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So veröffentlichst du dein Buch bei einem Verlag: Tipps & Tricks

Autor, Doctor Hans Müller
Veröffentlicht

So veröffentlichst du dein Buch bei einem Verlag: Tipps & Tricks

Der Definition nach handelt es sich bei einem Buch um ein „größeres, gebundenes Druckwerk“. Im Prinzip lässt sich jeder literarische Text in Form eines gebundenen Buches publizieren, also zählen so gesehen auch selbst verfasste wissenschaftliche Texte mit Paperback- oder Spiral-Cover zu den Büchern. Die Berufsbezeichnung „Autor“ ist in Deutschland nicht geschützt, wo jährlich etliche Bücher über entsprechende Verlage publiziert werden. Allein im Jahr 2020 gab es in den deutschen Verlagen knapp 70.000 Neuerscheinungen.

Du kannst dein Buch auf unterschiedliche Arten veröffentlichen!

Nach dem Fertigstellen eines eigenen Werks stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie kann ich mein Buch veröffentlichen? Schon während des Schreibens des Buches solltest du dir überlegen, auf welche Weise du das Werk publizieren möchtest. Beim immer beliebter werdenden Self-Publishing erhältst du ebenso wie beim Veröffentlichen über einen Verlag Tantiemen. Der vergleichsweise geringe Verkaufspreis von Ebooks aus Selfpublishing-Projekten ergibt sich aus wichtigen Textüberarbeitungen, welche bei einem renommierten Verlag selbstverständlich obligatorisch sind. So kannst du kein Buch ohne die Textoptimierungen wie Lektorat/Redigieren über einen namhaften Verlag publizieren lassen und solltest auch beim Selfpublishing externe Textprofis all deine Arbeiten Korrekturlesen lassen.

Buch- und Romanlektorate gehören in der Belletristik fest dazu, Sachbücher erscheinen häufig in etablierten Verlagen. In den Redaktionen arbeiten Fachlektoren mit dem nötigen Hintergrundwissen, um für inhaltliche Korrektheit der Darstellungen die Verantwortung übernehmen zu können. Außerdem beschäftigen alle Verlage fähige Grafiker, welche das Layout für ansprechende Sachbücher gestalten und mit grafischen Elementen versehen. Das Sachbuch eines Selfpublishers unterscheidet sich qualitativ meist beachtlich von den Publikationen der bekannten Verlage. Gerade bei einer jüngeren Leserschaft zeichnet sich jedoch der Trend hin zum Ebook ab, sodass sich für Autoren dennoch lukrative Einnahmequellen ergeben können, wenn das eigene Werk nicht zeitnah über einen Verlag veröffentlicht werden kann. Ein Ebook kann ebenso qualitativ aufbereitet werden wie ein gedrucktes gebundenes Buch. Beim Book-on-demand Publishing wird immer nur dann eine Ausgabe deines Werks gedruckt, wenn ein Leser dieses bestellt hat. So bleibt das Risiko für alle Seiten klein.

So findest du den richtigen Verlag für dein Buchprojekt

Der größte Unterschied beim Veröffentlichen eigener Werke liegt für Autoren darin, dass sich ein Verlag um die gesamte Vermarktung eines Buchprojekts kümmert. Abhängig von der Art des Buches, der Rubrik sowie der eigenen Zielvorgabe zur Veröffentlichung können also sowohl das Selfpublishing als auch die Publikation über einen Verlag erfolgreich verlaufen.

 

Das Veröffentlichen eines Buches über einen Verlag verläuft in der Regel nach diesem Prinzip:

 

1. Das Finden eines geeigneten Verlags

Überlege bei deinen Recherchen, welcher Verlag am besten zu deinem Printmedium passt.

2. Reiche dein Manuskript ein

Um ein überzeugendes Exposé bei einem Verlag einreichen zu können, solltest du klar und umfassend darstellen, wodurch sich dein Buch besonders auszeichnet.

3. Vor dem Unterschreiben des Verlagsvertrags

Bei vielen Verlagen kannst du deinen Vertrag selbst mitgestalten. Lasse deinen Vertrag am besten von einer juristisch versierten Person deines Vertrauens auf ungünstige Formulierungen prüfen!

4. Buchcover und Umschlagtext selbst gestalten?

Vertraue auf die Branchenkenntnisse deines Verlags und bleibe in jedem Fall flexibel, auch wenn dir dein Buch optisch vielleicht nicht sofort zu 100 % gefällt.

5. Inhaltliche Änderungen

Beim Veröffentlichen über einen Verlag musst du mit nachträglichen Textänderungen rechnen. Ist das für dich nicht in Ordnung, überlege lieber noch einmal, ob das Publizieren über einen Verlag der richtige Weg ist für dich.

6. Bekanntmachung deines Buchs

Halte Lesungen in Bibliotheken und versuche, die Presse auf dein aktuelles Werk aufmerksam zu machen. So erhältst du eine viel höhere Leserschaft.

 

  1. Das Finden eines geeigneten Verlags, der das eigene Buch herausgibt

 

Nicht selten dauert es mehrere Jahre lang, bis ein Autor einen Verlag für sein Buch gefunden hat. Aufgrund des hohen Zulaufs an Manuskripten kommen die großen Verlage aber kaum mit den Absagen hinterher. Viele namhafte Autoren haben in ihrer frühen Phase der Verlagssuche mit sich häufenden Absagen zu kämpfen, so auch J. K. Rowling und andere namhafte Bestsellerautoren aus der ganzen Welt. Es gibt aber Mittel und Wege, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass das Werk vom Wunsch-Verlag auch wirklich herausgegeben wird.

  1. Reiche dein Manuskript ein und stelle dein Buch optimal dar

 

Je nach dem Genre deines Werks kommen verschiedene Verlage für eine Zusammenarbeit infrage. Für ein Sachbuch suchst du dir dementsprechend einen anderen Verlag als für einen Roman oder einen Gedichtband. Damit der Verlag dein eingereichtes Manuskript veröffentlicht, muss es zum Gesamtkonzept passen. Andernfalls lehnt der Verlagslektor, der jeden Tag eine Vielzahl der unterschiedlichsten Manuskripte erhält, dein Schriftstück nämlich ab. Die Lektoren eines Verlags überprüfen zunächst die Qualität deines Textes und schätzen ein, wie sich das Buch verkaufen lässt. (siehe Schönstedt, 1999). Zu jedem seriösen Verlag gehören Buchlektoren fest zum Team und sind maßgeblich an der ökonomischen Entwicklung des Verlagshauses beteiligt. (siehe Draksal, 2005).

 

Aufgrund der Vielzahl an Autoren, die mithilfe des Know-hows eines Verlags ihr Buch herausbringen möchten, werden nur die passendsten Manuskripte ausgewählt. Achte in jedem Fall darauf, dein Manuskript von einem Textprofi Korrekturlesen zu lassen, bevor du es an einen Verlag schickst. Außerdem sollten bereits die ersten Sätze Lust darauf machen, dein ganzes Werk bis zum Ende lesen zu wollen.

 

Du kannst deine Chancen auf eine Buchveröffentlichung erhöhen, wenn du einen Literaturagenten engagierst. Dieser kennt sich in der Welt der Verlage bestens aus und vermittelt dich mit deinem Manuskript an thematisch passende Verlage, mit welchen er für dich in Verbindung tritt. So kannst du dir diese doch oft frustrierende Arbeit einfach ersparen. Für die Verlagshäuser ergibt sich ebenfalls ein Zeitgewinn, denn Literaturagenten treffen bereits eine Vorauswahl und reichen keine inhaltlich unpassenden Manuskripte ein.

 

  1. Vor dem Unterschreiben des Verlagsvertrags –  Worauf du achten solltest bei einem Buchvertrag

Hast du einen Verlag für die Buchpublikation gefunden, erhältst du als Verfasser einen Buchvertrag. Im Bereich Unterhaltungsliteratur ist dabei neben den verhandelbaren Tantiemen noch eine Vergütung für dich vorgesehen, welche vertraglich geregelt wird. Der Verlag bezahlt dich also in jedem Fall für deine Schreibarbeiten, zusätzlich zur vereinbarten Vergütung erhältst du pro verkauftem Exemplar die im Buchvertrag festgehaltenen Tantiemen, eine Art Erfolgsbeteiligung also. Möchtest du ein reich bebildertes Sachbuch verlegen lassen, kann es sein, dass du dich anteilig an den Kosten für den Buchdruck beteiligen musst, was den Gewinn bei einem guten Buch im Endeffekt aber kaum schmälert. Auch bei Sachbüchern erhältst du die für den Verlag üblichen Tantiemen.

Bei Fach- und Sachbüchern mit geringer Auflage wären die Kosten für den Buchdruck ansonsten so hoch, dass der Verlag selbst keinen Gewinn am Verkauf mehr erzielen würde. Bei Großverlagen kann der Druckkostenzuschuss des Autors allerdings entfallen, wenn sich aufgrund eines hervorragenden Manuskripts eine hohe Verkaufszahl prognostizieren lässt. Viele Herausgeber wissenschaftlicher Printmedien erhalten Subventionen, sodass der Verlag auch dann noch am Markt bestehen bleiben kann, wenn sich das ein oder andere Werk einmal nicht so optimal verkauft. (siehe Hagener, 2015).

Aber nicht nur die Höhe der Tantiemen, dein Honorar und eine eventuelle Beteiligung an den Kosten für den Buchdruck sind bei einem Buchvertrag wichtig für dich. Überlege dir, ob du den Einband deines Buches mitgestalten möchtest, ober ob dir beispielsweise bei der finalen Titelauswahl ein Mitspracherecht wichtig ist. Bevor du den Buchvertrag unterschreibst, lies dir alle Punkte zum Urheberrecht und den Verwertungsrechten durch. Diese benötigst du zum Beispiel dann, wenn deine wissenschaftliche Abhandlung einmal im Schulunterricht durchgegangen wird oder nach deinem Bestseller ein Kinofilm gedreht werden soll. Nur allzu leicht treten unerfahrene Autoren viel zu viele Rechte an einen Verlag ab und ärgern sich später trotz hoher Verkaufszahlen über zu geringe Einnahmen durch die Buchpublikation.

  1. Buchcover und Umschlagtext selbst gestalten?

 

Ein gutes Buchcover animiert dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Der Text auf dem Buchrücken und auf den Innenseiten löst dann meist die Kaufentscheidung aus. Du kannst dir das Recht einräumen lassen, Deckblatt und Umschlagtext deines Buches mitzuentscheiden. Oder du überlässt die Arbeit einfach den Profis im Verlag, die mit den Vorlieben und Gewohnheiten deiner Leserschaft berufsbedingt sehr gut vertraut sind, außerdem aktuelle Entwicklungen am Markt ideal einschätzen können. Schon vor dem Druck deines Werks betreibt der Verlag Werbung mit dem Buchcover und dem Umschlagtext. Findest du das Titelbild bedenklich, passt es nicht zu deinem Fachgebiet oder geht an der Thematik vorbei, kannst du den Verlag in jedem Fall darauf hinweisen. Nur weil dir ein Buchcover persönlich nicht gefällt, solltest du aber nicht auf ein Mitbestimmungsrecht pochen!

Ändert der Verlag den Arbeitstitel deines Werks, ist das natürlich erst einmal wie ein Schlag ins Gesicht. Für einen Buchtitel gibt es diverse Anforderungen, damit dein Buch nicht nur im Laden auffällt, sondern sich auch online gut verkaufen lässt. Insbesondere bei Fachbüchern gelingt es dem Verfasser nicht immer, selbst einen geeigneten Buchtitel auszuwählen. Bleibe mit deinem Lektor in Kontakt und vertraue darauf, dass ihr gemeinsam am selben Strang zieht und bestrebt seid danach, möglichst viele Buchverkäufe zu erzielen.

  1. Inhaltliche Änderungen seitens deines Verlags

Hast du den Verlagsvertrag unterzeichnet, wird dein Manuskript redigiert. Jetzt geht es also um den Inhalt deines späteren Buches und um Anpassungen, die dir vielleicht nicht gefallen. In der Regel erhältst du Überarbeitungsanweisungen, ungünstige Formulierungen werden markiert. Beim Roman geht es bei den inhaltlichen Änderungen vornehmlich darum, Wirrungen in den Handlungssträngen aufzudecken, die Chronologie zu optimieren, deine Charaktere besser zu präsentieren oder die Dramaturgie allgemein zu verbessern. Bei Fachbüchern wird dein Lektor zudem auf zutreffende Sachverhalte setzen und den Informationsgehalt jedes Kapitels genau prüfen, selbstverständlich werden auch bei Sachbüchern unverständliche Formulierungen aufgedeckt.

Anschließend an die inhaltlichen Änderungen schließt ein intensives Textkorrektorat an, wobei Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie deine Interpunktion berichtigt werden. Auch überschüssige Leerzeichen und andere Schreibfehler werden gemäß den aktuell gültigen Rechtschreibregeln ausgebessert. Zuletzt wird das Layout bearbeitet, wofür alle Texte in der Endfassung vorliegen müssen, bevor dein Buch in den Satz geht, also gedruckt werden kann.

 

  1. Bekanntmachung deines Buchs – So läuft die Vermarktung ab

Die Werbung für dein Buch beginnt der Verlag lange, bevor das erste Exemplar gedruckt wurde. Schon direkt nach der Gestaltung des Buchcovers läuft die Vermarktung deines Werks im Verlag an, noch bevor die inhaltlichen Änderungen abgeschlossen oder ein Verkaufspreis festgelegt wurde.

Wird dein Werk dem Repertoire des Verlags hinzugefügt, können Buchläden, die Redaktionen der verschiedenen Tageszeitungen und Fachmagazine ebenso darauf zugreifen wie Privatpersonen oder Wettbewerbsjurys. Es ist günstig, wenn einige Exemplare zur Einsicht in regionalen Buchhandlungen ausgelegt werden. Noch besser ist es, wenn du als Autor dort Lesungen hältst, um dein Buch optimal präsentieren zu können. Bei unzureichender Vermarktung wird auch aus dem bestens geschriebenen Manuskript einfach kein Bestseller.

Gerade im Bereich Werbung kann dir ein Verlag vielerlei Hürden abnehmen und dabei helfen, typische Fallstricke galant zu umgehen. Am besten sind deine Erfolgsaussichten, wenn du die Vermarktung deines Werks durch den Verlag tatkräftig unterstützt und präsent bleibst als Verfasser. Neben Autorenlesungen können Gespräche mit der Presse vorteilhaft sein, wenn du dich im Interview gut präsentieren kannst. Viele Marketing-Aktivitäten finden online statt, aber auch konventionelle Werbung ist beim Buchverkauf immer noch überaus zielführend. Möchtest du für die Vermarktung deines Werks nicht viel Geld ausgeben, kannst du dein Buch zusätzlich zum Verlag auch selbst über deine sozialen Netzwerke bewerben.

 

Es kann zwar überaus komplex sein, beim Veröffentlichen eines Buches alles richtig zu machen, dennoch ist die langfristige Zusammenarbeit mit einem angesehenen Verlagshaus für viele Autoren eine immense Erleichterung. Ganz gleich ob du dein Buch selbst herausbringen oder über einen Verlag publizieren lassen möchtest: Wir drücken dir ganz fest die Daumen, dass sich der Traum vom Bestseller für dich erfüllen möge!

Hans Müller

Autor, Doctor

Hans Müller leitet als Online-Marketing Experte den UG GWC Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite.

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Bewertungen unserer Kunden

Amir Shkify
5
Deutschland
Super!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen für die Zusammenarbeit. Sie machen Ihre Arbeit wirklich sehr gut und von herz.
Amir Shkify
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4
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Ich bedanke mich ganz
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