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"Krisenmanagement und Lebenssinn bei Heilstättenlehrer/innen"

  • Fachrichtung:Psychologie
  • Studienfach:Krisen und Krisenmanagement
  • Thema:
    Krisenmanagement und Lebenssinn bei Heilstättenlehrer/innen
  • Art der Arbeit:Masterarbeit
  • Seitenzahl:2
  • Einzigartigkeit:98.1%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Die vorliegende Arbeit erfasst das Thema des Krisenmanagements bei Heilstättenleihkräften, welche ständig mit unterschiedlichen philosophischen Fragen konfrontiert sind wie dem Lebenssinn, allgemeinen Zielen der Existenz und weltanschauungsändernden Ereignissen und Situationen. Die Ergebnisse dieser Arbeit stehen überwiegend im Einklang mit den Endergebnissen der analysierten wissenschaftlichen Studien und Quellen, die auf engen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Dimensionen der Lebensqualität und der Weltanschauung beruhen.

Die Herausforderungen für den Dialog zwischen Psychologie und praktischer Theologie sind groß und voller Auseinandersetzungen, wie die vorliegende Arbeit zeigt. Ältere Menschen tendieren dazu, vermehrt nach einem Lebenssinn zu suchen, an existenziellen Krisen zu partizipieren, und Fragen über den Sinn des Lebens zu lösen. Es ist zudem bemerkenswert, dass sich bei Personen, die Krisensituationen erlebt haben, andere Lebensprioritäten ausprägen als bei Menschen ohne solche Erfahrungen.

Die in der vorliegenden Arbeit dargelegte Frage, inwieweit die lebenssinnbasierten Strategien des Krisenmanagements den Heilstättenlehrkräften dabei helfen, die stationsbedingten Lebenskrisen zu bewältigen, wird anhand der Analyse theoretischer Grundlagen und der empirischen Analyse und Auswertung der Befragung beantwortet. Um diese Fragestellung adäquat bearbeiten zu können, wurde der LEBE Fragebogen zu Fragestellungen nach dem Lebenssinn erstellt und von Probanden ausgefüllt.

Der Lebenssinn wurde anhand unterschiedlicher Aspekte bewertet, welche die Weltanschauung des Menschen reflektieren und dabei helfen, auch schwierige Erfahrungen und Erlebnisse zu bewältigen. Frankl sprach über die Einstellungswerte wie Selbsttranszendenz bzw. Anerkennung von Zielen und Sachverhalten, die höher sind als man selbst, sowie ebenfalls von einer Haltung der Proaktivität, bei der eine Person agiert anstatt zu reagieren, der Pflege des Grundvertrauens und der Suche nach Sinn und Erkenntnis. Das Retrieval nach Orientierung ist in einer Zeit der Überforderung durch eine Flut an Informationen mit Ereignissen und Fakten größer als je zuvor. Das Wissen der Menschen vermehrt sich, daher kristallisieren sich zwei Strategien. Einerseits wird häufig im Irrationalen, im Mystischen nach Antworten auf existenzielle Fragen gesucht. Als mögliches Mittel auf der Suche nach dem Sinn des Lebens kann eine Selbsttranszendenz zur Übernahme der Verantwortung und Interaktion mit dem Inneren sowie der Umwelt herangezogen werden.

Andererseits legen die Menschen höheren Wert auf Wissen, Erfahrungen, Wellness und menschliche Grundwerte. Zusammenfassend lässt sich durch die Interpretation der Gesamtstichprobe feststellen, dass die Probanden Menschen mit hohen kognitiven Fähigkeiten sind, die allesamt über das hohe Niveau der Selbsterkenntnis verfügen.

Allgemein erachtet weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Heilstättenlehrkräfte ein bewusstes Leben führen, indem sie es bevorzugen, alles selbst zu kontrollieren und zu steuert. Dabei ist klar, dass die Probanden einen hohen Wert auf individuelle Merkmale wie Freiheit, Wellness und Spaß legen. Die Ordnung, Moral und Vernunft bleiben leider unterschätzt, indem Wissen, Herausforderung und Individualismus die führenden Positionen einnehmen.

Die Verfasserin schließt die vorliegende Arbeit mit den Worten aus dem Werk von Filipp und Aymanns (2005) ab und schlussfolgert, dass diejenigen, die bereit sind, ihr Leben in die Hände einer höheren Macht zu legen, dadurch ein gewisses Maß an Kontrolle wiedergewinnen können[1].

Literatur:

  1. Filipp S. H., Aymanns P. (2005). Verlust und Verlustverarbeitung. In: S. H. Filipp & Staudinger (Hrsg.). Entwicklungspsychologie des mittleren und höheren Erwachsenenalters, S. 764 – 801.

[1]              Filipp S., Aymanns P., 2005, S. 792

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