"Salafismus – eine neue/ attraktive/ alternative Jugendkultur?"

  • Fachrichtung:Religion
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    Salafismus – eine neue/ attraktive/ alternative Jugendkultur?
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Salafismus – eine neue/ attraktive/ alternative Jugendkultur?

Es gibt viele Subkulturen auf der Welt, die bei Jugendlichen beliebt sind. Den Jugendlichen fehlt oft die Aufmerksamkeit von Erwachsenen, deshalb wollen die jungen Menschen ihre eigene Lebenseinstellung verschiedener Art ausdrücken, um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft zu erregen. Oft machen sie das mithilfe von nicht standardisiertem Verhalten oder ungewöhnlichem Aussehen.

Jugendsubkulturen sind Gemeinschaften mit hinreichend entwickelten Systemen von Attributen zur Identifizierung:Eigenname, Wertesystem, Bräuche, Normen, Image, Verhaltensstil, ästhetische Vorlieben. Jugendorganisationen sind oft mit religiösen Bewegungen verbunden. Ein Beispiel für eine solche Subkultur ist der Salafismus.

Der Salafismus ist derzeit die dynamischste und aktivste islamistische Bewegung sowohl in Deutschland als auch in der ganzen Welt. Die Weltanschauung der Salafi ist von extremer Intoleranz, Antidemokratie und der Verherrlichung von Gewalt geprägt. In vielen Ländern ist der Salafismus gesetzlich verboten. Bei Mitgliedschaft in dieser Organisation droht eine Haftstrafe. Und trotzdem wird der Salafismus immer populärer, besonders bei jungen Menschen.

Experten sagen, dass sich die Begeisterung für den Salafismus vor allem bei  ärmeren Bevölkerungsgruppen verbreitet hat. Die Weltgesellschaft ist jedoch besorgt über die Hinwendung speziell junger Menschen zu den Salafisten. Das Interesse der jungen Menschen an dieser Kultur verstärkt sich, weil die Jugendlichen Gerechtigkeit zu finden wünschen, da sie überzeugt sind, dass die Probleme der Jugend durch den Staat ignoriert werden. Junge Menschen im Alter von 13 bis 25 Jahren sind anfälliger für neue und radikale Ideen. Das ist etwas Neues, Attraktives. Das Risiko einer Zugehörigkeit zu einem extremistischen Umfeld hängt tatsächlich von der sozialen Gruppe (politischen, kulturellen, psychologischen) ab. Je ungünstiger die Bedingungen sind, desto höher ist das Risiko.

Der Salafismus ist eine gefährliche Richtung, da seine Vertreter den Hass auf andere predigen. Und fast alle Terroranschläge mit islamistischen Untertönen wurden in Deutschland in den letzten Jahren von Menschen verübt, die unter dem Einfluss von Salafisten standen. Einer von ihnen war Anis Amri, der im Dezember 2016 den Berliner Weihnachtsmarkt angriff. Bei diesem größten Terroranschlag in Deutschland kamen zwölf Menschen ums Leben. Natürlich ist nicht jeder Salafi automatisch ein Terrorist, aber jeder islamistische Terrorist in Deutschland war ein Salafi.

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