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"Zeitungsanalyse"

  • Fachrichtung:Sozialwissenschaft
  • Studienfach:Zeitungsanalyse
  • Thema:
    Zeitungsanalyse
  • Art der Arbeit:Hausarbeit
  • Seitenzahl:3
  • Einzigartigkeit:97.4%
Seminararbeit
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Einzigartigkeit
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Die Zeitungsanalyse dient in den meisten Fällen als Instrument der Analyse der sozialen Trends und der sozialwissenschaftlichen Fragestellungen.

Im Rahmen der vorliegenden Zeitungsanalyse liegt die Analyse der Flüchtlingssituation. Dabei werden zwei Artikel aus zwei verschiedenen Jahren untersucht. Der erste Artikel wurde in der Zeit Online Anfang September 2015 veröffentlicht. Der zweite Artikel aus der Süddeutschen Zeitung stammt wurde Ende August 2018 verfasst. Das Ziel der Analyse ist, den Ist-Zustand der Situation mit den Flüchtlingen mit Fokus auf deren Entwicklung im Laufe der letzten drei Jahre zu analysieren.

Anfang September 2015 wurde eine „historische Entscheidung“ gefasst, die nach einiger Zeit „Merkels Grenzöffnung“ bezeichnet wurde.[1] Der Marsch der Flüchtlinge von Budapest nach Wien wurde zum Anlass und zu gleicher Zeit zur Notwendigkeit, die europäische Politik der Annahme der Flüchtlinge zu revidieren. Der historische Satz von Frau Merkel „Ich bin überzeugt: Wir schaffen das“[2] wurde für viele asylsuchende Menschen zur Botschaft und führte zu einer Entscheidung, die das Land immer noch spaltet und viele Fragen ohne Antworten stellt. 2015 stellte dies für Krisenländer eine besondere Situation der Verschärfung dar. Kriege bzw. Bürgerkriege nahmen eine katastrophale Dimension an, Dürre und Hunger verschärften sich in Afrika, soziale Konflikte im Balkan nahmen zu

In den Jahren 2015 und 2016 kamen ca. 1,2 Mio. Flüchtlinge , die bestrebt sind, nach Schutz und Arbeit zu suchen, nach Deutschland.[3] In den Medien wird meist über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Flüchtlingen berichtet, die oft mit Ungewissheit und folglich Angst verbunden werden. Seit der ersten Flüchtlingswelle im Jahre 2015 stärken sich zugleich rechte und populistische Parteien, die mit dem Flüchtlingsthema ihre Politik entwickeln und die Menschen in eine Atmosphäre der Angst, Ungewissheit und Verwirrung versetzen.

Der Artikel der Zeit Online nennt diesen Schritt als „Ankündigung des Kontrollverlusts“.[4] Viele deutschen Spitzenpolitiker betrachten diese historische Entscheidung als Fehler, immer auf eine gemeinsame europäische Lösung zu hoffen.[5] Der Artikel gibt den Geschehnissen eher eine kritische und neutrale Bewertung und unterstreicht, dass diese Entscheidung eher eine Notaktion war, nachdem die Europäische Politik in eine alternativlose Lage gebracht wurde.[6]

Die Bewertungen in dem Artikel des Jahres 2018 klingen etwas ironisch und sind mit klaren statistischen Daten belegt. Ende Juni 2018 kamen gut 900 000 Flüchtlinge mehr nach Deutschland als noch Mitte 2015.[7] Der Artikel des Jahres 2018 wandelt die Aussage von Frau Angela Merkel in eine Fragestellung, die bis heute ohne Antwort bleibt. Die aktuelle Statistik berichtet über das durchschnittliche Bild eines Asylanten: männlich, jung. Ein Großteil der kommenden Flüchtlinge kennt kein Deutsch.[8] Laut der Statistik hat jeder Vierte bis Fünfte keine Schule oder nur Grundschulausbildung.[9]  Genaue Zahlen sind jedoch nicht 100 % bekannt, die Statistik wurde eher annähernd beziffert.  Der Autor des Artikels in der Süddeutschen Zeitung unterstreicht sogar, dass diese Milliarden auf Einzelbudgets von Bund, Ländern und Kommunen verteilt werden.[10] Laut den statistischen Angaben wurden vom Bund nur im Jahr 2017  rund 21 Milliarden Euro ausgegeben, ein Drittel davon wurde dabei zur Bekämpfung der Fluchtursachen verwendet.[11]

Zusammenfassend lässt sich eine klare Tendenz feststellen: Im Jahre 2015 war die Situation unklar, Europa war in die Verwirrung eingetaucht, unterschiedliche Aussagen und Prognosen konnten missdeutet oder falsch verstanden werden. Der Artikel des Jahres 2018 gibt uns eher ein kritisches Bild der Situation. Wichtig ist aber, zu unterstreichen, dass der Artikel auch im Rahmen des Wahlkampfes in das Europäische Parlament veröffentlicht wurde. Diese Tatsache kann die eindeutige scharfe Kritik des bestehenden Ansatzes erklären.

 

Quellenverzeichnis:

  1. Anger, Christina/Orth, Anja-Katrin/Plünnecke, Axel (2016): Bildungsmonitor 2016 – Ein Blick auf die Bildungsintegration von Flüchtlingen, Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Köln.
  2. Bielicki, Jan (2018): Drei Jahre „wir schaffen das“ – eine Bestandsaufnahme. Online auf: //www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-drei-jahre-wir-schaffen-das-eine-bestandsaufnahme-1.4110671
  3. Foeger, Leonhard (2015): Was geschah wirklich? In der Zeit OnlineÖ //www.zeit.de/2016/35/grenzoeffnung-fluechtlinge-september-2015-wochenende-angela-merkel-ungarn-oesterreich/komplettansicht
  4. Hentze, Tobis/Kolev, Galina (2017): Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in Deutschland. Köln: IW-Köln. Auch Online auf: //www.iwkoeln.de/fileadmin/publikationen/2017/318617/IW-Trends_2016-04-05_Hentze-Kolev.pdf
  5. IAB Forschungsbericht (2018): Betriebe und Geflüchtete. Online auf: iab.de/forschungsbericht/2018/fb0218.pdf

 

 

[1] Foeger, L., 2015, online.

[2] Bielicki, J.. 2018, online.

[3] vgl. IAB, 2018, S. 3.

[4] Foeger, L., 2015, online.

[5] vgl. Foeger, L., 2015, online.

[6] vgl. Foeger, L., 2015, online.

[7] vgl. Bielicki, J., 2018, online.

[8] vgl. Hentze, T./Kovel, G., 2017, S. 60.

[9] vgl. Anger et al., 2016, S. 131.

[10] vgl. Bielicki, J., 2018, online.

[11] vgl. Bielicki, J., 2018, online.

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