"Von Stalingrad zur Währungsreform: Die Untersuchung von Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und Bundesrepublik"

  • Fachrichtung:
  • Studienfach:Geschichte
  • Thema:
    Von Stalingrad zur Währungsreform: Die Untersuchung von Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und Bundesrepublik
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:1
  • Einzigartigkeit:100%
Seminararbeit
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Von Stalingrad zur Währungsreform: Die Untersuchung von Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und Bundesrepublik

Am 08. Mai 2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Als Tag der Befreiung in die Weltgeschichte eingegangen, symbolisiert dieses Datum das Ende einer diktatorischen Schreckensherrschaft, die Millionen von Menschen weltweit das Leben kostete. Vor allem Deutschland als Initiator und Verlierer dieses Krieges ließ gerade in den letzten Kriegsjahren „Federn“. Dazu zählen unter anderem die Schlacht von Stalingrad und die Eroberung der Normandie durch die Alliierten.

Entstehen konnte das Dritte Reich aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Umbrüche in den 1920er Jahren. Börsencrashs, Reparationszahlungen, eine Inflation und der einhergehende Wertverlust des Geldes sowie die Unzufriedenheit über die sozialen Bedingungen ergaben eine explosive Mischung, die es den Nationalsozialisten 1933 ermöglichte, die Kontrolle über das noch junge Deutschland zu gewinnen

Im Fokus der vorliegenden Hausarbeit steht die Untersuchung der Kontinuitäten zwischen der NS-Zeit und der Bundesrepublik. Dabei sollen sowohl die wirtschaftlichen als auch die sozialen Kontinuitäten beleuchtet werden. Hier sei auf die aktuelle Forschungsliteratur verwiesen, die sich auf die sozialen Umbrüche, die sich seit Mitte der 1940er-Jahre bis zur Teilung der Bundesrepublik 1961 aufgetan haben, fokussiert. Genannt sei hier unter anderem Heinrich August Winklers Aufsatz Sozialer Umbruch zwischen Stalingrad und Währungsreform?[1] Der Historiker sieht in der Zeit zwischen der Schlacht von Stalingrad und der Währungsreform aus dem Jahr 1948 eine Periode, die von tiefgreifenden sozialen Erschütterungen und Veränderungen geprägt ist.[2]

Mögliche Fragen, die sich darauf basierend ergeben und im Folgenden beantwortet werden sollen, sind:

  1. Gibt es tatsächlich Kontinuitäten in der Zeit von Stalingrad bis 1961?
  2. Wenn ja, wie sahen diese aus und auf welche gesellschaftlichen Themen erstreckten sie sich?

Neben den Überlegungen bezüglich der sozialen Situation sollen zudem Währungsreformen seit dem Ende des Ersten Weltkrieges untersucht werden und zwar unter folgender Fragestellung:

  1. Welche Auswirkungen hatte dabei zum Beispiel der Black Friday von 1929?
  2. Handelte es sich dabei um einen der Gründe für den späteren Aufstieg der Nationalsozialisten?

Aufgrund der aktuellen politisch-wirtschaftlich-sozialen Lage werden die Erkenntnisse in einem dritten und von der Fragestellung unabhängigen Teil in einen zeitaktuellen Rahmen eingebettet. Hier wird betrachtet, inwiefern es Kontinuitäten zwischen den 1940er-Jahren und der heutigen Wirtschafts- und Sozialkrise gibt.

In einem abschließenden Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst dargestellt.

[1]Winkler, Heinrich August: Sozialer Umbruch zwischen Stalingrad und Währungsreform?, in: Geschichte und Gesellschaft 16 (1990), S. 403-409.

[2]Vgl. ebd., S. 403.

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