Schreiben der Masterarbeit: Mit perfekter Vorbereitung zum erfolgreichen Abschluss

Schreiben der Masterarbeit: Mit perfekter Vorbereitung zum erfolgreichen Abschluss

Masterarbeit: Mit der Masterarbeit haben Studierende den Abschluss Ihres Studiums vor Augen. Mit guter Planung und Vorbereitung kann dieser Herausforderung stressfrei begegnet werden.

Damit das gelingt, gilt es einige wichtige Hinweise und Tipps zu beachten.

Das Wichtigste in Kürze

• Der Umfang einer Masterarbeit ist vom Fachbereich abhängig. In der Regel enthält die Arbeit zwischen 60 und 120 Seiten. Studierende beweisen damit ihre Fähigkeit, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse formulieren und präsentieren zu können. Sie ist der Abschluss des Studiums.

• Für die Bearbeitung einer Masterarbeit steht den Studierenden meistens ein Zeitraum von rund einem halben Jahr zur Verfügung. Diese Zeit beinhaltet die Recherche und andere Erhebungen. Die Schreibzeit sollte mit rund acht Wochen eingeplant werden.

• In einigen Fachbereichen ist die Verteidigung der Masterarbeit Standard. Der Verfasser der Arbeit muss als Experte auftreten. Dazu ist es wichtig, dass er sich nicht verunsichern lässt.

• Eigene Untersuchungen sollten vor dem Zitieren von Sekundärliteratur stehen. Dazu ist es hilfreich, für die Masterarbeit ein Thema zu wählen, dass den eigenen Interessen entspricht.

• Ein detaillierter Zeitplan und Arbeitsplan sind die Grundlage für die Vermeidung von Schreibblockaden. Dabei sollten ebenso Pausen und abwechslungsreiche Freizeiten berücksichtigt werden.

• Wird die Masterarbeit nicht oder zu spät abgegeben, bewertet die Prüfungsstelle sie als durchgefallen. Anschließend wird ein zweiter Versuch eingeräumt. Dies ist dann die letzte Möglichkeit, den Masterabschluss zu erlangen.

Wenn Sie Hilfe oder einen kompetenten Rat beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit benötigen, melden Sie sich bei uns und wir helfen Ihnen!

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Fakultäten geben Umfang der Masterarbeit vor

Während der zeitliche Rahmen für das Schreiben einer Masterarbeit bundesweit recht einheitlich ist, gibt es zum Umfang an den Hochschulen unterschiedliche Vorgaben. Bei Geisteswissenschaftlern werden beispielsweise häufig 90 bis 120 Seiten erwartet.

Wirtschaftswissenschaftler kommen oft hingegen nur auf etwa 60 bis 80 Seiten.

Eigene Untersuchungen werden hoch bewertet

Eigene Untersuchungen werden hoch bewertet

Die Masterarbeit ist im Vergleich zur Bachelorarbeit ausführlicher. Dies drückt sich nicht zuletzt in der wissenschaftlichen Tiefe aus. Da der Zeitraum für die Bearbeitung wiederum deutlich kürzer ist als bei einer Dissertation, können die empirischen Untersuchungen häufig nicht so umfangreich sein.

Dennoch sollten Studierende beachten: Eigene Untersuchungen, Studien oder Umfragen werden von den meisten Professoren wertgeschätzt.

Da heute Plagiatsaffären wesentlich stärker in den Fokus gerückt sind, ist beim Zitieren von Sekundärliteratur ohnehin äußerste Sorgfalt geboten. Da auch bei eigenen Untersuchungen im theoretischen Teil der aktuelle Stand der Wissenschaft aufgegriffen wird, ist auch hierbei das korrekte Zitieren unumgänglich. Das bedeutet: Gute Kenntnisse in direkter und indirekter Zitierweise gehören zum Werkzeug jeder wissenschaftlichen Arbeit.

Masterarbeit: die Verteidigung

In verschiedenen Studiengängen ist die mündliche Verteidigung der Masterarbeit obligatorisch. Das Prüfungskomitee besteht aus zwei oder drei Personen. Bei einer klassischen Verteidigung wird die Arbeit rund 20 Minuten präsentiert. Im Anschluss daran beantwortet der Verfasser etwa 10 Minuten die Fragen der Prüfer und Prüferinnen.

Dies kann Einfluss auf die endgültige Benotung haben. Die Prüfer wollen einen Eindruck gewinnen, ob die schriftliche Arbeit tatsächlich dem Wissen des Verfassers entspricht.

Themenwahl und Inhalt der Masterarbeit: Mit Interesse und Spaß geht vieles leichter

Themenwahl und Inhalt der Masterarbeit: Mit Interesse und Spaß geht vieles leichter

Die Motivation beim Verfassen einer Masterarbeit hängt entscheidend davon ab, ob der Studierende Interesse am Thema hat. Das eigene Bedürfnis, tiefer in ein Thema einzusteigen, sorgt für mühelosen Schreibfluss. Schließlich sind sechs Monate eine lange Zeit, sich intensiv mit einem speziellen Thema zu befassen.

Die freie und selbstständige Wahl des Themas ist nicht in allen Studiengängen möglich. Fachhochschulen sehen üblicherweise vor, die Masterarbeit außerhalb der Hochschule zu schreiben. Wichtig: Das gewählte Thema muss sich mit der Prüfungsordnung vereinbaren lassen.

Eine andere Möglichkeit, die verschiedentlich angeboten wird, ist das Schreiben der Masterarbeit in Arbeitsgruppen. Der Vorteil einer Arbeitsgruppe besteht vor allem darin, dass sich viele Möglichkeiten der Unterstützung innerhalb der Gruppe ergeben. Die geballte Kompetenz der Gruppe kann Hilfe bieten, selbst wenn die Ansprechpartner der Hochschule nicht greifbar sind. Erfahrungsgemäß kann das Arbeiten in einer Gruppe ebenso die Motivation fördern.

Beim Thema sollten Studierende auch an ihren späteren beruflichen Werdegang denken. Schließlich qualifiziert sich der Verfasser einer Masterarbeit als Experte seines Fachbereichs. Besonders, wenn eine Laufbahn in der Wissenschaft geplant ist. Sinnvoll ist es dann, mit der Promotion auf die eigene Masterarbeit aufbauen zu können.

Masterarbeit in einem Unternehmen schreiben – die Vorteile

Besteht die Möglichkeit, die Masterarbeit in der Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zu verfassen, haben die Studierenden die Experten des Fachgebietes im direkten Zugriff. Oft ist es darüber hinaus wertvoll, die Ressourcen des Unternehmens nutzen zu können.

Dazu gehören etwa der praktische Umgang mit der IT und das Kennenlernen diverser Datenbanken. Praktische Erfahrungen sind für den späteren beruflichen Werdegang nicht zu unterschätzen.

Nicht selten entstehen dabei Kontakte, die später in eine Beschäftigung münden. Mit dem Schreiben der Masterarbeit in einem Unternehmen haben Studierende die Chance, sich zu beweisen.

Der Ablauf und Inhalt einer Masterarbeit

Der Ablauf und Inhalt einer Masterarbeit

Der gesamte Prozess der Masterarbeit gliedert sich in zwei Phasen. In die Schreibphase und in die Phase der Verteidigung. Bei der Verteidigung muss der Verfasser auf Fragen der Prüfer eingestellt sein.

Der Aufbau einer Masterarbeit gliedert sich in folgende Bereiche:

  1. Deckblatt
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einleitung
  4. Hauptteil
  5. Schluss
  6. Literaturverzeichnis
  7. Anhänge

Bei den Vorgaben der Hochschulen sind Formatierungen (Schriftart, Schriftgröße und Abstände) zu beachten. Bei der vorgegebenen Seitenzahl zählen Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Anhänge nicht mit.

An einigen Hochschulen üblich: Abstract der Masterarbeit

Der Abstract wird der Arbeit vorangestellt. Das bedeutet zwischen Deckblatt und Inhaltsverzeichnis. Er ist eine kurze Zusammenfassung der Arbeit. Dazu gehören wichtige Informationen wie Forschungshintergrund, Aufbau, Methodik und Forschungsergebnisse. Die Darstellung der Inhalte soll dem Leser helfen, die Relevanz der Arbeit zu erkennen.

Das Abstract sollte maximal ein bis zwei Seiten umfassen und ist unabhängig vom Text zu verstehen. Da eine korrekte Zusammenfassung erst gelingt, wenn die Arbeit komplett geschrieben ist, sollte es als Letztes verfasst werden. Der Abstract zählt nicht zum Umfang der Masterarbeit.

Den Betreuer über die individuellen Bedürfnisse in Kenntnis setzen

Jeder Professor hat ein eigenes Interesse daran, dass die Studierenden mit Ihrer Masterarbeit, dass an der Hochschule erworbene Wissen bestmöglich unter Beweis stellen. Dazu ist es erforderlich, dass ein Berater für Abschlussarbeiten den Verfasser mit seinen persönlichen Fähigkeiten und Schwächen kennt.

Die Angst vor dem Schreiben sollte ihm beispielsweise vor Beginn der Arbeit bekannt sein. Nur so ist eine vertrauensvolle Unterstützung gewährleistet. Wenn er weiß, dass der Studierende klare Vorgaben effizienter umsetzt, als diese selbst zu erarbeiten, kann er sich darauf einstellen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Austausch in einem Rhythmus von 14 Tagen sinnvoll ist. Dies kann durchaus vom Studierenden angeregt werden. Damit schaffen Betreuer und Studierende die Voraussetzung, während des Schreibens der Masterarbeit optimal verzahnt zusammenzuarbeiten. Im weiteren Verlauf können sich dann die Abstände verlängern.

Um an Sicherheit zu gewinnen, ist die Möglichkeit anzusprechen, dem Betreuer eine Vorabversion der Arbeit zukommen zu lassen. Dies ist eine echte Chance, schwerwiegende Fehler und Plagiate zu vermeiden.

Keine Angst vor Abgabefristen

 

Keine Angst vor Abgabefristen

Die mögliche Panik vor Deadlines ist zu verstehen. Für eine tiefgehende wissenschaftliche Arbeit ist die zur Verfügung stehende Zeit recht kurz. Doch alle Studierende können sicher sein, dass dieser Umstand den Beteiligten bewusst ist. Mitunter kursieren falsche Vorstellungen über die Erwartungsansprüche an eine Masterarbeit. Dass die erste wissenschaftliche Arbeit in dieser Tiefe nicht perfekt abgeliefert wird, ist normal.

Wer seine Masterarbeit schreibt, hat zu diesem Zeitpunkt eine Fülle an Prüfungen und Klausuren bestanden. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis der erbrachten Leistung. Also Grund genug, selbstbewusst und motiviert der Masterarbeit entgegenzublicken.

Wer trotzdem das Gefühl hat, seine Masterarbeit nicht bewältigen zu können und mit Panik in die Zukunft sieht, sollte fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Die gibt es bei der psychosozialen Beratung der Hochschule. Die ausgebildeten Psychologen und Psychologinnen beschäftigen sich häufiger mit gleichartigen Problemen und bieten oft passende Lösungsvorschläge an.

Bei Krankheit und anderen besonderen Umständen kann eine Verlängerung der Abgabefrist beantragt werden. Dies kann unter anderem der Fall sein, wenn es unerwartete Schwierigkeiten bei einer empirischen Untersuchung gibt. Die Hürden für einen Aufschub sind hoch. Daher sollte im Regelfall nicht auf eine Möglichkeit spekuliert werden, die Frist zu verlängern.

Entstehen von Schreibblockaden verhindern

Wenn sich die Menge an Seiten, die bei einer Masterarbeit zu füllen sind, wie ein riesiger Berg auftürmt, können häufig Schreibblockaden entstehen. Daher ist es am besten, den großen Berg in kleine Hügel zu zerlegen, die mühelos überwunden werden können.
Das bedeutet:

  • Die gesamte Masterarbeit in Teilschritte zerlegen.
  • Für jeden Teilschritt sowohl einen Zeitplan als auch einen Arbeitsplan hinsichtlich der Vorgehensweise erstellen.
  • Bei der Zeitplanung an Pausen und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten denken.
  • Hinreichende Zeit in die Gliederung investieren; die Navigation durch den Schreibprozess.
  • Während des Schreibens alle Ablenkungen abstellen. Dies sind etwa Internet, soziale Netzwerke oder das Telefon.

Benotung der Masterarbeit richtig interpretieren

Es ist für die eigene Bewertung einer Benotung hilfreich, zu wissen, welche Unterschiede in den einzelnen Fächern bundesweit bestehen. So ist aktuell in den Fächern Mathematik und Informatik eine häufige Vergabe guter Noten feststellbar. Bei Juristen hingegen gilt die Bewertung „voll befriedigend“ als ein gelungener Abschluss. Solange zukünftige Arbeitgeber über diese Informationen verfügen, entstehen dadurch keine Probleme.

Einige Arbeitgeber legen ein verstärktes Augenmerk auf die Hochschule, an der die Masterarbeit geschrieben wurde. So wissen manche Personaler, dass Absolventen mit einem Notendurchschnitt von 2,5 bis 3,0 zu den 30 Prozent mit dem höchsten Notendurchschnitt gehören, wenn sie an der Technischen Universität München oder Karlsruhe ihre Abschlussarbeit geschrieben haben. Grundsätzlich gilt: Um einen vielversprechenden Eindruck zu hinterlassen, liegt die Gesamtnote nicht über 2,4.

Beachte: Eine gute Note der Masterarbeit kann das Zünglein an der Waage sein, um eventuell eine andere weniger gute Note ausgleichen zu können.

Author

Hans Müller

Autor, Doctor
Hans Müller leitet als Online-Marketing Experte den UG GWC Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite.

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