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"Sprachwandel"

  • Fachrichtung:Sprachwissenschaft
  • Studienfach:Soziolinguistik
  • Thema:
    Sprachwandel
  • Art der Arbeit:Essay
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:98.5%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Einleitung

Sprache ist ein wichtiger Teil des menschlichen Alltags – und genau wie alles andere ist auch sie stetig im Wandel. Vor allem in der Schule werden zwar starre Grammatikregeln und ein bestimmter Wortschatz gelehrt, aber schon ein kurzer Blick auf die Verwendung von Sprache im Alltag macht deutlich: Sprache ist nichts Unveränderliches.

Bei Sprache handelt es sich um etwas, das wir Menschen tun. Alles, was wir tun, ist abhängig von bestimmten Bedingungen, sei es gesellschaftlicher, historischer oder zwischenmenschlicher Natur. Genauso verhält es sich auch mit der Sprache. Neben dem Rahmen, in dem Sprache stattfindet, ist das Ziel der Verwendung von Sprache ausschlaggebend für die Art und Weise, wie der Sprechende sich äußert.

Im Alltag wird Sprachwandel höchstens sichtbar, wenn zum Beispiel ein älterer Mensch bestimmte Wörter der Jugendsprache nicht versteht oder nicht kennt. Andersrum wundern sich junge Menschen häufig über die Sprache von Älteren, die mitunter andere Wörter oder Redewendungen benutzen.

Auch die sogenannte Sprachökonomie ist ein Grund für den Wandel von Sprache. Wir kürzen Wörter ab, machen aus zwei Wörtern eins oder lassen Wörter ganz weg, ohne dass die Kommunikation darunter leidet. Die Sprechenden verstehen sich, haben jedoch möglichst wenig Aufwand beim Sprechen betrieben.

Neben vielen weiteren Ursachen für den stetigen Sprachwandel sind neue Erfindungen und Errungenschaften nicht außer Acht zu lassen. Allen voran die Digitalisierung hat eine Fülle an neuen Wörtern und Begriffen hervorgebracht – und tut es immer noch. Teils aus anderen Sprachen übernommen, teils neu entstanden, ist der deutsche Wortschatz heute um sehr viele Wörter aus dieser Kategorie reicher als noch vor ein paar Jahrzehnten.

Andere Wörter und Redewendungen dagegen sterben aus oder ändern ihre Bedeutung. Alte Bücher oder Filme verdeutlichen den Wandel der Sprache sehr anschaulich – die Sprache darin wirkt aus heutiger Sicht meist nicht mehr zeitgemäß und kann mitunter sogar nur schwierig verständlich sein.

Sprache ist demzufolge kein abgeschlossenes Werk, sondern eine Tätigkeit. Wie jede Tätigkeit sind ihr Gebrauch und ihre Form abhängig von vielen verschiedenen Faktoren: dem Sprechenden, der Situation, den äußeren Gegebenheiten, der Zeit usw. Ständiger Wandel in Form von Anpassungen ist ein wichtiger Bestandteil des Wesens von Sprache und darum unvermeidbar.

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