"Kryptowährung und deren Einfluss auf das Währungssystem am Beispiel von Bitcoin"

  • Fachrichtung:Finanzen
  • Studienfach:
  • Thema:
    Kryptowährung und deren Einfluss auf das Währungssystem am Beispiel von Bitcoin
  • Art der Arbeit:Bachelorarbeit
  • Seitenzahl:2
  • Einzigartigkeit:100%
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Arbeitstitel: Kryptowährung und deren Einfluss auf das Währungssystem am Beispiel von Bitcoin

„Digitalisierung“ ist das Schlüsselwort in einer Welt moderner Technologien. Etablierte Geschäftsmodelle von Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern werden von neuen operativen Unternehmen wie Startups („Fintechs“) und Technologieunternehmen wie Google oder Facebook in Frage gestellt.[1] Die Veränderung des Geschäfts des nächsten Jahrzehnts wird nicht das Ergebnis des Social Web, von Big Data, der Cloud, der Robotik oder sogar der Künstlichen Intelligenz sein, sondern von einer Technologie, die als Blockchain bekannt ist.[2]

Blockchain ist eine dezentrale Transaktions- und Datenverwaltungstechnologie, die erstmals für Zahlungsdienste entwickelt wurde, die auf virtuellen Währungen basieren, die auch als Kryptowährungen bezeichnet werden. Kryptowährungen codieren Direktzahlungen von Absendern an Empfänger von Einheiten dieser Währungen nahezu in Echtzeit und ohne finanzielle Vermittlung. Sie verwenden kryptografische Methoden. Zahlungen werden sicher, schnell und kostengünstig über ein Peer-to-Peer-Netzwerk ausgeführt.[3]

Die erfolgreichste dezentrale digitale Währung ist Bitcoin, das 2008 in einem Whitepaper von Satoshi Nakamoto vorgestellt wurde. Das Blockchain-Protokoll ist das besondere Merkmal von Bitcoin. Das öffentliche Hauptbuch führt eine Liste (eine vollständige Historie) von Transaktionen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk und löst das tatsächlich verteilte Problem der Vereinbarung. Die Informationen zu jeder Transaktion, die jemals in einer Blockchain abgeschlossen wurde, werden gemeinsam genutzt und stehen allen Knoten zur Verfügung, die anonym sind.[4] Durch die Anonymität ist es wahrscheinlicher, dass andere Knoten die Transaktionen bestätigen. In dieser von Bitcoin erstellten dezentralen Umgebung können Teilnehmer Waren mit digitalem Geld kaufen und umtauschen.[5]

Die meisten Währungen, die heutzutage verwendet werden, sind Fiat-Währungen. Eine solche Währung wie USD oder EUR wird von der Regierung ausgegeben. Das Regierungsdekret („Fiat“) erklärt die Währung zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Organisationen wie Zentralbanken kontrollieren die Geldmenge in Fiat-Währungen und fügen der physischen Währung Fälschungsschutzfunktionen hinzu. Diese Sicherheitsmaßnahmen legen nur die Messlatte für einen Kriminellen höher, aber sie machen es nicht unmöglich, Geld zu fälschen. Deshalb ist eine Strafverfolgung notwendig, um zu verhindern, dass Menschen gegen die Regeln des Systems verstoßen.[6]

Die Akzeptanz von Fiat-Geld, das keinen inneren Wert hat, hängt von den Erwartungen und den sozialen Konventionen ab. Eine verantwortungslose Geldpolitik kann zu einem Vertrauensverlust in eine Währung führen. Die Geldpolitik in den Händen der Regierungen zu lassen, könnte katastrophale Auswirkungen haben. Eine Erhöhung des Geldangebots zur Lösung kurzfristiger finanzieller Probleme kann zu einer hohen Inflation führen und das Vertrauen der Menschen in die Währung zerstören. Dieses Problem wird herkömmlicherweise gelöst, indem die Geldpolitik einer (unabhängigen) Zentralbank anvertraut wird. Die Zentralbank ist befugt, die Geldpolitik mit den Zielen des Wirtschaftswachstums, der Preisstabilität und der Stabilität des Finanzsystems zu verwalten.[7]

Kryptowährungen wie Bitcoin können Bedrohungen im Zusammenhang mit der Sicherheit von Transaktionen und der Möglichkeit des Diebstahls und des Betruges als systemische Schwierigkeiten erzeugen, indem sie die Effizienz der Geldpolitik untergraben und die AML-/CFT-Verordnung umgehen und die Stabilität der Finanzinstitute gefährden, was makroökonomische Konsequenzen haben könnte.[8]

[1]Vgl. Brühl (2017), S. 370.

[2]Vgl. Tapscott/Tapscott (2016).

[3]Vgl. Brühl (2017), S. 370f.

[4]Vgl. Kiayias und andere (2016), S. 365.

[5]Vgl. Yli-Huumo und andere (2016).

[6]Vgl. Narayanan und andere (2016), S. 1.

[7]Vgl. Franco (2015), S. 5.

[8]Vgl. Daj (2017), S. 221f.

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