• Urkundenrolle im Handelsregister HRB 195339
  • vom 10.04.2018. Aktenzeichen 32/18

Richtig Zitieren: Unerlässlich bei allen wissenschaftlichen Arbeiten

Autor, Doctor Hans Müller
Veröffentlicht
Verändert

Richtig Zitieren: Die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten erfordert umfangreichen Umgang mit Literatur. Der aktuelle Forschungsstand muss ermittelt werden und insbesondere bei Literaturarbeiten muss eine Fülle von Literatur recherchiert und ausgewertet werden. Dies ist die Basisarbeit, um im nächsten Schritt neue Erkenntnisse zu gewinnen. Deswegen wird in wissenschaftlichen Arbeiten häufig zitiert. Wichtig: Wer sich vor Plagiatsverdacht schützen möchte, beschäftigt sich rechtzeitig mit der Anwendung korrekter Zitierregeln.

Dieser Beitrag zeigt die Grundzüge der amerikanischen und deutschen Zitierweise auf. Auch die Erstellung eines Literaturverzeichnisses wird behandelt. Um die Darstellung praxisnah zu gestalten, wird jede Zitierweise anhand eines Beispiels erklärt. Schließlich wissen Studierende, dass für eine gute Benotung von Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen das korrekte Zitieren unerlässlich ist.

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Die Bedeutung des richtigen Zitierens in wissenschaftlichen Arbeiten

Eines der wesentlichen Bestandteile wissenschaftlicher Arbeiten ist die Darstellung des aktuellen Stands der Forschung. Somit beschäftigt sich der Verfasser naturgemäß mit den Forschungsergebnissen anderer Wissenschaftler. Die dazu passende Fachliteratur wird recherchiert und ausgewertet. Später wird bei der Verfassung der eigenen Arbeit auf diese Quellen Bezug genommen und die eigenen Gedanken erhalten somit eine adäquate Grundlage.

Da es sich bei den Inhalten der recherchierten und verwendeten Literatur um das geistige Eigentum der betreffenden Autoren handelt, dürfen die Urheberrechte nicht verletzt werden. Daneben gilt es für Studierende darauf zu achten, Plagiatsverdacht zu vermeiden. Ob es sich also direkt oder indirekt zitiert wird: Das einwandfreie Zitieren ist zwingend zu beachten.

Neben der guten Übersicht einer Arbeit kommt es bei der inhaltlichen Gestaltung darauf an, dass die Aussagen jederzeit nachvollziehbar sind. Dazu gehört, dass der Leser erkennen muss, welche Inhalte aus fremden Quellen stammen. Um dies zu gewährleisten, werden die übernommenen Textinhalte gekennzeichnet und die verwendete Literatur angegeben. So lassen sich die Sachverhalte jederzeit anhand der Quelle prüfen, weshalb auch vom wissenschaftlichen Zitieren gesprochen wird. Diese Überprüfbarkeit macht die eigene wissenschaftliche Argumentation glaubwürdig.

Insbesondere bei Abschlussarbeiten sollten Studierende sich darüber im Klaren sein, dass die Verwendung von Erkenntnissen Dritter zum Plagiatsvorwurf führen kann, sofern diese nicht eindeutig gekennzeichnet werden. Zum einen würde diese Vorgehensweise nicht den Grundsätzen einer wissenschaftlichen Arbeit entsprechen.

Zum anderen haben Studierende auch mit hochschulrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Selbst bei späterer Aufklärung eines Plagiats können akademische Titel nachträglich aberkannt werden. Da macht die Relevanz des korrekten Zitierens deutlich.

Welche Inhalte aus fremden Quellen müssen zitiert werden?

Alle Gedanken und Formulierungen aus anderen Quellen müssen belegt werden. Da diese Vorgabe nicht selbsterklärend ist, muss das korrekte Zitieren erlernt werden. Die Formate der verwendeten Inhalte können dabei unterschiedlich sein. Es handelt sich etwa um:

  • Texte
  • Tabellen
  • Bilder
  • Diagramme
  • Statistiken

Grundsätzlich muss bei allen Formaten die Quelle belegt werden. Lediglich, wenn es sich um allgemein bekannte und zugängliche Quellen handelt, müssen diese nicht angegeben werden, sofern es sich um grundlegende Informationen handelt.

Zitieren: Nachweis einer qualifizierten Arbeit

Bei der Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten sollte ausschließlich auf qualifizierte Fachliteratur zurückgegriffen werden. Für die Darstellung wissenschaftlicher Thesen sind populäre Zeitschriften oder entsprechende Literatur nicht geeignet. Eine Ausnahme wäre, wenn solche Quellen zum Gegenstand der Forschung zählen.

Bei der Recherche im Internet ist besondere Vorsicht angesagt, ob die Inhalte den wissenschaftlichen Standards genügen. Bevorzugte Medien für die Erhebung von biografischen Daten und weiteren Informationen sind immer die diesbezüglichen Printausgaben.

Das bedeutet, bei der Literaturrecherche für eine wissenschaftliche Arbeit ist grundsätzlich nach einschlägiger Fachliteratur zu suchen, um diese zu verwenden. Aktuelle Aussagen von Prominenten zum behandelten Thema sind wiederum bevorzugt im Internet zu finden.

Wichtig: Als oberster Grundsatz bei Zitaten gilt die Verwendung von Primärquellen, also des Originaltextes. Sollten die Quellen bislang nicht veröffentlicht worden sein, sind sie mit dem Vermerk „nicht veröffentlichte Quelle“ zu kennzeichnen. Auch ein Zitat aus gehörten Vorträgen ist entsprechend nachzuweisen. Dabei wird der Autor angegeben, wobei die Aufführung im Literaturverzeichnis nicht erforderlich ist.


Beim Zitieren wird zwischen direktem (wörtlichen) Zitat und indirektem Zitat (sinngemäßen) unterschieden. Innerhalb dieser Möglichkeiten sind unterschiedliche Zitierweisen möglich. Es gibt keine verbindliche bundesweite Regelung bezüglich der Anwendung. Daher ist es wichtig, dass sich Studierende vor Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit nach den Vorgaben des Fachbereichs ihrer Hochschule erkundigen.

Das direkte (wörtliche) Zitat

Die direkte Zitierweise ist immer dann angebracht, wenn der Verfasser nach prägnanten Aussagen sucht und auf diese Weise den Inhalt veranschaulichen möchte. Ist die Absicht hingegen, Inhalte mit eigenen Worten wiederzugeben, wird dies mit der indirekten Zitierweise umgesetzt.

Formatvorgaben beim direkten (wörtlichen) Zitieren:

 

Beispiel: direktes Zitat – deutsche Zitierweise:

Dazu sagt Max Meyer: „Regelmäßiges Lesen erhöht die Konzentrationsfähigkeit!

Beispiel:

„Erstrecken sich die Zitate über mehr als etwa drei Zeilen, wird auch von langen Zitaten gesprochen. Um das Zitat trotz der Länge als solches innerhalb des Fließtextes herauszustellen, wird es an beiden Seiten eingerückt!” 

Weitere Besonderheiten beim direkten Zitieren

  • Der Wortlaut des Zitats muss exakt mit dem Original übereinstimmen. Einfügungen sowie Ergänzungen müssen grundsätzlich gesondert gekennzeichnet werden.
  • Ebenso müssen Rechtschreibfehler im Zitat übernommen und mit [sic!] gekennzeichnet werden. Das sieht dann etwa so aus: Das istt [sic!] ein Beispiel.
  • Auslassungen oder grammatikalische Anpassungen sind mit eckigen Klammern zu kennzeichnen. Bei Auslassungen erfolgt die Schreibweise mit drei Punkten […].
  • Ein Zitat kann hervorgehoben werden, indem die Inhalte kursiv, fett oder alternativ in gesperrter Form besonders herausgestellt werden. Zum Schluss muss allerdings ein Hinweis angefügt werden: [Hervorhebung des Verfassers]. Ist die Hervorhebung im Original bereits vorhanden, wird sie im Zitat unverändert übernommen und gekennzeichnet: [Hervorhebung im Original].
  • Erläuterungen werden in eckigen Klammern gesetzt, um diese besser kenntlich zu machen.
  • Das Zitat innerhalb des Zitats wird durch einfache Anführungszeichen gekennzeichnet. „Das sieht etwa so aus: ‚Zitat im Zitat‘.
  • Auch fremdsprachliche Zitate werden im Fließtext unverändert übernommen. Die deutsche Übersetzung wird in einer Fußnote geschrieben.
  • Zitate aus Sekundärquellen werden als Zweitzitate bezeichnet. Sie werden mit zit. nach gekennzeichnet. Die Reihenfolge ist hierbei:

Beschreibung des Originals, zit. nach: Nennung der Quelle, aus welcher die Aussage übernommen wurde.

Beispiel: Meyer, Max: Logopädie bei Kindern, Düsseldorf 1999, S. 18, zit. nach: Müller, Hans: Lexikon der Logopädie, München u. a. 2006, S. 318

Beide Zitierweisen werden nebeneinander angewendet. Wer sich mit der deutschen und amerikanischen Zitierweise beschäftigt hat, wird bei beiden Arten Vorteile wie Nachteile feststellen. Werden den Studierenden von ihren Dozenten keine Vorgaben gemacht, können sie sich entscheiden, welche Zitierweise sie für ihre wissenschaftliche Arbeit verwenden. Dennoch dominieren in vielen Wissenschaften bestimmte Zitierweisen.

Wichtig: In der gesamten Arbeit muss der einmal gewählte Zitierstil beibehalten werden.

Die deutsche Zitierweise

Das Besondere bei der deutschen Zitierweise ist die Verwendung von Fußnoten. Jedes Zitat endet mit einer Fußnote, welche auf einen Quellenbeleg verweist. Beim Quellenbeleg gibt es wiederum den Vollbeleg und den Kurzbeleg.

  • Vollbeleg: Wird verwendet, beim erstmaligen Zitieren der Quelle.
  • Kurzbeleg: Wird ab dem zweiten Zitieren der Quelle verwendet.

Beispiel:

[…] unter Berücksichtigung von volkswirtschaftlichen Grundlagen gelte.24

24vgl. Helmut Wirtz, „Modell“ in der Betriebswirtschaft seit Dietrich, in: Zeitschrift für die deutsche Wirtschaft 4/08 (2008), S. 154.

Dies ist das Beispiel für einen Vollbeleg, bei dem alle Angaben aufgeführt werden, da die Quelle erstmalig verwendet wurde.

Ab dem zweiten Zitieren aus derselben Quelle ist der Kurzbeleg ausreichend und es wird lediglich noch Autor und Titel sowie Seitenangabe genannt:

Vgl. Helmut Wirtz, „Modell“ in der Betriebswirtschaft seit Dietrich, S. 129

Sonderfälle

Wenn eine Quelle mehrfach verwendet wird und somit mehrfach daraus zitiert wird, ist die Abkürzung „ebda.“ (ebenda) oder lateinisch „ibid.“, „ibd.“, sowie „ib.“ (ibidem) zu verwenden. Dies verdeutlicht dem Leser, dass hierfür die gleichen Quellenangaben gelten, welche der Quellenbeleg unmittelbar davor aufzeigt.

Nachträgliches Korrigieren: Wird im Nachhinein zwischen einem Beleg und dem darauf direkt folgenden „ebda.“ nochmals ein Zitat eingefügt, ist das ursprüngliche „ebda.“ gleichfalls zu ändern. Hierzu ist es jedoch angebracht, sich beim Betreuer nach der bevorzugten Methode zu erkundigen. Einige Betreuer bevorzugen Kurzbelege.

Seitenumbruch: Bei einer neuen Seite ist das „ebda.“ nicht zu verwenden. Hier wird grundsätzlich mit einem Vollbeleg angefangen.

Schriftart kursiv: Hierzu geben die Hochschulen vor Ort Regelungen vor. Viele Hochschulen bevorzugen Zitate in kursiv, was jedoch nicht grundsätzlich vorausgesetzt werden kann.

Monografie (eigenes Werk eines Autors):

Hier gilt für das Zitieren folgendes Muster:

Vorname Nachname, Titel.Untertitel, Ort [Kalenderjahr der Erscheinung], [Angabe der Seite]

Mehrere Autoren: Bei Quellen mit mehreren Autoren müssen diese alle genannt werden.

Gibt es zwei Autoren, sieht dies etwa so aus: Kurt Meyer und Vera Müller, Titel etc.

Bei drei oder mehr Autoren reicht die Nennung des ersten Autors und es folgt anschließend et al. (lateinisch: und andere).

Auflage: Diese Informationen erfolgen als Hinweis, was beispielsweise so aussieht: „2. Neubearbeitete Aufl., 3. Aufl.“ etc., der vor der Orts- und Jahresangabe angebracht wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Auflage durch eine hochgestellte Zahl vor dem Jahr kenntlich zu machen. Beispielsweise: „Düsseldorf 42018“.

Erscheinungsort oder Erscheinungsjahr sind nicht bekannt: Die in diesen Fällen verwendeten Zitate werden mit o. O. (ohne Ort) sowie o. J. (ohne Jahr) kenntlich gemacht.

Mehrere Verlagsorte: Bis zu drei Orte werden erwähnt und darüber hinaus sollte abgekürzt werden. Beispiel: Düsseldorf [u. a.] 2019.

Publikationen in Reihe: In diesem Fall erfolgt die Angabe nach folgendem Muster:

Vorname Nachname, Titel.Untertitel, Ort Kalenderjahr (Reihen-Titel Reihenband), Nennung der Seite

Beispiel: Kurt Meyer, Musik im 19. Jahrhundert, Mainz 2009 (Musik im Wandel 5), S. 315.

Zitieren aus einem Sammelband

Sammelband bedeutet, dass die Aufsätze von mehreren Autoren gesammelt werden. Die Zitate aus Sammelbänden folgen dem nachfolgenden Muster:

Vorname Nachname, Beitragstitel, in: Titel Sammelband, hg. von Vorname Nachname, Angabe des Orts mit Angabe des Kalenderjahrs, Seitenangabe

Beispiel: Kurt Müller, Stravinskijs Neoklassizismus, in: Festschrift für Peter Meyer zum 70. Geburtstag, hg. von Wilhem Lang und Ulrich Möllemann, Frankfurt 1979, S. 259.

 Ist der Sammelband in Reihe erschienen, wird dies analog einer Monografie angegeben.

 Gibt es mehrere Herausgeber, so wird nach folgendem Muster abgekürzt:

 hgg. von Vorname 1 Name 1, Vorname 2 Name 2 … Mit „und Vorname Nachname“ wird der letzte Herausgeber aufgeführt.

Zitieren bei einem Aufsatz

Fachzeitschriften beinhalten häufig fachlich fundierte Aufsätze zu Fachthemen. Zitiert wird hierbei nach dem Muster:

Vorname Nachname, Beitragstitel, in: Zeitschriftname Jahrgang(Kalenderjahr der Erscheinung), Seitenangabe

Herausgeber und Ort der Erscheinung werden nicht aufgeführt.

Beispiel: Oliver Glutt, Germanische Architektur in Xanten, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 10/Nr. 3 (2001), S. 218

Zitate aus einem Lexikonartikel

Hier stimmt die Zitierweise größtenteils mit der bei Sammelbänden überein. Die einzige Besonderheit gibt es, wenn nicht die Seiten, sondern die Spalten nummeriert sind. In diesen Fällen werden die Spalten mit Sp. angegeben.

Zitate aus Dissertationen und Habilitationen

Bei Quellen aus dem Hochschulbereich, wie etwa Abschlussarbeiten, wird gemäß dem nachfolgenden Muster zitiert:

Vorname Name, Titel Schrift, Art der Schrift, Universität Ortsangabe Kalenderjahr, Seitenangabe

Beispiel: Werner Müller: Die Forschung in der Dissertation“, unv. Diss., Universität München 2015, S. 175

 Der Erscheinungsort ist in dem Fall der Sitz der Hochschule, an dem die Arbeit geschrieben respektive eingereicht wurde. Als Erscheinungsjahr wird das Jahr der Einreichung gemäß dem Titelblatt angegeben. Typ der Schrift sind beispielsweise: unveröffentlichte Masterarbeit oder unveröffentlichte Diss. (Dissertation), Habil. (Habilitation).

Zitate aus Zeitungsartikeln

Hierfür kann folgendes Muster angewandt werden:

Vorname Nachname, Beitrag.Untertitel, in:Name Zeitung (Kalenderjahr), Nr. X, Seitenangabe

Zitate von Internet-Quellen

Diese werden mithilfe der URL belegt.

Beispiel:

 //de.wikipedia.org/wiki/Müller_Meyer (Stand: 09.11.2021)

 Bei einem Aufsatz, bei dem der Name des Autors und ebenso das Datum bekannt sind, kann folgendermaßen zitiert werden:

Fritz Wollmann, WDR Orchesterfusion.Protest breitet sich jetzt aus (10.08.2020), URL: //www.wdr.de/radio/wdr-classic/sendungen/wdr-orchester-fusion100.html (Stand: 08.11.2021).

Seitenangaben und Verlage: Erstreckt sich das Zitat über mehrere Seiten, müssen alle Seiten angegeben werden. Hochschulen erwarten teilweise exakte Angaben wie etwa S. 5-7. Einige Fachbereiche gestatten die abgekürzte Schreibweise wie etwa S. 8f sowie bei mehreren Seiten, die aufeinanderfolgen S. 5ff. In der Regel müssen Verlage nicht angegeben werden.

Die amerikanische (Harvard) Zitierweise

Bei der Harvard-Zitierweise erfolgt der Quellenverweis als Kurzverweis statt einer Fußnote. Es wird unmittelbar hinter den Zitaten eingefügt. Insbesondere in den wirtschaftswissenschaftlichen sowie sozialwissenschaftlichen Fächern dominiert die amerikanische Zitierweise.

Amerikanische Zitierweise – direkte Zitate

Der erwähnte Kurzverweis enthält den Namen des Autors. Danach folgen das Publikationsjahr und die Seitenzahl.

Beispiel: „… der Marketingmix (Schmidt 1981:38)

Amerikanische Zitierweise – indirekte Zitate

Indirekte Zitate werden mit vgl. gekennzeichnet.

Beispiel: „…die Volkswirte sind der Meinung, dass diese Reaktion …“ (vgl. Meyer 1978a:45).

Mehrere Publikationen des gleichen Jahres: Bei dem obigen Beispiel handelt es sich um zwei Publikationen aus dem gleichen Jahr. Damit der Quellenbeleg eindeutig zugeordnet werden kann, ist die Jahreszahl mit a,d… zu erweiteren.

Nennung des Autors innerhalb des Textes: Der Autor muss im Quellenverweis nicht mehr aufgeführt werden, wenn er bereits im Text erwähnt wurde.

Bezug auf mehrere Quellen: Wird auf mehrere Quellen Bezug genommen, so werden sie mit einem Semikolon getrennt.

Mehrere Autoren: Sofern es maximal drei Autoren gibt, werden diese alle mit kompletten Namen genannt. Beispiel: (Müller/Meyer/Schulze 1978).

Wenn die zitierte Quelle mehr als drei Autoren hat, muss lediglich der erste belegt werden. Auf weitere wird mit et al. oder u. a. hingewiesen. Beispiel: (Meyer et al. 1978).

Seitenangaben:

 Die Angabe der Seiten erfolgt nach folgendem Mustern:

Meyer 1989:39 → Zitat auf S. 39.

Meyer 1989:39f. → Zitat auf S. 39 und 40.

Meyer 1989:39ff. → Zitat auf S. 39, 40 und 41.

Meyer 1989:39–46 → Zitat auf den S. 39 bis 46.

Meyer 1989:39 und 46 → Zitat auf den S. 39 und 46.

Publikationstyp: Der Publikationstyp muss bei der Harvard-Zitierweise nicht angegeben werden.

Mehrere Zitate der gleichen Quelle: Wird aus der gleichen Quelle mehrfach zitiert, kann dies durch die Abkürzungen „ebda.“ und „ibd.“ oder „ib.“ gekennzeichnet  werden.

Die amerikanische Zitierweise kennt noch folgende Varianten des Kurzbelegs:

(Meyer 1989, S. 29), (Meyer, 1989, S. 29), (Meyedr 1989: 29)

Auch bei der Harvard-Zitierweise muss beachtet werden, dass beim nachträglichen Korrigieren bzw. beim Einfügen eines weiteren Belegs zwischen einem Beleg und einem „ebda.“ das ursprüngliche „ebda.“ geändert wird.

Weitere wichtige Hinweise

  • Da die korrekte Anwendung der Zitierweisen relevant für die Benotung ist, sollten Studierende hierzu ihren Betreuer befragen und klären, welche Zitierweise erwartet wird.
  • Wenn sich der Verfasser einer wissenschaftlichen Arbeit für eine Zitierweise entschieden hat, muss diese für die gesamte Arbeit eingehalten werden. Nachträgliches Formatieren bedeutet immer erheblich Mehrarbeit und auch auf die Seitenzahlen muss geachtet werden.
  • Strukturiertes und effizientes Vorgehen bei der Arbeit bedeutet in Sachen Zitieren, die Quellenangaben unmittelbar bei den Zitaten zu notieren. So wird aufwendiges Suchen im Nachhinein vermieden.
  • Der finanzielle Aufwand für ein professionelles Lektorat ist häufig gut angelegt. Schließlich geben die Lektoren den Studierenden zusätzliche Sicherheit.

Das Literaturverzeichnis hat in allen wissenschaftlichen Arbeiten seinen festen Platz. Darin werden alle verwendeten Quellen aufgeführt. Um dem Leser ein schnelles Auffinden zu ermöglichen, sollten die Einträge am besten alphabetisch geordnet werden.

Bei der Gestaltung des Literaturverzeichnisses ist auf die Vorgaben der Hochschulen zu achten. Daher sollten sich Studierende rechtzeitig mit den Regeln ihres Fachbereichs beschäftigen. Ebenso ist nicht zu unterschätzen, dass Betreuer auf die Einhaltung der formalen Anforderungen ein Augenmerk haben und sich dies letztlich auf die Benotung auswirkt.

Literaturverzeichnis bei deutscher Zitierweise

Beim Literaturverzeichnis ist bei Anwendung der deutschen Zitierweise zu beachten:

  • Sämtliche Angaben aus den Fußnoten, müssen in das Literaturverzeichnis aufgenommen werden (Ausnahmen: Bei Autoren gilt im Literaturverzeichnis die Reihenfolge Name, Vorname).
  • Bei Zeitungsartikeln und Aufsätzen aus Sammlungen wird der Umfang des Artikels aufgeführt.

Literaturverzeichnis bei der amerikanischen Zitierweise

Die verkürzte Form der Quellenbelege im Text erfordert detaillierte Angaben zum Publikationstyp (beispielsweise Monografie, Aufsatz in einer Zeitschrift, Hochschulschriften, Fachzeitschriften oder Internet)  innerhalb des Literaturverzeichnisses.

Auch bei der Harvard-Zitierweise werden an einigen Hochschulen die Quellenbelege in kursiv geschrieben.

Literaturverzeichnis: Monografien

Nachname, Vorname(Kalenderjahr). Titel der Publikation: Untertitel. Ort: Verlag.

Beispiel: Meyer, Kurt (1989). Neue Wege in der Mitarbeitermotivation. München: Bullermann.

 Mehrere Autoren werden analog der Reihenfolge des Erscheinens im Buch aufgeführt:

 Name I, Vorname I Name II, Vorname II & Name III, Vorname III (Jahr). Titel der Veröffentlichung etc. Alternativ können die Autoren mit Schrägstrichen voneinander getrennt werden.

Literaturverzeichnis: Reihentitel/mehrbändige Werke

Reihentitel müssen nicht grundsätzlich erwähnt werden, doch bei mehrbändigen Werken Titel und Band:

Nachname, Vorname (Jahr).Titel der Veröffentlichung: Bd. X [Nummer einfügen]. Titel des Buches: Untertitel. Ort: Verlag.

Beispiel: Möller, Helmut (1979). Handbuch des Marketings: Bd. 6. Marketinginstrumente. Höllenbein: Schwermer-Verlag.

In Fällen, in denen der Reihentitel genannt wird:

Nachname, Vorname (Jahr). Titel des Buches: Untertitel. Ort: Verlag (Reihentitel Nummer).

Beispiel: Müller, Ullrich (1979). Die Relevanz der Marketinginstrumente: München. Frankfurt: Katzelbuchel (Ngoma 6).

Literaturverzeichnis: Sammelband

Der Herausgeber wird an erster Stelle genannt.

Nachname, Vorname (Hg.) (Jahr). Titel der Publikation: Untertitel. Ort: Verlag.

Beispiel: Meyermann, Gustav (Hg.) (1979). Lexikon Werbung: Dritter Band. Düsseldorf: Boss Verlag.

Aufsätze innerhalb Sammelbänden

Nachname, Vorname(Kalenderjahr). Titel des Aufsatzes. In:Name, Vorname Herausgeber (Hg.), Buchtitel (S. x–y). Ort: Verlag.

Beispiel: Becker, Karl (1987). Kundenbefragung in Banken. In: Müller, Hans (Hg.), Kundenbefragungen (S. 138–141). Düsseldorf: Boss Verlag

Aufsätze innerhalb Zeitschriften

Nachname, Vorname (Kalenderjahr). Titel des Aufsatzes. In:Zeitschriften-Titel, Jahrgang, S. Seitenzahl–Seitenzahl.

Beispiel: Becher, Karl (2007). Bandagen bei Hallux. In: Orthopädie aktuell, 2009/Nr. 3, S. 141–143

Literaturverzeichnis: Internetquellen

Nachname, Vorname (Kalenderjahr). Titel des Beitrages. Abrufdatum Tag.Monat.Kalenderjahr, von //www… (komplette URL).

Müller, Karl (2020). WDR Orchesterfusion.Protest nimmt zu. Abrufdatum 11.11.2020, von //www.wdr.de/radio/wdr-classic/sendungen/allegro/ wdr-orchester-fusion100.html.

Alternativ kann der Zugriff wie folgt beschrieben werden:

Abrufdatum Tag.Monat.Kalenderjahr, von //…

oder:

Zugriff am Tag.Monat. Kalenderjahr über //…

und auch:

Letzter Zugriff Tag.Monat.Kalenderjahr über //….

Was Studierende immer beachten sollten:

Hans Müller

Autor, Doctor

Hans Müller leitet als Online-Marketing Experte den UG GWC Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite.

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