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"Konsequenzen der Arbeitslosigkeit"

  • Fachrichtung:Psychologie
  • Studienfach:Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Thema:
    Konsequenzen der Arbeitslosigkeit
  • Art der Arbeit:Essay
  • Seitenzahl:5
  • Einzigartigkeit:95.5%
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Einzigartigkeit
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Thema: Konsequenzen der Arbeitslosigkeit

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Arbeitslosigkeit in der modernen Welt
  3. Folgen der Arbeitslosigkeit auf dem psychischen Niveau
  4. Folgen der Arbeitslosigkeit auf dem physischen Niveau
  5. Studien zu Konsequenzen der Arbeitslosigkeit
  6. Fazit
  7. Literaturverzeichnis

 

 Einleitung

 

Seit vielen Jahren führt Arbeitslosigkeit die Sorgenliste in Deutschland an. Die Frage, welche genauen Konsequenzen die Arbeitslosigkeit mit sich bringt, soll anhand von Studien beantwortet werden.

Die gesundheitsbelastenden Folgen des Arbeitsplatzverlustes sind Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, seitdem im letzten Jahrhundert Arbeitslosigkeit als Massenphäno­men im Zuge der Industrialisierung auftrat. Die Zusam­menhänge von Arbeitslosigkeit und Gesundheit sind dabei wechselseitig. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist durch eine starke Segmentierung und strukturell bedingte hohe „Sockelarbeitslosigkeit“ gekennzeichnet. Es gibt einen besonders großen Anteil schwer vermittelbarer Arbeitsloser in höherem Alter, mit langen Verweildauern, formal geringen Qualifikationen und auch gesundheitlichen Einschränkungen.

Das Krankheitsrisiko von Arbeitslosen ist im Vergleich zu Beschäftigten in einem breiten Krankheitsspektrum deutlich erhöht, was repräsentative Erhebungen und Verwaltungsdaten der Sozialversicherungen belegen. Arbeitslose weisen eine höhere Inanspruchnahme von Leistungen in der Kran­kenversorgung und ein ungünstigeres Gesundheits- und Suchtverhalten auf. Ihr Erreichungsgrad durch Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen ist dagegen gering. Gesundheitsprobleme von Arbeitslosen zählen zu wichtigen Hemmfaktoren für die Reintegration am Arbeitsmarkt. Eine Reihe von Einfluss­faktoren moderiert die Effekte von Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit. Die Gesundheitsberichterstattung in Deutschland ist jedoch fragmentiert.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Konsequenzen der Arbeitslosigkeit, wobei der Schwerpunkt auf den psychischen und physischen Folgen liegt. Dazu werden verschiedene Forschungsarbeiten und Studien vorgestellt. Das Spannungsfeld zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit steht im Fokus der vorliegenden Arbeit. Einem Großteil der in dieser Einleitung beschriebenen Entwicklungen liegen aufeinander aufbauende Theorienbildungen und Wissenschaftsdiskussionen zugrunde.

Die Arbeit gibt außerdem einen Überblick über theoretische Erklärungsansätze und den Stand der empirischen Forschung.

Im ersten Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zu Ar­beitslosigkeit und Gesundheit dargestellt. Die 2. und 3. Kapitel geben einen Abriss über empirische Be­funde zur Gesundheit von Arbeitslosen, insbesondere im Vergleich zu Be­schäftigten. Es wird über den aktuellen Entwicklungsstand der arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogener Interventionsformen informiert.

 

  1. Arbeitslosigkeit in der modernen Welt

 

Vor allem wird der Begriff der Arbeitslosigkeit erklärt. Darunter ist ein Fehlen von Beschäftigungsmöglichkeiten für arbeitsfähige und größtenteils auch arbeitswillige Personen zu verstehen..

Auf die Frage, welches die größten Herausforderungen in Deutschland sind, nannten zwei Drittel der Befragten in einer repräsentativen Erhebung im Jahr 2016 die Arbeitslosigkeit.

Die Bearbeitung einer solchen wissenschaftlichen Fragestellung über Erwerbslo­sigkeit und Gesundheit erfolgt nicht losgelöst vom Kontext aktueller Arbeitsmarktentwicklungen. Der Start der Arbeit lag in einer Phase der besten Beschäf­tigungsentwicklung in Deutschland seit der Wiedervereinigung und das Ende fällt in eine der schlimmsten weltweiten Rezessionen in der Nachkriegsgeschich­te.[1] Im Gegensatz zur ersten Weltwirtschaftskrise im letzten Jahrhundert gibt es aber von Seiten der Public Health-Wissenschaften nicht nur umfassende Er­kenntnisse über die Gesundheitsfolgen von Massenarbeitslosigkeit, sondern mittlerweile auch entwickelte Fachkonzepte zur Krankheitsprävention und arbeitsmarktintegrativer Gesundheitsförderung.[2]

Die Vehemenz der aktuellen Wirtschaftsdynamiken führt zu einem tiefgreifenden Durchschlagen der Krise von den internationalen Immobilien- und Finanzmärkten über die Realwirtschaft auf die Arbeitsmärkte. Die atemberaubende Geschwindigkeit hat zur Folge, dass Forschungstätigkeiten der Gesundheitswissenschaften, die erst jetzt aufgrund der augenblicklichen politischen Aufmerk­samkeit einsetzen würden, ihre Ergebnisse nur mit großer Zeitverzögerung und damit für die Masse der von Arbeitslosigkeit Betroffenen voraussichtlich zu spät publizieren können.[3] Solche Wirtschaftszyklen stellen ein Grundproblem für die Erwerbslosenforschung dar, denn in beschäftigungspolitisch besseren Zeiten wird wiederum den Forschungsvorhaben über die Gesundheitsfolgen von Arbeitslosigkeit meist keine hohe Priorität beigemessen. Dieser Umstand erschwert den notwendigen Aufbau systematischer und langfristiger Forschungsansätze.

 

  1. Folgen der Arbeitslosigkeit auf dem psychischen Niveau

 

Arbeitslosigkeit stellt eine besondere Form der physischen und psychischen Belastung dar, denn sie ist mit Untätigkeit verbunden, die keine Freizeit darstellt. So ist es dem Erwerbslosen nicht möglich, gegen seinen Willen auszuspannen. Im Gegenteil – es droht ihm, körperlich inaktiv und geistig träge zu werden. Dazu kommt ein seelisches Ungleichgewicht. Schließlich folgt aus dieser Untätigkeit ein Verlust der Kontaktfähigkeit und der Selbstachtung. [4]

Viele Betroffene befinden sich in einer ungünstigen Arbeitssituation. Ihnen wird häufig vorgeworfen, dass sie sich vor der Arbeit drücken wollten. In jedem Bereich gibt es diese und jene, welche die Arbeitslosigkeit als Belastung empfinden und deren Alltag dadurch aus den Fugen gerät. Die Strukturierung des Alltags stellt dann ein Rückgrat des Alltags dar und bedeutet für viele Menschen einen psychosozialen Stabilisierungsfaktor. Aufgrund dessen sollten sich Arbeitslose einen eigenen Beschäftigungsplan aufstellen, um einen einigermaßen geregelten Alltag leben zu können. [5]

Die psychosozialen Folgen der Arbeitslosigkeit lassen sich in einer Umwelt, die von Konsum und Wohlstand geprägt ist, nur schwer verkraften. Die materielle Notsituation steht zudem bei vielen Erwerbslosen im Vordergrund. Dazu kommen die seelischen, psychosozialen und psychosomatischen Folgen, da sich seelisch unverarbeitete Probleme auch körperlich zeigen. Diese Konsequenzen bestimmen auch das Zusammenleben für den Einzelnen mit seiner Familie, seinem Bekannten- und Freundeskreis. Der Schock der Arbeitslosigkeit oder einer drohenden Entlassung führt in vielen Fällen dazu, dass der Betroffene seine Kräfte mobilisiert und seine optimistische Einstellung stärker wird. Die entsprechenden Folgen treten dann in den meisten Fällen nach drei bis zwölf Monaten auf. Der Arbeitslose muss dann erkennen, dass Untätigkeit nicht bedeutet, Freizeit im Übermaß zu haben.  So werden sogar Freizeit-, Weiterbildungs- und Umschulungsangebote zur Belastung. Es ist nicht möglich, problemlos über Wochen und Monate hinweg zu entspannen, da sogar dieses schnell zu Stress wird. Der Erwerbslose verliert sein Zeitgefühl und kann sich nicht mehr daran erinnern, was er die letzte Zeit getan hat. Sogar banale Aufgaben strengen ihn an und führen zu einem geistigen und körperlichen Trainingsverlust.[6]

Der Beruf und Arbeitsplatz stellen für viele Menschen noch immer ihren zentralen Lebensmittelpunkt dar. Dort finden sie Kontakte und geistigen sowie emotionalen Austausch als auch Geselligkeit, was jedoch erst die Arbeitslosen spüren.

 

  1. Literaturverzeichnis

 

  1. ADAM, Doreen (2014): Die gesundheitlichen Folgen von Arbeitslosigkeit, München.
  2. HOLLEDERER, Alfons (2006): Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Krankheit, Berlin.
  3. HOLLEDERER, Alfons (2010): Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung – Aktueller Stand und Perspektiven. Vortrag auf dem 3. Jahrestreffen im Bundesprogramm „Perspektive 50plus” am 09.06.2010 in Berlin.
  4. KROLL, Lars Eric (2015): Arbeitslosigkeit und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit. Ein Überblick zum Forschungsstand und zu aktuellen Daten der Studien GEDA 2010 und GEDA 2012, Berlin.
  5. McKEE-RYAN, Frances, M. (2005): Psychological and Physical Well-Being During Unemployment: A Meta-Analytic Study. American Psychological Association
  6. PRICE, Richard H./CHOI, Jin Nam and VINOKUR, Amiram D. (o.J.): University of Michigan; Journal of Occupational Health Psychology, Vol 7, No. 4.
  7. ROGGE, Benedikt G./KIESELBACH, Thomas (2014): Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit aus zwei theoretischen Perspektiven: Soziale Exklusion und soziologische Identitätstheorie. Bremen.
  8. TRENSCHEL, Annemarie (2014): Die psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit, München.

 

 

[1] Vgl. Hollederer, Alfons (2010): Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung – Aktueller Stand und Perspektiven. Vortrag auf dem 3. Jahrestreffen im Bundesprogramm „Perspektive 50plus” am 09.06.2010 in Berlin.

[2] Vgl. Hollederer, Alfons (2006): Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Krankheit, Huber.

[3] Vgl. Rogge, Benedikt G./Kieselbach, Thomas (2014): Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit aus zwei theoretischen Perspektiven: Soziale Exklusion und soziologische Identitätstheorie. Bremen.

[4] Vgl. Adam, Doreen (2014): Die gesundheitlichen Folgen von Arbeitslosigkeit, München, S. 3f.

[5] Vgl. Trenschel, Annemarie (2014): Die psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit, München, S. 4ff.

[6] Vgl. Trenschel, Annemarie (2014): Die psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit, München, S. 4ff.

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