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"Strafrechtliche Verfolgung des Insideraktienhandels"

  • Fachrichtung:Rechtswissenschaft
  • Studienfach:Strafrecht
  • Thema:
    Strafrechtliche Verfolgung des Insideraktienhandels
  • Art der Arbeit:Semesterarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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  1. Einleitung

Grundsätzlich können Mitarbeiter von Aktiengesellschaften Aktien ihres eigenen Unternehmens erwerben und wieder verkaufen. Sie dürfen hierbei jedoch kein Insiderwissen verwenden und einen sog. Insideraktienhandel betreiben. Diesbezüglich droht eine strafrechtliche Verfolgung. In den USA und England kam es bereits zu rechtskräftigen Verurteilungen. Im Jahre 2017 wurden gegen den Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, Ermittlungen wegen des verbotenen Insideraktienhandels durchgeführt. Daher taucht in diesem Zusammenhang das Problem auf, wie sich die strafrechtliche Verfolgung darstellt, wenn Mitarbeiter als sog. Insider bei den Aktiengeschäften tätig werden.

Da vermehrt aufgrund der niedrigen Sparzinsen in Aktien investiert wird, ist dies von aktueller Bedeutung. Deshalb soll sich die Arbeit dieser Problematik widmen.

Hierzu sollen zunächst zum besseren Verständnis allgemeine Ausführungen vorgenommen werden, die mit den Bestimmungen der maßgeblichen Begriffe des Insiders, der Insiderinformationen und des Insiderhandels beginnen.

Danach soll ein Überblick über die strafrechtlichen Vorschriften zum Insideraktienhandel gegeben werden. Diese finden sich zunächst im Wertpapierhandelsgesetz, WpHG. Danach ist der Insideraktienhandel verboten und gemäß § 119 WpHG unter Strafe gestellt, wobei eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vorgesehen ist. Die Strafbarkeit nach dem WpHG wird näher erläutert.

Gemäß § 119 Abs. 3 WpHG wird auf die Marktmissbrauchsverordnung der Europäischen Union, MMVO, Bezug genommen, die am 16. April 2014 beschlossen wurde und am 12.06.2014 in Kraft getreten ist. Die MMVO wird ebenfalls hinsichtlich der relevanten strafrechtlichen Verfolgung des Insideraktienhandels dargestellt.

Im Anschluss daran wird auf die Strafbarkeit nach dem StGB eingegangen, wobei hier die Strafvorschriften des § 264a StGB und des § 263 StGB untersucht werden.

Die gefundenen Ergebnisse werden sodann zusammenfassend dargestellt.

Die Arbeiten, die Sie hier finden, sind ausschließlich Beispiel- und keine finalen Arbeiten für die Abgabe bei Bildungsinstitutionen. Außerdem beachten Sie bitte, dass sich alle auf der Internetseite befindenden Inhalte das geistige Eigentum von GWC Ghost-writerservice sind. Jedwede Verwendung davon ist nur nach der Erlaubnis von der Agentur möglich.
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