"Ulbrichts Ausspruch: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“"

  • Fachrichtung:Geschichte
  • Studienfach:
  • Thema:
    Ulbrichts Ausspruch: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
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  1. Erkläre Ulbrichts Ausspruch: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“

 

Walter Ulbrichts Zitat „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“ drückt den Wunsch des künftigen SED-Generalsekretärs aus, von seiner Partei alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens kontrollieren zu lassen. Tatsächlich kann man, wenn man die Bedeutung des Begriffs «totalitär» berücksichtigt, zu dem Schluss kommen, dass die Aussage von Ulbricht einen totalitären Anspruch hatte, denn er legte die Richtung der Arbeit seiner Partei selbst fest.

Die weitere Entwicklung der SED bestätigt diese Theorie.

Zwei Jahre nach der Vereinigung von SPD und KPD bezeichnet sich die SED als „Partei des neuen Typs“ und monopolisiert ihren Status als Staatspartei. Da die totalitäre Massenpartei per Definition unter einem einzigen Führer organisiert ist, besetzt Ulbricht diese Position von Juli 1950 bis Mai 1971 und passt die Parteistrukturen seinen eigenen Wünschen an. Um seine Position als Generalsekretär aufrechtzuerhalten, gründet Ulbricht ein Politbüro und ein kleines Sekretariat. Der marxistisch-leninistische Sozialismus war eine vom Staat propagierte Ideologie, das Medien- und Kunstmonopol lag in den Händen der Staatspartei. Außerdem wurde unter Ulbricht eine strenge Polizeikontrolle eingeführt, die unter anderem auf den Kampf gegen die Opposition abzielte.

Auf Grundlage des vorstehenden Zitats kann zu dem Schluss gekommen werden, dass Ulbrichts Aussage aus der Zeit, als seine Partei gerade an die Macht gekommen war, den totalitären Anspruch der SED verdeutlicht.

 

  1. Erkläre mithilfe von M6, wie es um Meinungsvielfalt und Unabhängigkeit in der SED stand.

 

Es gab weder eine freie Meinungsbildung unabhängig von der SED, noch eine kritische Öffentlichkeit: Alles war zensiert und kontrolliert. Nach dem propagierten marxistisch-leninistischen Sozialismus wurde die große Rolle der Sowjetunion und der KPdSU anerkannt, Meinungsunterschiede und distanzierte Gedanken innerhalb der Partei wurden nicht erlaubt. Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit wurden von der Partei unterdrückt, diese Parteiverordnungen waren für alle Parteimitglieder verbindlich.

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