischen Wissenschaften Roshal identifiziert die Grippe (Influenza) als eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen. Die Infektion wird durch kleinste Tröpfchenmengen ausgelöst und ist hoch ansteckend. Grippe kann beim Sprechen, Niesen oder im direkten Kontakt übertragen werden.[2]

Nach der Definition von der offiziellen Website der WHO ist die Grippe eine Virusinfektion, die hauptsächlich die Nase, den Hals, die Bronchien, außerdem in seltenen Fällen ebenfalls die Lunge betrifft. Normalerweise dauert eine Erkrankung etwa eine Woche lang und geht einher mit den charakteristischen Merkmalen wie einem starken Temperaturanstieg, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen, starkem Unwohlsein, unproduktivem Husten, Halsschmerzen und Rhinitis.[3]

Es gibt vier Arten von saisonalen Influenza-Viren-Typen: A, B, C & D. Influenza-Viren A und B verursachen saisonale Krankheitsepidemien.

Influenza-A-Viren werden gemäß den Kombinationen von Hämagglutinin (HA) und Neuraminidase (NA), den Proteinen auf der Oberfläche des Virus, in Subtypen unterteilt. Derzeit zirkulieren unter den Menschen Influenza-Viren der Subtypen A(H1N1) und A(H3N2).

Influenza-B-Viren sind nicht in Subtypen unterteilt, sondern können in Linien unterteilt werden. Derzeit gehören die zirkulierenden Influenza-Viren vom Typ B zu den Linien B/Yamagata und B/Victoria.

Das Influenza-C-Virus wird seltener erkannt und führt in der Regel nur zu leichten Infektionen, es stellt daher kein Problem für die öffentliche Gesundheit dar.

Viren der Gruppe D infizieren vor allem Rinder. Berichten zufolge [4] sind diese für Menschen nicht ansteckend und verursachen keine Symptome.

Ausgehend von dem oben Genannten ist es wichtig, zu erfassen, dass die Grippe eine Virusinfektion ist, die sich durch Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen sowie Husten manifestiert. Manchmal entwickelt sich im Verlauf eine Lungenentzündung. Die Grippe tritt bei lokalisierten Ausbrüchen oder Epidemien auf und breitet sich schnell aus. Es gibt drei Hauptformen der Grippe — A, B und C. die Immunität gegen ein Virus eines Typs ist im Vergleich zum Virus eines anderen Typs unwirksam. Die Grippe kann für Kinder und ältere Menschen lebensbedrohlich sein. Wird bei einer Grippeerkrankung die Bettruhe nicht eingehalten, können schwerwiegende Komplikationen auftreten.

 

  1. Wie wird das Grippevirus übertragen?

 

Die Infektion erfolgt von einer kranken Person auf eine gesunde, durch winzige Tropfen Speichel, Schleim beim Sprechen, Husten oder Niesen.

Viren verbreiten sich außerdem von einer kranken Person während eines normalen Gesprächs ausgehend in einem Radius von einem Meter, beim Husten von zwei Metern, beim Niesen vergrößert sich die Reichweite um bis zu drei Meter. Durch die Lungen eines Erwachsenen fließen pro Tag etwa 15 Kubikmeter Luft.

Es ist weiterhin wichtig zu berücksichtigen, dass eine gesunde Person sich bei einem Infizierten nicht nur dann ansteckt, wenn sich beide in unmittelbarer Nähe befinden. Das Grippevirus, das von einer kranken Person in die Luft abgegeben wird, bleibt in der äußeren Umgebung vergleichsweise kurz bestehen. Nach 30-60 Minuten stirbt es unter dem Einfluss von Licht oder kleinen Mengen an Desinfektionsmitteln ab. Wird das Virus aber zusammen mit Tröpfchen von Schleim ausgeschieden, indem es im Körper des Patienten auf einer dichten Oberfläche ist, kann es seine aktiven Eigenschaften relativ lange halten. Z. B. wird festgestellt, dass Schleimpartikel, die das Virus enthalten, auf der Oberfläche von Gewebe bis zu drei Tage lang ansteckend sind. Auf Oberflächen, die mit Ölfarbe beschichtet sind, bis zu vier Tage lang und auf Glas oder Porzellan bis zu 10-11 Tage.

Die Grippe wird über Geschirr, Handtücher und Spielzeuge übertragen. Die Hände eines Patienten sind ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Ausbreitung der Grippe, denn viele Menschen bedecken beim Niesen und Husten den Mund mit den Händen; die meisten versuchen, während der Krankheit doch zur Arbeit zu gehen. Viren fallen von den Händen auf die Objekte, die ein Patient berührt, was zu einem Infektionsrisiko für gesunde Menschen führen kann. Türgriffe sowie Handläufe in öffentlichen Verkehrsmitteln sind ideale Wege, um Viren zu transportieren.[5]

 

 

 

  1. Typischer Verlauf und spezifische Grippe-Symptome

 

Die meisten infizierten Menschen erholen sich nach einer Woche ohne medizinische Behandlung. Für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit schweren Vorerkrankungen ist die Grippe jedoch eine Gefahr – bei ihnen kann sie zu Komplikationen der zugrunde liegenden Erkrankungen, zur Entwicklung von Lungenentzündung und zum Tod führen.

Die Inkubationszeit der Influenza reicht von ein bis vier Tagen und liegt im Durchschnitt bei etwa 48 Stunden. In leichten Fällen ähneln viele Symptome den Merkmalen einer Erkältungskrankheit z. B. Halsschmerzen, Schnupfen; es kann leicht eine ausgeprägte Konjunktivitis entstehen.

Die typische Grippe ist bei Erwachsenen gekennzeichnet durch einen plötzlichen Beginn mit Schüttelfrost, hohem Fieber, schwerer Schwäche, Husten und generalisierten Myalgien insbesondere im Rücken und in den Beinen. Kopfschmerzen gehen offensichtlich häufig einher mit Schmerzen des Augapfels und einer Fotophobie. Die Symptome einer Läsion der Atemwege können zunächst leicht sein und sich äußern in Form von Pharyngitis, einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein, unproduktivem Husten und manchmal akuter Rhinitis. Später wird die Schädigung der unteren Atemwege dominant; der Husten kann dann hartnäckig, heiser und produktiv sein.

Ferner können Symptome aus dem Verdauungstrakt auftreten. Kinder leiden in vielen Fällen an Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen, bei Säuglingen tritt ein Syndrom ähnlich einer Sepsis auf.

Nach zwei bis drei Tagen gehen die akuten Symptome schnell zurück, obwohl das Fieber bis zu fünf Tage lang anhalten kann. Husten, Schwäche, Schwitzen und Müdigkeit können für mehrere Tage oder manchmal Wochen anhalten. In schweren Fällen kann eine Komplikation in Form einer Lungenentzündung auftreten.

Die meisten Patienten erholen sich vollständig, obwohl die Genesung oft mindestens ein bis zwei Wochen dauert. Die echte Grippe wie auch die grippebedingte Lungenentzündung sind jedoch wichtige Ursachen für Morbidität oder Mortalität bei Risikopatienten. Die Verwendung einer frühen antiviralen Behandlung bei dieser Patientengruppe kann die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls der unteren Atemwege verringern und den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Eine geeignete antibakterielle Therapie reduziert die durch eine sekundäre bakterielle Lungenentzündung verursachte Mortalität.[6]

  1. Grippe (Influenza): Diagnose

 

In den meisten Fällen wird die menschliche Grippe klinisch diagnostiziert. In Zeiten niedriger Influenza-Viren und ohne Epidemien kann eine Infektion, die durch andere respiratorische Viren wie Rhinovirus, das Respiratorische Synzytial-Virus, Parainfluenza-Virus oder Adenovirus verursacht wird, jedoch auch als grippeähnliche Krankheit auftreten, was es schwierig macht, eine echte Grippe klinisch von anderen Krankheitsbildern zu unterscheiden.

Für eine endgültige Diagnose ist es notwendig, die geeigneten respiratorischen Proben zu sammeln und Labor-Diagnose-Test durchzuführen.[7]

 

  1. Schutzmaßnahmen gegen Grippe

 

Der effektivste Weg, um die Krankheit zu verhindern, ist eine Impfung. Schon seit mehr als 60 Jahren werden sichere und wirksame Impfstoffe verwendet. Einige Zeit nach der Impfung schwächt sich die Immunität ab, daher wird eine jährliche Impfung empfohlen, um sich gegen die Grippe zu schützen.

Obwohl eine Impfung die bevorzugte Methode der Prävention ist, sind antivirale Medikamente auch wirksam. Präexpositionsprophylaxe mit antiviralen Medikamenten kann zur Anwendung während einer Epidemie von Patienten in Betracht gezogen werden.

Neben Impfungen und antiviralen Behandlungen umfassen Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit persönliche Schutzmaßnahmen wie:

 

  • regelmäßiges Händewaschen und richtiges Händetrocknen;
  • richtige Atemhygiene, Mund- und Nasenabdeckung beim Husten und Niesen mit Tüchern und anschließender ordnungsgemäßer Entsorgung;
  • rechtzeitige Selbstisolierung von Menschen mit hohem Fieber und anderen Grippesymptomen, die sich ungesund fühlten,
  • Verhinderung des engen Kontakts mit kranken Menschen;
  • Vermeidung der Berührungen an Augen, Nase und Mund.[8]

 

 

 

 

 

Fazit

 

Die Grippe ist eine akute Virusinfektion, die sich leicht von Person zu Person ausbreitet. Die Grippe zirkuliert auf der ganzen Welt, verursacht Epidemien und trifft Vertreter jeder Altersgruppe. Sie wird durch einen plötzlichen Beginn mit Schüttelfrost, hohem Fieber, schwerer Schwäche, Husten, generalisierten Myalgien sowie Kopfschmerzen charakterisiert. Die meisten infizierten Menschen erholen sich in ein bis zwei Wochen ohne medizinische Behandlung. Aber es gibt auch schwierige Fälle mit schwerwiegenden Komplikationen.

Das Grippevirus wird nicht nur durch Aerosol, sondern auch durch Geschirr, Handtücher oder Spielzeuge übertragen. Türgriffe sowie Handläufe in öffentlichen Verkehrsmitteln sind ideale Wege, um Viren zu transportieren.

Der effektivste Weg, um eine Grippe zu verhindern, ist die jährliche Impfung; antivirale Medikamente sind auch wirksam. Neben diesen Präventionsmitteln müssen jedoch noch weitere persönliche Schutzmaßnahmen beachtet werden. Das heißt, Hände richtig wachen und trocknen, das Gesicht ohne Notwendigkeit nicht berühren, möglichst keinen Kontakt mit erkrankten Menschen, Atemhygiene einhalten.

Nach Ansicht der Verfasserin dieser Arbeit lohnt sich es weiterhin, sich an die Notwendigkeit einer feuchten Reinigung der Räume zu erinnern. Darüber hinaus ist es notwendig, einen gesunden Lebensstil zu führen und die Immunität mit Vitaminen zu erhalten, wobei der Verzehr von Gemüse und Früchten ebenfalls sehr wichtig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellenangabe

 

  1. Aponeo, (2020): Influenza [online]
    //www.aponeo.de/ratgeber/influenza.html [Zugriff: 23.04.2020]
  2. Deutsche Familienversicherung, (2020): Grippe (Influenza):
    Symptome, Behandlung, Verlauf, [online]
    //www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/grippe-influenza-symptome-behandlung-verlauf///www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/grippe-influenza-symptome-behandlung-verlauf/ [Zugriff: 23.04.2020]
  3. Steiner, R. (2017): Ein Virus geht um die Welt, [online]
    //www.migros-impuls.ch/de/medizin/krankheiten/grippe/grippevirus
    [Zugriff: 23.04.2020]
  4. WHO (2018): Influenza (Seasonal), [online]
    //www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/influenza-(seasonal)
    [Zugriff: 23.04.2020]

[1]   vgl. Steiner, 2017

[2]   vgl. Deutsche Familienversicherung, 2020

[3]   vgl. WHO. int

[4]   vgl. WHO, 2018

[5]   vgl. WHO, 2018

[6]   vgl. Aponeo, 2020

[7]   vgl. WHO, 2018

[8]   vgl. WHO, 2018

 

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